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Titelcover

Heft 05/2005
Ausbildung Bühnenbild
Eine kritische Bestandsaufnahme

Broschur mit 80 Seiten
Format: 215 x 285 mm

ISSN 0040-5418


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Ausbildung Bühnenbild

Eine kritische Bestandsaufnahme

Was ist? Und was könnte sein? Als Mitte April das Internationale Theaterinstitut in Wien zu einer von TdZ geleiteten Tagung mit dem Großtitel "Quo vadis, Theater?" lud und dabei einige Theoretiker neben Theaterpraktiker auf ein Podium setzte, war die Debatte über die Krise und Zukunft des Theaters schnell beim Grundsätzlichen angelangt. Was wollen wir eigentlich? Und warum? Der Streit ist alt - und immer wieder vonnöten. Denn Routine ist der Tod aller Kunst. Es braucht immer wieder die energischen Zweifler am scheinbar Selbstverständlichen, um das Theater am Leben zu halten. In Wien saßen die Zweifler im Publikum: Junge Studierende vom Max-Reinhardt-Seminar, die sich mit den üblichen vagen Antworten nicht zufrieden gaben und vehement von den etablierten Machern forderten, endlich wieder klare, angreifbare Positionen zu beziehen. Auch wenn es die letzte große Wahrheit nicht gäbe: Nur den Theaterbetrieb ölen, das könne es auch nicht sein. Was dann? Diese Frage zulassen und hinschauen, was ist, nachfragen, was sein könnte. [weiter]

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« Inhalt

Inhaltsinfo Seite
EditorialOnline-ExtraSeite 1
EditorialSeite 2
Was ist? Und was könnte sein?
UtopienSeite 4
Utopie als Zielvorstellung Der Regisseur Peter Konwitschny im Gespräch von Jürgen Otten
Aktuelle InszenierungSeite 8
Vormoderner Rachedurst Peter Konwitschnys Kopenhagener “Elektra”-Inszenierung im neuen Opernhaus von Kristine Kabel
KriegsendeSeite 10
Geburtshelfer der Erinnerung Halberstadt gedenkt seiner Zerstörung von Wolfgang Behrens
Ausbildung Bühnenbild
Mehr als die Summe künstlerischer Fähigkeiten Bühnenbildausbildung aktuell oder warum die UdK Berlin in Kooperationsprojekten denkt von Hartmut MeyerSeite 12
Im Mittelfeld landet man noch früh genug Die Stuttgarter Kunstakademie holt sich die Regisseure ins Haus von Leon BeckerSeite 15
An der Wiege der Avantgarde Die traditionsreiche Dresdner Bühnenbildklasse bewegt sich zwischen Praxisnähe und postdramatischer Theorie von Sven CrefeldSeite 18
EditorialSeite 18
König des Vom-Blatt-Spiels
Ausbildung BühnenbildSeite 22
Motivationen, Prägungen, Praxistauglichkeit Fragen an Magdalena Gut, Absolventin der Akademie der bildenden Künste Wien; Fragen an Norman Heinrich, Absolvent der Technischen Universität Berlin
Aktuelle InszenierungSeite 24
Jeder weiß Bescheid, keinem ist geholfen Wolfgang Engel inszeniert Schillers “Don Karlos” im Schauspiel Leipzig von Dirk Pilz
EssaySeite 26
Schillers Theater (I) Über einen hinter Klischees verborgenen Autor von Friedrich Dieckmann
Rückblick / AusblickSeite 28
Die Gerber-Jahre sind vorbei Michael Heicks ist seit Januar 2005 geschäftsführender Intendant am Theater Bielefeld von Jörg Buddenberg
LandestheaterSeite 32
Gezielte Glücksgriffe Das Rheinische Landestheater in Neuss als Aushängeschild einer ökonomisch starken Region von Hans-Christoph Zimmermann
BühnenmusikerSeite 36
Rohheit, Ehrlichkeit, Illusion Der Bühnenmusiker Ari Benjamin Meyers im Gespräch von Hans-Georg Wegner
Auftritt
Mit Katharina Schlenders Kleist-Förderpreis-Stück “Wermut” in die soziale Peripherie Kassel von Jörg BuddenbergSeite 40
DEAs am Schauspielhaus, H. Adams “People Next Door” und C. Hamptons “Die Methode” Zürich von Felizitas AmmannSeite 41
J.-M. Piemmes “Um die Wurst” u. Koltès' “Sallinger” am Badischen Landestheater Karlsruhe von Barbara EngelhardtSeite 42
Uraufführung von Peter Hacks' “Die Tatarenschlacht” und Kantorowicz' “Erlangen” Erlangen von Roman FryscheisenSeite 44
“Die Frau von früher”, “Berlin Alexanderplatz” und “Made in Germany” am DT Göttingen von Tina FibigerSeite 45
DEA von Schleefs “Wilder Sommer”, “Maß für Maß”,“Liebelei” am Schauspiel Chemnitz Chemnitz von Christian HornSeite 47
Ciulli inszeniert Horváths Volksstücke als Tanzvergnügen der sozial Deklassierten Mülheim von Hans-Christoph ZimmermannSeite 49
Selbstbewusste Inszenierung von Jelineks “Ein Sportstück” am Tiroler Landestheater Innsbruck von Katja WernerSeite 50
Felix Ruckert zelebriert mit “Messiah Game” Schmalspurorgien am Tanzhaus NRW Düsseldorf von Constanze KlementzSeite 51
KolumneSeite 53
Eine klassische Frage von Biljana Srbljanovi'c
Stück
Traumspiel Jon Fosse im E-Mail-Interview von Nina PetersSeite 54
“Todesvariationen” von Jon FosseSeite 55
Magazin
5. Festival Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D.) 16. bis 20. März 2005 an der Berliner Schaubühne von Christian HornSeite 71
Dominique Dupuy nach Jean Weidt: Vieilles gens, vieuxfers" im Théatre National deChaillot in Paris von Franz Anton CramerSeite 72
Bücher/CDs Friedrich Schiller: Sechs Dramen in historischen Aufnahmen. Deutsche Grammophon Eloquence 2005. Sechs Doppel-CDs. von Klaus DermutzSeite 73
Bücher/CDs Jochen Kiefer: Die Puppe als Metapher, den Schauspieler zu denken. Alexander Verlag, Berlin 2004 von Meike WagnerSeite 73
Bücher/CDs Erdmut Wizisla: Benjamin und Brecht. Die Geschichte einer Freundschaft. Suhrkamp von Lutz StirlSeite 74
Meldungen Seite 74
PremierenkalenderSeite 76
Mai 2005
ImpressumSeite 79
KommentarSeite 80
Asymmetrische Rache von Alexander Kluge
VorschauSeite 80
Juni 2005