» Neuerscheinungen
Außer den Reihen 52
Katrin Brack
Bühnenbild / Stages
Klappen-Broschur mit 256 Seiten
Format: 235 x 220 mm
ISBN 978-3-940737-55-7
Meine Räume denken nicht darüber nach, ob sie Kunst sind, sagt Katrin Brack. Und doch: Warum drängt sich beim Betrachten ihrer Bühnenräume stets diese Frage auf? Die Beschreibung dessen, was diese Ausnahme-Bühnenbildnerin seit Jahren im Theater behauptet, sucht meist die Referenz zur Bildenden Kunst. Da sind sachte sich über die Bühne bewegende Nebelwände, Theaterstücke im Dauerregen, im Konfettiregen, im Schneetreiben. Dann ein einzelner Baum, ein Himmel voller Schaukeln, voller Glühbirnen, voller glitzernder Girlanden. Man betrachtet ihre Räume wie bewegte Skulpturen, Installationen, Ding gewordene Ideen, in eine radikale Zeichenhaftigkeit überführt, zu Metaphern geworden. [weiter]
Außer den Reihen 54
Isabel Raabe, Franziska Sauerbrey (Hg.)
Moldova Camping
Republik Moldau - Kunst, Theater und getrockneter Fisch
Broschur mit 160 Seiten
Format: 165 x 235 mm
ISBN 978-3-940737-76-2
Wo liegt die Republik Moldau? Wer sind die Moldauer und was hat es mit Transnistrien auf sich? Welche Themen beschäftigen moldauische Künstler und unter welchen Voraussetzungen arbeiten sie? „Moldova Camping" nimmt uns mit auf die Reise in ein unbekanntes Land mitten in Europa, wirft einen Blick auf Kunst und Kultur und stellt uns einige seiner Künstler vor, beleuchtet die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse und zeigt uns die Kuriositäten der moldauischen Alltagskultur. Die Texte und Fotografien des Bandes sind im Rahmen des gleichnamigen Festivals entstanden, das im Juni 2008 in Berlin, Braunschweig, Iasi und Bukarest zu sehen war, und Theater, szenische Lesungen, Performances und Vorträge zu und aus der Republik Moldau präsentierte. [weiter]
Edition Stiftung Schloss Neuhardenberg 9
Bernd Kauffmann (Hg.)
Zum Glück: Hirschhausen
Broschur mit 60 Seiten
Format: 105 x 148 mm
ISBN 978-3-940737-78-6
Die Deutschen haben ein zusätzliches Hirnteil: Zwischen Stirn- und Schläfenlappen regiert der Jammerlappen. Sie sind die viertreichste Nation der Erde, bei der Zufriedenheit aber gerade mal auf Platz 35. Ein nationales Missverständnis? Was fehlt den Deutschen zum Glück? Eckart von Hirschhausen schreibt: »Glück kommt selten allein. Und wer glücklich ist, bleibt selten allein. Dabei kann uns auch Alleinsein sehr glücklich machen. Glück ist paradox. Warum? Stellen Sie sich vor, Sie selber wären das Glück - würden Sie dann bei sich vorbeikommen?« [weiter]
Recherchen 74
Der Demetriusplan
oder wie sich Heiner Müller den Brechtthron erschlich
Broschur mit 240 Seiten
Format: 140 x 240 mm
ISBN 978-3-940737-70-0
Kaum ein Kommentar oder Interview, in dem Heiner Müller keine Brechtbezüge hergestellt hat: Seine Ambition, als genuiner Brechtnachfolger in die Theatergeschichte einzugehen, ist offensichtlich. Aber lässt sich Müllers Theater- und Kunstbegriff tatsächlich mit den Grundlagen des Epischen Theaters vereinbaren? Und erwächst seine artistische Programmatik in den 70er Jahren nicht gerade aus der von Brecht bekämpften Rauschästhetik? [weiter]
Recherchen 75
Harald Müller (Hg.)
Müller Brecht Theater
Brecht-Tage 2009
Broschur mit 120 Seiten
Format: 140 x 240 mm
ISBN 978-3-940737-71-7
Das Verhältnis von Heiner Müller zu Brecht ist als das von Schüler und Lehrer, später als das von Erbnehmer und Erblasser, zuletzt aber auch als eines der zunehmenden Entfremdung, des Unterschieds, beschrieben worden. Wo verläuft die Grenzlinie, die beide Dichter trennt, wo treten Gemeinsamkeiten zutage? Diese Ambivalenz von bereinstimmung und Differenz war Thema der Brecht-Tage 2009 im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin. [weiter]
Edition Stiftung Schloss Neuhardenberg 2010
Bernd Kauffmann (Hg.)
Bände 1-8
Broschur mit 480 Seiten
Format: 105 x 148 mm
ISBN 978-3-940737-79-3
»Alles, mein Theuerster, ist jetzt ultra, alles trancendiert unaufhaltsam, im Denken wie im Tun. Niemand kennt sich mehr, niemand begreift das Element worin er schwebt und wirkt, niemand den Stoff, den er bearbeitet. Von reiner Einfalt kann nicht die Rede sein, einfältiges Zeug gibt es genug. Junge Leute werden viel zu früh aufgeregt und dann im Zeitstrudel fortgerissen. Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt. (...) alle möglichen Facilitäten der Communication sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu überbilden und dadurch in der Mittelmäßigkeit zu verharren. Und das ist das Resultat der Allgemeinheit, daß eine mittlere Kultur gemein werde.« [weiter]












