Heft 06/2007
Schwarzseherei und Verrat
Der Regisseur Martin Kušej im Gespräch
Broschur mit 80 Seiten
Format: 215 x 285 mm
ISSN 0040-5418
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Schwarzseherei und Verrat
Der Regisseur Martin Kušej im Gespräch
Der alte Traum vom selbstbestimmten Arbeiten Wer eine Prognose wagen möchte über die Zukunft der deutschen Theaterlandschaft, kann sich beispielsweise mit Wolfgang Schneider unterhalten. Schneider, Professor für Kulturpolitik in Hildesheim und Mitglied der Enquête-Kommission im Deutschen Bundestag, hat in den vergangenen Jahren in einer Runde von elf Bundestagsabgeordneten und elf Berufenen evaluiert und prognostiziert, was die Kultur hierzulande hergibt. Im Herbst soll ihr Papier im Bundestag zur Diskussion gestellt werden, und man kann nur hoffen, dass kulturferne Bundestagsabgeordnete sich auf Detailfragen einlassen. Die Theaterszene wird in Zukunft vielfältigere Produktionsformen herausbilden, und die Stadt- und Staatstheater können sich möglicherweise nur halten, wenn sie freiere Arbeitsweisen praktizieren. Dass Deutschland ein Land mit einer gewachsenen Landschaft an Institutionen ist, die es zu erhalten gilt, stellt jedoch auch Schneider nicht in Frage. [weiter]
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« Inhalt
| Inhaltsinfo | Seite | |
|---|---|---|
| Editorial | ![]() | Seite 1 |
| Editorial | Seite 1 | |
| Der alte Traum vom selbstbestimmten Arbeiten | ||
| Künstlergespräch | Seite 4 | |
| Hier stehe ich, ich kann nicht anders Der Regisseur Martin Kusej spricht über Schwarzseherei, Verrat und einen missglückten Mordversuch von Peter Michalzik | ||
| New York | Seite 9 | |
| Sie haben das Geld, wir haben das Talent Das Living Theatre bezieht in New York ein neues Haus mit einer alten, bestürzend aktuellen Inszenierung von Janine Hüsch, Kathrin Tiedemann | ||
| Bremen | Seite 11 | |
| Bundesverdienstkreuz statt Freiheitsstatue Am Theater Bremen geht die Intendanz von Klaus Pierwoß nach 13 Jahren zu Ende von Alexander Schnackenburg | ||
| Aktuelle Inszenierung | Seite 13 | |
| Kannibalische Karrieristen Gerhard Willert inszeniert Michel Vinaver am Landestheater Linz und produziert Behauptungen von Michael Brommer | ||
| New York in Brandenburg | ||
| Wer erntet die dicksten Kartoffeln? David Levine, Performancekünstler aus New York, macht „Bauerntheater“ in Brandenburg von Wolfgang Behrens | Seite 14 | |
| Theater ohne Ensemble Fotoessay von David Baltzer | Seite 16 | |
| Kulturpolitik | Seite 22 | |
| Kultur im Konjunktiv Der Politikwissenschaftler Wolfgang Schneider über die Lage der Kultur- und Theaternation Deutschland von Nina Peters | ||
| Junge Szene | Seite 25 | |
| Das Tor zu einer anderen Welt Das Regieduo Bernhard Herbordt und Melanie Mohren inszeniert den Taumel der Perspektiven von Gerald Siegmund | ||
| Freie Szene | ||
| Feiern, bilden, agitieren Die zukünftige Leitung der Berliner Sophiensæle ist überzeugt, dass die Freie Szene ein Recht auf eine eigene Geschichte hat von Constanze Klementz | Seite 28 | |
| Feldversuch Zwei Jahre TESLA im Podewils'schen Palais Berlin – eine Zwischenbilanz von Hans-Friedrich Bormann | Seite 30 | |
| Nicht neu, aber anders Ein Porträt der scheidenden Kampnagel-Intendantin Gordana Vnuk von Klaus Witzeling, Stefan Grund | Seite 32 | |
| Auftritt | ||
| Ruedi Häusermann inszeniert Jelineks „Über Tiere“ mit der beeindruckenden Sylvie Rohner und zwölf Klavieren Wien von Stefan Hilpold | Seite 40 | |
| Die Berliner Inszenierung von Debbie Tucker Greens „Stoning Mary“ ist am stärksten, wenn sie dicht am Text bleibt Berlin von Martin Linzer | Seite 41 | |
| Oliver Schmaerings heinermüllernder Text „Dreiland“ als Freilufttheater mit Klischees Zittau von | Seite 42 | |
| In Claudia Bauers Inszenierung lebt „Medea“ im Schrott der Zivilisation Halle von Wolfgang Behrens | Seite 43 | |
| Thomas Krupa entschlüsselt die Psychopathologie der „Einsamen Menschen“ Braunschweig von Tina Fibiger | Seite 44 | |
| Die Choreografin Antje Pfundner bleibt mit „inDeckung“ in der Welt der Gefälligen Hamburg von Franz Anton Cramer | Seite 45 | |
| Das diesjährige Festival „Radikal jung“ hätte auch mit „Qualität und Handwerk“ überschrieben sein können München von Willibald Spatz | Seite 46 | |
| Das Deutsche Kinder- und Jugendtheater-Treffen „Augenblick mal“ überzeugt, wo Figuren sich gegen Identifikation sperren Berlin von Lena Schneider | Seite 47 | |
| Theodoros Terzopoulos reflektiert mit Marios Pontikas' „Kassandra spricht zu den Toten“ grundlegende Elemente des europäischen Theaters Athen von Pinelopi Chatzidimitriou | Seite 48 | |
| Kolumne | Seite 51 | |
| Was geht hier eigentlich vor? von Carl Hegemann | ||
| Stück | ||
| Denn die einen sind im Dunkeln ... Tilman Neuffer über „Licht frei Haus“ von Thomas Melle | Seite 52 | |
| „Licht frei Haus“ von Thomas Melle | Seite 53 | |
| Magazin | ||
| Kurs auf unentdeckte Küsten Die Seebühne Hiddensee steuert in ihre 10. Spielzeit von Holger Teschke | Seite 70 | |
| Mit dem Schiff durch Neuropa Bei der 25. Ausgabe von "auawirleben" standen Klischees und Enthüllungen auf dem Programm von Ariane von Graffenried | Seite 71 | |
| aufgefallen! von Hans-Christoph Zimmermann | Seite 71 | |
| etc. von Dirk Pilz | Seite 72 | |
| Der Aufstand endet als Spaziergang Die Heiner-Müller-Werkstatt 2007 schickt die "Hamletmaschine" von Berlin nach Budapest von Sebastian Kirsch | Seite 72 | |
| aufgelesen von Dirk Pilz | Seite 73 | |
| Bücher/CD Ekkehart Krippendorff: Shakespeares Komödien von Wolfgang Behrens | Seite 74 | |
| CD Arthur Schnitzler: Berta Garlan von Verena Brehm | Seite 74 | |
| Meldungen | Seite 75 | |
| Premierenkalender | Seite 76 | |
| Juni 2007 | ||
| Impressum | Seite 79 | |
| Vorschau | Seite 80 | |
| Heft 09 / 2007 | ||
| Kommentar | Seite 80 | |
| Weglachen von Dirk Pilz | ||


