« Anmelden

» Theater der Zeit

Theater der Zeit 6/2014

Theater der Zeit - Die Zeitschrift für Theater und Politik, gegründet 1946, stellt die neuesten Entwicklungen des deutschsprachigen und internationalen Theaters vor: aktuelle Kritik, neue deutsche und internationale Stücke in Erstveröffentlichung, Debatten, Interviews, Essays, Reportagen, Kulturpolitik und Dokumentation, Schauspiel, innovatives Tanz- und Musiktheater, Performance, Puppen-, Kinder- und Jugendtheater.

Theater der Zeit erscheint 10x jährlich (jeden Monat außer im Juli/August).

 

» Theater der Zeit - Ausgaben der 2000er

Impressionen der 2000er

Performance, postdramatisches Theater und Medialität sind Stichworte, die nach dem Millennium Theater der Zeit mehr und mehr beschäftigen. Das Magazin untersucht, wie sich wachsender Einfluss der Technik und räumliche Verdichtung im Global Village auf das Theater und seine Ästhetik auswirken. Auch das Politische wird im Jahrzehnt des Kriegs gegen den Terror auf die Bühne und aufs Papier gebracht, vor allem in den unter politischer Spannung stehenden osteuropäischen Ländern und der ehemaligen DDR. Performancegruppen wie She She Pop und Rimini Protokoll etablieren sich neben Namen wie Marthaler, Parceval und Thalheimer.

» Theater der Zeit - Ausgaben der 1990er

Impressionen der 1990er

Der Vorhang zu und alle Fragen offen - nach dem Fall des eisernen Vorhangs wirkt Brechts berühmter Ausspruch wie eine Vorhersehung für die Situation der 90er Jahre. Wie finden sich die Ost-Theater in der neuen wirtschaftlichen Situation zurecht? Nicht nur das Theater strauchelt - auch Theater der Zeit stellt im März 1992 für neun Monate den Betrieb ein. Danach steht das Suchen neuer Theaterwege im Mittelpunkt einer von Endzeitstimmung geprägten Zeit. Mit Heiner Müller stirbt 1996 der meistdiskutierteste Gegenwartsdramatiker. Die Theaterkritiker sehen sich einer unübersichtlicheren, aber auch vielseitigeren Theaterwelt gegenüber.

» Theater der Zeit - Ausgaben der 1980er

Impressionen der 1980er

Die 80er Jahre sehen Brecht längst als Klassiker. Der sozialistischen „DDR-Dramatik" und allen voran Heiner Müller wird in den Heften von Theater der Zeit immer noch viel Platz eingeräumt. Doch vor allzu ausschweifenden Diskussionsrunden steht jetzt der Künstler im Vordergrund und wird ausführlich untersucht und portraitiert (zum Beispiel Thomas Langhoff, Georg Seidl, Wolfgang Engel und Ulrich Mühe). Der Blick auf das Westtheater weitet sich über das Westberliner Theatertreffen nach Holland und Frankreich sogar bis in die Vereinigten Staaten. Abseits vom Schauspiel erlangen außerdem Puppentheater und Operngeschehen neue Aufmerksamkeit.

» Theater der Zeit - Ausgaben der 1970er

Impressionen der 1970er

Der Sozialismus, die Berliner Volksbühne und immer wieder Brecht prägen den Theaterdiskurs der 70er Jahre. Theater, so ist der Konsens, muss sich vor dem Hintergrund des Sozialismus neu entdecken und feste Funktionen im politischen System einnehmen. Theater der Zeit proklamiert das Volkstheater und den Realismus und fragt nach Neudeutung des klassisch-dramatischen Erbes (Heiner Müllers „Macbeth" von 1972). Dialog, Diskussion und Streitgespräche sind für das Magazin wichtiger denn je. Trotz politisch vereinheitlichter Linie fehlt der Blick über den Tellerrand nicht; in den Westen stets skeptisch, wohlwollend nach Moskau und Warschau.

» Theater der Zeit - Ausgaben der 1960er

Impressionen der 1960er

Mit dem Mauerbau 1961 fangen auch das ostdeutsche Theater und seine Kritiker an, sich einzuzäunen. In den Beiträgen dieses Jahrzehnts ist eine deutliche Polarisierung zu erkennen, Kritik an Kulturpolitik und Künstlern der DDR wird nur noch leise geäußert. Anlass zur Diskussion bieten aber u.a. die Uraufführung von Brechts „Heiliger Johanna der Schlachthöfe" am Hamburger Schauspielhaus unter der Regie von Gustaf Gründgens, die Tauglichkeit von Kleists „Käthchen von Heilbronn" für die ostdeutschen Spielpläne und die Frage, wie der künstlerische Nachwuchs effizienter gefördert werden könnte.

» Theater der Zeit - Ausgaben der 1950er

Impressionen der 1950er

Die (Theater-)Ereignisse der fünfziger Jahre bieten den diskussionswütigen Autoren von Theater der Zeit immer wieder die Gelegenheit, sich auszutoben. Allen voran geht die Debatte um Brecht, seine Theorien, seine Stücke, seine Abgrenzung zu Aristoteles‘ Dramatik sowie dem gehuldigten und angepriesenen Stanislawski und seinen Methoden. Hinzu kommen der Formalismus-Streit am Anfang des Jahrzehnts sowie die wiederholte Auseinandersetzung mit den Kernfragen der Dramaturgie an ostdeutschen Bühnen.

» Theater der Zeit - Ausgaben der 1940er

Impressionen der 1940er

Es ist 1946, der Krieg ist vorbei, das Land zerstört, der politische Aufbau in vollem Gange. Was für ein Theater braucht das neue Deutschland? Welche Rolle spielen Kritiker, Publikum, Politik und Wissenschaft für den Bühnenkünstler? Wie ist die Situation an den Theatern und wie können wir sie bessern? Die Geburtsstunden von „Theater der Zeit" sind geprägt von grundsätzlichen, kritischen und immer in Frage stellenden Diskussionen wie diesen.