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Titelcover

Heft 09/1961
Für den Frieden in Deutschland

Broschur mit 80 Seiten
Format: 170 x 240 mm

ISSN 0040-5418


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Für den Frieden in Deutschland

Am 17. September werden die Werktätigen unserer Republik zur Wahlurne schreiten, um den Kandidaten der Nationalen Front für die Gemeinde-, Stadt- und Kreisparlamente ihre Stimme zu geben. Gut vorbereitet und ausgestattet mit den Ergebnissen erfolgreicher Arbeit werden auch die 17 000 Künstler und Mitarbeiter unserer Theater den besten Söhnen und Töchtern unseres Volkes durch ihre Stimmenabgabe die ständige Mitarbeit beim Aufbau des Sozialismus versichern.

Uns fällt die Stimmenabgabe nicht schwer. Geprüft durch eine Vielzahl von Rechenschaftslegungen, beseelt von dem Gedanken, den Abschluß eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten zu erkämpfen und alles zu tun, durch die Vollendung des sozialistischen Aufbaus unsere Republik zu stärken, stellen unsere Kandidaten die wahren Vertreter des Volkes dar. Auch unsere Theaterschaffenden haben geprüft und viele von ihnen kandidieren selbst.

Mit allen Kandidaten, besonders aber mit den aus unseren eigenen Reihen, können wir auf große Erfolge im Kampf um den Aufbau des Sozialismus, das heißt auch auf bedeutende Erfolge bei der Entwicklung einer sozialistischen deutschen Nationalkultur zurückblicken. Nicht zuletzt zeigte sich die erfolgreiche Tätigkeit anläßlich der III. Arbeiterfestspiele in Magdeburg. Ein guter Teil der Erfolge wurde als Ergebnis sozialistischer Gemeinschaftsarbeit erzielt. Das betrifft sowohl die Entwicklung des eigenen Ensembles als auch die kameradschaftlichen Verbindungen zu den sozialistischen Brigaden und äußerte sich in Magdeburg in der fruchtbringenden Zusammenarbeit mit den Arbeiter- und Bauerntheatern und Volkskunstgruppen.

Diese hier nur sehr summarisch genannten Ergebnisse der Arbeit rechtfertigen gerade in diesen Tagen die Feststellung, daß auch unter den Künstlern und Mitarbeitern der Theater verstanden wurde: Die Verwirklichung des deutschen Friedensplans, der auch Kultur und Kunst neue und schöne Perspektiven eröffnet, wird zuerst und vor allem am Arbeitsplatz entschieden. Dieser Arbeitsplatz unserer Theaterschaffenden, oder anders gesagt, die Tätigkeit im Theater, war und ist zu allen Zeiten eng mit der Politik verbunden. Bei ihrer Tätigkeit gelangen die Künstler und Mitarbeiter der Theater in unserer Gesellschaft nicht nur zu neuen Beziehungen untereinander, sondern haben zugleich eine große Mission, nicht nur bei der ästhetischen, sondern auch bei der politischen Erziehung unseres Volkes zu erfüllen. Das setzt voraus, daß wir alle eine genaue Vorstellung von der sozialistischen Perspektive unserer Republik haben, daß wir aktiv handelnd mit unseren Mitteln für den Abschluß eines Friedensvertrags kämpfen und die Gefährlichkeit der imperialistisch-militaristischen Entwicklung in Westdeutschland erkennen. [...].

Aus Heinz Schnabel: Für den Frieden in Deutschland, S. 2

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