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Recherchen 65

Recherchen 65

"Ich wohne fast so hoch wie er"
Margarete Steffin und Bertolt Brecht

Herausgegeben von Sabine Kebir

Broschur mit 200 Seiten
Format: 140 x 240 mm
Preis EUR 16,00

ISBN 978-3-940737-29-8

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Recherchen 65

"Ich wohne fast so hoch wie er"

Margarete Steffin und Bertolt Brecht

Herausgegeben von Sabine Kebir

Wer war Margarete Steffin, geboren 1908 in Berlin-Rummelsburg, gestorben 1941 im Moskauer Exil? Zweifellos ein großes dichterisches Talent, das in der Arbeiterkulturbewegung der zwanziger Jahre auch zur schauspielerischen Größe heranwuchs. Später, so der Mythos, wurde sie zu einem der ausgebeuteten weiblichen Opfer Bertolt Brechts: Geliebte und „Hauslektorin" im skandinavischen Exil. Ohne sie wären mache seiner Stücke wohl ärmer ausgefallen. Der Band „Ich wohne fast so hoch wie er", der die Beiträge einer zu ihrem 100. Geburtstag veranstalteten internationalen Tagung im Literaturforum im Brecht-Haus in Berlin versammelt, lotet bislang wenig beachtete Seiten von Steffins Persönlichkeit und ihren Aktivitäten aus:

darunter besonders den dichterischen Dialog zwischen ihr und Brecht sowie ihr Leben und ihre Arbeit im skandinavischen Exil für andere Autoren, deren Werke sie ins Deutsche übersetzte. Mit einer Bibliographie ihrer Publikationen und Texten von Margarete Steffin.

« Inhalt

Vorwort

Inhaltsinfo Seite
Margarete Steffin - Die Unvollendete Einleitung von Sabine KebirSeite 6
Regeln für M. S. Sterbelehre und Überlebenskunst von Astrid OesmannSeite 14
Angesichts des Todes von Margarete Steffin Brechts Perspektivenwechsel von Dorothee OstmeierSeite 22
Margarete Steffin als Muse? Zu einem veralteten Begriff von Christine KramelSeite 34
DISKUSSION Seite 45
Willkommen und Abschied Zum lyrischen Dialog zwischen Margarete Steffin und Bertolt Brecht in den Jahren 1932 bis 1939 von Heidrun LoeperSeite 52
Die Subversion des Sonetts Die poetische Korrespondenz Bertolt Brechts und Margarete Steffins von Simran KarirSeite 86
Die dritte Sache Das Verhältnis von Margarete Steffin und Bertolt Brecht aus psychoanalytischer Sicht von Will SebodeSeite 99
DISKUSSION Seite 105
... dass auch die Künstler ihren Verstand aus den Augen gucken lassen Sabine Kebir im Gespräch mit Elfriede Brüning, einer Autorin aus der Generation Margarete Steffins von Sabine Kebir, Elfriede BrüningSeite 108
Die unfreiwillige Dänin Margarete Juul Grete Steffin im Exil 1933 bis 1941 von Hans Christian NørregaardSeite 116
"Wir werden also im reinsten und besten Sinne Bürger dieser Welt Die Exilbriefe der Brecht-Mitarbeiterinnen und Autorinnen Margarete Steffin und Elisabeth Hauptmann von Paula HanssenSeite 141
DISKUSSION Seite 154
Konkurrenz und Kooperation Margarete Steffin und Ruth Berlau von Sabine KebirSeite 157
Entschlossenheit und Furcht Margarete Steffin, Brecht und das Visaproblem in Finnland von Hartmut ReiberSeite 169
Margarete Steffin und Bertolt Brecht: Eine Produktive Arbeits- und Liebesbeziehung Zur Dekonstruktion einer Opfergestalt von Gudrun Tabbert-JonesSeite 185
DISKUSSION Seite 194
BRIEFE Seite 202
BIBLIOGRAFIE MARGARETE STEFFIN Seite 214
AUTORINNEN UND AUTOREN Seite 218