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Der schwere Weg ins Theater

Kulturelle Diversität als Herausforderung im Theater für junges Publikum

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Wer geht ins Theater und wer nicht? Und vor allem warum? Hemdsärmelig heruntergebrochen könnte man die Diskussion um die Öffnung des Theaters für Junges Publikum für Menschen, die bisher den Weg ins Theater nicht fanden, wohl zusammenfassen. Eine Diskussion, die schon lange geführt wird und zu viel Kopfzerbrechen bei Theatermachern und Veranstaltern führt. Und eine Diskussion, die mit den Jahren nicht unbedingt einfacher geworden ist. So jedenfalls schien es bei der Reflexionsveranstaltung anlässlich des Tag der Theaterpädagogik, zu der das Förderprogramm „Wege ins Theater“ der ASSITEJ e. V. in Kooperation mit FLUX, LaPROF und dem Bundesverband Theaterpädagogik (BuT) eingeladen hatte.

Theater Bremen „Was siehst du?“ (2015). Foto: Jörg Landsberg
Theater Bremen „Was siehst du?“ (2015). Foto: Jörg Landsberg

„Diversitätsorientiertes Audience Development. Eine bildungs- und kulturpolitische Herausforderung im Theater für junge Zuschauer“ lautete die Überschrift der Veranstaltung, die Theaterpädagogen, Dramaturgen, Theatermacher und Kulturvermittler ins Theaterhaus Frankfurt brachte. Im Podiumsgespräch mit Ipek Abali (Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel), Volkan T., (Akademie der Autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, Berlin) und Ute Bansemir (Theaterperipherie Frankfurt) und im Kurzimpuls von Anna Eitzeroth (Projektleiterin des ASSITEJ-Programms „Wege ins Theater“) wurden dabei unterschiedliche Ansätze, Formate und Strukturbeispiele vorgestellt, die vom Scoutprogramm bis zur künstlerischen Beteiligung Ideen darstellten, wie man sein Publikum über kulturelle Unterschiede hinweg erreicht und ins Theater holt. In anschließenden Kleingruppengesprächen ging es dann konkret um die Möglichkeiten der kulturellen Teilhabe durch Scout-Programme, durch das Engagement der freien Theater und durch Kooperationen und Projekte im ländlichen Raum.

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