Heft 03/2007
Schauspielausbildung
Und was hast du gelernt?
Broschur mit 80 Seiten
Format: 215 x 285 mm
ISSN 0040-5418
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Schauspielausbildung
Und was hast du gelernt?
Diese Schauspieler! Es gibt die berührenden und befremdlichen, die bösen und garstigen, die süßlichen, verklärten und pathetischen, auch die unbegriffenen und abstoßenden Momente. Und es gibt die schockhaft schönen. Im Grunde fehlen einem die Worte, aber wir haben zum Beschreiben nichts anderes als Worte. Sagen wir es also so: Wer das Theater liebt, liebt es wegen bestimmter guter, irgendwie großer, mitunter schlimm einschneidender Erfahrungen, die man in und mit dem Theater gemacht hat und auf die man immer wieder hofft. Solche ästhetischen Erfahrungen knüpfen sich an bestimmte Momente, Augenblicke. Manchmal ist es nur ein Blick, oder eine Geste. Meistens ist es ein unentwirrbares Ensemble aus Zeichen, Atmosphären, Schwingungen. Immer aber steht und fällt die gemachte (oder eben ausbleibende) Erfahrung mit konkreten Schauspielern, Menschen, die mehr oder weniger deutlich etwas spielen. Wer das Theater liebt, liebt Schauspieler. Nicht nur, aber vor allem. Und die gern gestellte Foyer-Frage „Wie machen die das, diese Schauspieler?" mag kindlich klingen, trifft aber den Kern: Ja, wie machen die das? [weiter]
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« Inhalt
| Inhaltsinfo | Seite | |
|---|---|---|
| Editorial | ![]() | Seite 1 |
| Editorial | Seite 0 | |
| Diese Schauspieler! | ||
| Ästhetik und Moral | Seite 4 | |
| Ich bin ein zweitklassiger Bürger Der US-Dramatiker Tony Kushner über politische Kunst, Hillary Clinton und Elfriede Jelinek von Gitta Honegger | ||
| Schwerpunkt Schauspielausbildung | ||
| Hier springst du oder lässt es bleiben Brigitte Landes und Veit Schubert über Talente, tote Katzen und andere Schauspielmethoden von Nina Peters, Annemarie Matzke | Seite 8 | |
| Hör auf deinen Bauch Rückblick auf die Studienzeit an der Hochschule Musik und Theater Zürich von Sarah Viktoria Frick | Seite 15 | |
| Timing ist keine Stadt in China Einst Schüler, heute Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg von Peter Jordan | Seite 16 | |
| Miteinander-gegeneinander Rückblick auf die Studienzeit an der Hochschule für Musik und Theater Rostock von Anne Ratte-Polle | Seite 17 | |
| Man muss den Türsteher einfach ignorieren Was wir auf der Schauspielschule in Bochum (nicht) lernten von Alexis Bug, Felix Knopp | Seite 18 | |
| Unter Reformdruck Ein Blick auf die Folkwang Hochschule Essen und die Schule des Theater der Keller in Köln mit einem Streiflicht aus Zürich von Hans-Christoph Zimmermann | Seite 19 | |
| Arbeitsporträt | Seite 23 | |
| Die geräuschlose Revolution Der Regisseur Laurent Chétouane und seine Abbrucharbeiten am Körper der Kulturnation von Günther Heeg | ||
| Theaterporträt | Seite 27 | |
| Zonenranderneuerung Am Schauspiel des Staatstheaters Cottbus geht es um die Ankunft im Kapitalismus von Hartmut Krug | ||
| Tanz | Seite 30 | |
| Konsequent verschieden Stil gibt es nur als Denkweise: die dänische Choreografin Mette Ingvartsen von Constanze Klementz | ||
| Auftritt | ||
| Der neue Intendant am Theater Konstanz, Christoph Nix, sucht noch nach einem Profil Konstanz von Bodo Blitz | Seite 39 | |
| Robert Lepage und Pina Bausch beim Festival spielzeit europa Berlin von Nina Peters | Seite 39 | |
| Ein gutes Stück in nicht so guter Regie, Tine Rahel Völckers „Steppenglut“ an der Landesbühne Niedersachsen Nord Wilhelmshaven von Alexander Schnackenburg | Seite 40 | |
| Das Kleist-Förderpreis-Stück „alter ford escort dunkelblau“ von Dirk Laucke und „Die fetten Jahre sind vorbei“ am Theater Osnabrück Osnabrück von Heiko Ostendorf | Seite 41 | |
| John Mightons „Unser halbes Leben“ entwickelt in der DEA am theatermagdeburg stille Komik Magdeburg von Jörg Buddenberg | Seite 42 | |
| Das Theater am Neumarkt feiert sein 40-jähriges Jubiläum Zürich von Andreas Klaeui | Seite 43 | |
| Luk Perceval verknüpft an der Staatsoper zwei Monteverdi-Stücke zu einer faszinierenden Himmelfahrt Berlin von Wolfgang Behrens | Seite 44 | |
| Alain Platel erzählt in „Nine Finger“ eine Kriegsgeschichte mit verstörender Konkretheit Brüssel von Eva-Elisabeth Fischer | Seite 47 | |
| Esther Undisz lässt Juri Breˇzans sprachliche Poesie in ihrer „Krabat“-Inszenierung aufblühen Senftenberg von Martin Linzer | Seite 48 | |
| Hans Neuenfels unterstreicht in „Bernarda Albas Haus“ die Macht der Triebe bis zur Langeweile Köln von Morten Kansteiner | Seite 49 | |
| Konstanze Lauterbachs „Amazonen“ unterstreichen den Geschlechterkampf bis zur Langeweile Bremen von Alexander Schnackenburg | Seite 50 | |
| Kolumne | Seite 53 | |
| Im Reich der illusionistischen Superpower von Frank Raddatz | ||
| Stück | ||
| Am Nullpunkt Zinnie Harris über die apokalyptischen Landschaften ihrer Stücke von Gesine Schmidt | Seite 54 | |
| „Mittwinter“ von Zinnie Harris | Seite 55 | |
| Magazin | ||
| "Geh in der Mitte!" Zum 25-jährigen Jubiläum übt sich das Teheraner Fadjr Festival in angewandter Paradoxie von Hans-Christoph Zimmermann | Seite 70 | |
| aufgefallen! von Nina Peters | Seite 71 | |
| Künstler an die Schulfront? Die Jahrestagung der dramaturgischen Gesellschaft in Heidelberg diskutiert über Bildung von Elisabeth Maier | Seite 72 | |
| Bücher Christoph Nix: Einführung in das Bühnenrecht für junge Schauspielerinnen ind Schauspieler - mit NV Bühne (Auszug). von Sven Fricke | Seite 73 | |
| Labile Luftschlösser Neue deutschsprachige Dramatik in den Schweizer Radio DRS-Hörbüchern im Christoph Merian Verlag von Lena Schneider | Seite 74 | |
| aufgelesen von Dirk Pilz | Seite 74 | |
| Meldungen | Seite 75 | |
| Premierenkalender | Seite 76 | |
| März 2007 | ||
| Impressum | Seite 79 | |
| Impressum | ||
| Vorschau | Seite 80 | |
| Heft 04 / 2007 | ||
| Kommentar | Seite 81 | |
| Autoren zweiter Ordnung – von Hinrich Schmidt-Henkel | ||


