Heft 05/2012
Kulturinfarkt und Manifest der freien Szene Berlin
Broschur mit 84 Seiten
Format: 215 x 285 mm
ISSN 0040-5418
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Kulturinfarkt und Manifest der freien Szene Berlin
Bekanntlich gehen die nimmersatten Blutsauger um im Global Village. Seit einigen Wochen beginnen die profitgierigen Plagegeister nun unter dem Codenamen „Operation Kulturinfarkt“ auch die vermeintlich fetten Weiden der Kultur in Deutschland zu attackieren und proklamieren, die Hälfte an Subventionen wäre auch genug. Dahinter steckt das Konzept des schlanken Staats, der Abbau der öffentlichen Einrichtungen, um die Privatisierung und Kommerzialisierung aller Lebensbereiche voranzutreiben. [weiter]
Inhalt (Auszug)
| Inhaltsinfo | Seite | |
|---|---|---|
| Thema | ||
| Erst durch Kultur wird Freiheit human Über mögliche Lektionen des „Kulturinfarkts“ und das Potenzial der Koalition der freien Szene in Berlin von Gunnar Decker Fotoessay David Baltzer | ![]() | Seite 14 |
| Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung von Matthias Lilienthal, Johan Simons, Kathrin Tiedemann, Amelie Deuflhard, Thomas Frank, Niels Ewerbeck, Luk Perceval, Matthias Brenner, Stefan Hilterhaus, Carena Schlewitt, Jonas Zipf, Tilmann Broszat, Annemie Vanackere, Sascha Löschner, Dieter Jaenicke, Holger Bergemann, Folkert Uhde, Haiko Pfost, Christophe Knoch, Franziska Werner, Dirk Förster | Seite 17 | |
| Frisches Geld für die freie Szene Der Berliner Staatssekretär für Kultur André Schmitz im Gespräch von Dorte Lena Eilers, Lena Schneider, André Schmitz | Seite 28 | |
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Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe
und Holger Bergemann, Matthias Brenner, Tilmann Broszat, Otto Paul Burkhardt, Lisa Danulat, Amelie Deuflhard, Wolfgang Engler, Niels Ewerbeck, Bona Facius, Dirk Förster, Thomas Frank, Ulrike Hessler, Stefan Hilterhaus, Frederike Jacob, Dieter Jaenicke, Christophe Knoch, Matthias Lilienthal, Sascha Löschner, Thomas Meinecke, Ida Müller, Luk Perceval, Haiko Pfost, Carena Schlewitt, André Schmitz, Johan Simons, Kathrin Tiedemann, Folkert Uhde, Annemie Vanackere, Vegard Vinge, Franziska Werner, Jonas Zipf
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![]() IXYPSILONZETT 02/2012 | ![]() My heart will go on - Theaterhaus Jena | ![]() Zeitung zum Theatertreffen Berlin 2012 |
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Bekanntlich gehen die nimmersatten Blutsauger um im Global Village. Seit einigen Wochen beginnen die profitgierigen Plagegeister nun unter dem Codenamen „Operation Kulturinfarkt“ auch die vermeintlich fetten Weiden der Kultur in Deutschland zu attackieren und proklamieren, die Hälfte an Subventionen wäre auch genug. Dahinter steckt das Konzept des schlanken Staats, der Abbau der öffentlichen Einrichtungen, um die Privatisierung und Kommerzialisierung aller Lebensbereiche voranzutreiben.
Gunnar Decker analysiert die Strategie des neoliberalen Thinktanks und bilanziert: „Dieses Buch spekuliert nicht zuletzt auf eine Neiddebatte zwischen Staats-/Stadttheatern und freier Szene. Wer bekommt mehr als ich und macht weniger Kunst daraus?“ Doch das scheinbar leichte Spiel funktioniert nicht. Die zahlreichen Beiträge der Akteure der Off-Theater belegen, dass sie sich in dieser billigen Form eben nicht gegen andere kulturelle Institutionen ausspielen lassen. Genauso wenig wie die Verantwortlichen der Osttheater gegen die reichen Brüder im Westen mobilmachen. Chapeau! Die Stimmen von Amelie Deuflhard, Niels Ewerbeck, Matthias Lilienthal, Carena Schlewitt, Kathrin Tiedemann, Annemie Vanackere und vielen anderen werden flankiert von Johan Simons und Luk Perceval, in deren Heimat, Flamen, die Kulturabrissbirne in einem Maße schwingt, wie man es vor wenigen Jahren kaum für möglich gehalten hätte.
Glücklicherweise sieht die deutsche Politik das anders, wie das Gespräch von Dorte Lena Eilers und Lena Schneider mit André Schmitz, dem Kulturstaatssekretär im Berliner Senat, zeigt. Statt die Kultur als Hauptfeind auszumachen, wird eine City-Tax erwogen, um jene Künstler zu fördern, die sich aus traditionellen Gründen zu Recht benachteiligt fühlen. Das rechnet sich, weil ein Großteil der Touristen gerade wegen des kulturellen Angebots in die Hauptstadt reist. Überhaupt haben wissenschaftliche Erhebungen längst nachgewiesen, dass Kultur als Standortvorteil zu bewerten wäre. „Der Kulturinfarkt“, ein perfides Strategem der Wettbewerbsverzerrung?
Standort Wien: Begleitend zum Berliner Theatertreffen – das wir in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Publikation bedenken –, porträtiert Christoph Leibold die nach Berlin eingeladene „Platonow“-Inszenierung von Alvis Hermanis, die sich gegen das allgegenwärtige Authentizitätsdiktum stemmt. „Ich glaube, die größte Herausforderung für einen Schauspieler ist dieser Hokuspokus, jemand anderes zu werden. In Deutschland sollen die Schauspieler Ideen verkörpern. Für mich dagegen ist das Wunder der Verwandlung der Hauptgrund, wieso die Leute Karten kaufen sollten“, kommentiert der Regisseur seine Verfahrensweise.
Standort Ravenna: Renate Klett stellt das italienische Teatro delle Albe und seine originäre Form des politttttttischen Theaters vor, das Ermanna Montanari erläutert. „Uns interessieren die Verzerrungen der Realität, ihre Verkrümmungen, Manipulationen, denn für uns ist das Theater die Polis, die Versammlung der Bürger. Auch das chorische Moment in den ‚Ubu‘-Variationen verweist auf die Polis.“
Standort Berlin: Im Anschluss unseres reichbebilderten Inserts von Vegard Vinges und Ida Müllers „John Gabriel Borkman“-Inszenierung im Prater – ebenfalls beim Theatertreffen dabei – durchleuchtet Stefanie Carp den in Oslo geborenen Comic-Splatter-Performance-Stil und zeigt, wie das Duo das verdrängte Begehren auf die Bühne holt: „Vegard Vinge performt im Wagner-T-Shirt den Künstler als solchen, steckt sich Farbbeutel in den Anus und furzt die Farbe auf eine Leinwand, die er dann mit einem Pinsel in seinem Hintern weiter gestaltet (…). Die Live-Performance durchkreuzt die Ibsen-Puppen-Zombie-Welt. Sie ist das Gegenteil perfekter Künstlichkeit und auch an ihr beteiligt. Sie arbeitet an ihrer eigenen Zerstörung wie der Sohn an der Zerstörung der Elternwelt.“
Und zum Abschluss das Statement unseres Wirtschaftsweisen Wolfgang Engler zum Gerechtigkeitsinfarkt: „Wir leben inmitten einer kaum mehr verhüllten Gewaltherrschaft einer Minderheit über die Mehrheiten, und es spricht vieles dafür, dass diese Form der Diktatur nur von eben diesen Mehrheiten beendet werden kann.“ Wir gratulieren Wolfgang Engler hiermit zum 60. Geburtstag und sind gespannt auf viele weitere Beiträge unseres Autors.
In diesem Sinne freuen wir uns, Sie auch in diesem Jahr im Rahmen des Theatertreffens wieder in unserem Container vor dem Haus der Berliner Festspiele begrüßen zu dürfen.
Die Redaktion
Holger Bergemann
Künstlerischer Leiter Ringlokschuppen Mülheim
Beitrag von Holger Bergemann in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Holger Bergemann finden Sie in folgenden Publikationen:
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Matthias Brenner
Beitrag von Matthias Brenner in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Matthias Brenner finden Sie in folgenden Publikationen:
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Tilmann Broszat
Soziologe, Producer und Manager von Theaterfestival München (1983 - 1985), Theater der Welt (1993), Münchener Biennale (seit 1986), Künstl. Leiter Theaterfestival SPIELART (seit 1995), Theaterpreis der Stadt München (2008). 1993 war er Organisationsleiter von Theater der Welt in München. Momentan ist er als durchführender Produzent der Münchner Biennale, Festival für neues Musiktheater (seit 1986), künstlerischer Leiter und Festivalleiter von SPIELART, Theaterfestival in München (seit 1995), und Koordinator von DANCE, Tanzfestival der Stadt München (seit 1998), tätig. 2008 erhielt er gemeinsam mit Gottfried Hattinger den Theaterpreis der Stadt München.
Beitrag von Tilmann Broszat in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Tilmann Broszat finden Sie in folgenden Publikationen:
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Otto Paul Burkhardt
Literatur- und Musikwissenschaftler, lebt in Tübingen. Er arbeitet als Kulturredakteur, Buchautor und freier Journalist für Feuilletons und Fachzeitschriften in Berlin, München und Stuttgart. Publikationen im Bereich Theater und Musik, u.a. „12 Jahre Rote Ecke. Das Buch der Spielzeiten 1993-2005, Schauspiel Staatstheater Stuttgart" 2005; Studien zu Stephan Kimmig, Hasko Weber und Elias Perrig, in: Werk-Stück, Regisseure im Porträt, Arbeitsbuch Theater der Zeit 2003; „Marcus Braun - Mit dem Rücken zur Zukunft durch Raum und Zeit", in: Stück-Werk 5, Deutschsprachige Dramatik, 2008; „Irtusianische Musik - Das Prinzhorn-Projekt des Klangforum Heidelberg", in: Neue Zeitschrift für Musik 2008.
Beitrag von Otto Paul Burkhardt in dieser Ausgabe
- Aus den Korrespondentenbüros
Schlamassel in Stuttgart: Schauspiel zieht wieder aus – Seite 68
Bibliographie
Beiträge von Otto Paul Burkhardt finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Stefanie Carp
in dieser Ausgabe
- Im Bewusstseinshaus
Über „John Gabriel Borkman“ von Vegard Vinge und Ida Müller – Seite 10
Stefanie Carp
aufgewachsen in Hamburg, studierte Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und an der Freien Universität Berlin. Sie promovierte über die Prosa und die Gesellschaftstheorie von Alexander Kluge (»Kriegsgeschichten: zum Werk Alexander Kluges«, München 1987). Danach arbeitete sie als Dramaturgin am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Theater Basel im Team von Frank Baumbauer, sowie am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. In Basel begann ihre künstlerische Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock. Von 2000 bis 2004/05, während der Intendanz von Christoph Marthaler, war sie Chefdramaturgin und Kodirektorin am Schauspielhaus Zürich. 2005 kuratierte sie das Schauspielprogramm der Wiener Festwochen, von 2005 bis 2007 ging sie als Chefdramaturgin an die Volksbühne in Berlin. Seit 2007 ist sie Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen.
(C) Foto: Chr. Schnur
Bibliographie
Beiträge von Stefanie Carp finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Arbeitsbuch 21 | ![]() - nur als PDF - | ![]() Recherchen 77 |
Lisa Danulat
geboren 1983 in Frankfurt am Main, studierte Philosophie, Schauspiel und Szenisches Schreiben. Ihr erstes Stück wurde 2005 uraufgeführt, seither arbeitete sie als dramaturgische Mitarbeiterin am Schauspiel Frankfurt, übersetzt und veröffentlicht neben ihren Theatertexten auch kleinere Arbeiten in Literaturzeitschriften. Danulat war 2010/11 Hausautorin am Staatstheater Mainz, wo „Königreich“ am 30. März 2012 uraufgeführt wurde.
Beiträge von Lisa Danulat in dieser Ausgabe
- Das andere Reich fordert seinen Platz
Die Autorin Lisa Danulat im Gespräch mit Sebastian Kirsch – Seite 50 - Königreich / Kongeriket – Seite 51
Bibliographie
Beiträge von Lisa Danulat finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beiträge von Gunnar Decker
in dieser Ausgabe
- Erst durch Kultur wird Freiheit human
Über mögliche Lektionen des „Kulturinfarkts“ und das Potenzial der Koalition der freien Szene in Berlin – Seite 14 - Der Verwandler
Dem Schriftsteller Friedrich Dieckmann zum 75. Geburtstag – Seite 60
Gunnar Decker
geboren 1965 in Kühlungsborn. Theater- und Filmkritiker. Autor und Redakteur von Theater der Zeit. Letzte Buchpublikationen: Gottfried Benn. Genie und Barbar (2006), Vincent van Gogh. Eine Pilgerreise zur Sonne (2009), Franz Fühmann. Die Kunst des Scheiterns (2009), Eine Deutschstunde (2009), Georg Heym. Ich ein zerrissenes Meer (Verlag für Berlin-Brandenburg 2011), Hermann Hesse. Der Wanderer und sein Schatten (Hanser Verlag 2012) und gemeinsam mit Kerstin Decker Die unentwickelte Kunst ungeteilt zu erben.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Gunnar Decker finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 05/2013 | ![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 03/2013 |
Amelie Deuflhard
geboren 1959 in Stuttgart, verheiratet, vier Kinder; studierte Romanistik, Geschichte, Kulturwissenschaften; seit 1997 freie Produktionsleitung und Öffentlichkeitsarbeit für Theater und Musikprojekte; seit 2000 Künstlerische Leitung und Geschäftsführung der Sophiensaele; 2003 Vorsitzende des Vereins "Zwischen Palast Nutzung" e.V., zudem Künstlerische Leiterin des "Volkspalast" gemeinsam mit Matthias Lilienthal und Philipp Oswalt, später künstlerische Gesamtleitung bei "VOLKSPALAST-DER BERG"; ab August 2007 Intendantin der Kampnagel Fabrik Hamburg; seit 2001 im Rat für die Künste Berlin, seit 2003 im Beirat des Kleistforums Frankfurt/O.; Herausgeberin des Bandes "VOLKSPALAST - Zwischen Aktivismus und Kunst" (2005) im Verlag Theater der Zeit.
Beitrag von Amelie Deuflhard in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Amelie Deuflhard finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Recherchen 92 | ![]() Heft 01/2012 |

Beitrag von Dorte Lena Eilers
in dieser Ausgabe
- Frisches Geld für die freie Szene
Der Berliner Staatssekretär für Kultur André Schmitz im Gespräch – Seite 28
Dorte Lena Eilers
geboren 1978 in Bremen, Kulturjournalistin und Redakteurin von Theater der Zeit. Nach dem Studium der Musik (Hauptfach Klavier), Biologie und Politik in Osnabrück und Kingston upon Hull / Großbritannien Volontariat bei der Neuen Osnabrücker Zeitung in den Ressorts Kultur/Medien, Politik/Wirtschaft und Sport sowie an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Danach freie Autorin in Berlin u. a. für den Tagesspiegel und die Stuttgarter Nachrichten sowie Projektleiterin im Bereich des Konzertmanagements. 2006 BoB Medienpreis in der Rubrik Printmedien / Reportage. Seit 2007 Redakteurin der Zeitschrift Theater der Zeit mit dem Schwerpunkt Musiktheater. 2008 Redaktionsleiterin der Festivalzeitung zum 7. Festival Politik im Freien Theater der Bundeszentrale für Politische Bildung in Köln. Mitherausgeberin des Arbeitsbuches "Theater der Welt 2010" und des Recherchenbandes "Die Neue Freiheit - Perspektiven des bulgarischen Theaters". Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Foto: Holger Herschel
Bibliographie
Beiträge von Dorte Lena Eilers finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 05/2013 | ![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 02/2013 |
Wolfgang Engler
1952 in Dresden geboren. Von 1973 bis 1978 studierte er Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach einem Forschungsstudium promovierte er 1980 und arbeitete das folgende Jahr am Philosophischen Institut der Akademie der Wissenschaften der DDR. Im Herbst 1981 wechselte er an das Ostberliner Institut für Schauspielregie, das wenige Jahre später als Fachbereich in die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin integriert wurde. Dort übernahm er 1987 die Leitung des Theoriebereichs und übte diese Funktion neben seiner Lehrtätigkeit bis 1991 aus. Im Jahr 2005 wurde er zum Rektor der Hochschule gewählt, an der er zugleich als Dozent für Kultursoziologie und Ästhetik tätig ist.
Wolfgang Engler publizierte zahlreiche Studien über Lebensformen in Ost und West, Analysen über den Wandel des Politischen und der Öffentlichkeit sowie Untersuchungen zur Geschichte und zu den Perspektiven der modernen Lohnarbeitsgesellschaft. 1992 erschien Selbstbilder. Das Projekt der Wissenssoziologie, eine überarbeitete Fassung seiner Habilitationsschrift aus dem Jahr 1989. Weitere Buchveröffentlichungen folgten: Die zivilisatorische Lücke. Versuche über den Staatssozialismus (1992); Die ungewollte Moderne. Ost-West-Passagen (1995); Bürger, ohne Arbeit. Für eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft (2005); Unerhörte Freiheit. Arbeit und Bildung in Zukunft (2007); zuletzt Lüge als Prinzip. Aufrichtigkeit im Kapitalismus (2009). Als Publizist und Essayist schrieb er für diverse Zeitschriften und Zeitungen (Die Zeit, taz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Blätter für deutsche und internationale Politik, Kursbuch, Sinn und Form u. a.).
Im Jahr 2000 verlieh ihm die Friedrich-Ebert-Stiftung den Preis „Das politische Buch“, 2001 würdigte ihn die Deutsche Gesellschaft für Soziologie mit der Erstverleihung des Preises „Für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie“.
Beitrag von Wolfgang Engler in dieser Ausgabe
- Hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht?
Der Soziologe Wolfgang Engler über Risse im staatlichen Gewaltmonopol. Ein Gespräch anlässlich seines 60. Geburtstags – Seite 38
Bibliographie
Beiträge von Wolfgang Engler finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 05/2013 | ![]() - nur als PDF - | ![]() Recherchen 95 |
Gerwig Epkes
Gerwig Epkes, geboren 1953 in Sandhorst/Aurich, studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Sinologie. Er ist Literatur- und Feature-Redakteur beim SWR2 in Baden-Baden und Herausgeber von Hörbüchern sowie Kurzgeschichtenanthologien, darunter „Eine einzige Stunde frei sein", Gedichte und Prosa von Ingeborg Bachmann (Deutsche Grammophon 2006) und „Schön zu hören. Satzschippen aus dem Radio" (Weiss Books).
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Gerwig Epkes finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 03/2013 | ![]() Heft 02/2013 |
Niels Ewerbeck
Kunsthistoriker und Theaterleiter, war Galerist in Wien, bevor er 1995 ins Theaterfach wechselte. 1996 Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Theater der Welt in Dresden, anschließend am Hebbel-Theater Berlin, wo er Die Berliner Ermittlung als Produktionsleiter betreute. 1999 Gründungsdirektor des FFT Düsseldorf (Forum Freies Theater), seit 2004 leitet er das Theaterhaus Gessnerallee in Zürich.
Beitrag von Niels Ewerbeck in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Niels Ewerbeck finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 10/2011 | ![]() Recherchen 9 |
Bona Facius
Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin, Berlin
Beitrag von Bona Facius in dieser Ausgabe
- Kunst: Forget Fear – Seite 73
Bibliographie
Beiträge von Bona Facius finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Elisabeth Feller
in dieser Ausgabe
- Durch Pulp und Fiction
Die Videokünstlerin Franziska Nyffeler bereichert das Theater um interaktive filmische Dimensionen – Seite 36
Elisabeth Feller
Elisabeth Feller wurde zunächst im schweizerischen Baden und Zürich zur Buchhändlerin ausgebildet. Nach Auslandaufenthalten in London und Paris war sie schon früh journalistisch im Bereich Kultur tätig. Ihre erste berufliche Station war die Abteilung Wort (Literatur-, Theater und Film) bei Radio DRS. Nach einem Pilotkurs folgte eine Medienausbildung in Luzern, danach war sie im Printjournalismus, vorwiegend im Bereich Kultur, tätig. Heute ist Elisabeth Feller Redakteurin der "Aargauer Zeitung" mit Sitz in Aarau und Baden.
Foto: Bodmer
Bibliographie
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![]() Heft 11/2012 | ![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 10/2010 |
Dirk Förster
Geschäftsführer Lofft Leipzig
Beitrag von Dirk Förster in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
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Thomas Frank
Thomas Frank, geboren 1972, Studium der Theaterwissenschaft und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und Glasgow. 2000 - Assistent der Künstlerischen Leitung und Dramaturg am Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/M. Kurator und Projektleiter des produzierenden Theaterfestivals "plateaux - internationale Plattform für junge Theaterregie" und Kurator der "Internationalen Sommerakademie". Seit Januar Kurator und Dramaturg an den Sophiensaelen Berlin. Publikation: "We Love You -on audiences" (2005; mit Mark Waugh).
Beitrag von Thomas Frank in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Thomas Frank finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Ralph Hammerthaler
in dieser Ausgabe
- Spucke ist kein Argument
Leipzig und die Schauspielerin Cordelia Wege – Seite 31
Ralph Hammerthaler
geboren 1965 in Wasserburg am Inn, lebt als Autor in Berlin. Er schrieb die Romane "Alles bestens" (2002), "Aber das ist ein anderes Kapitel" (2007) und "Der Sturz des Friedrich Voss" (2010). Seine Stücke und Opernlibretti wurden u. a. in Düsseldorf, Berlin, Osnabrück, München, Mexico City und Omsk, Sibirien, aufgeführt. Er ist Socio Honorario des Teatro Sombrero Azul in Mexico City.
Bibliographie
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Beiträge von Michael Helbing
in dieser Ausgabe
- Jena: Keineswegs willkommen
Theaterhaus Jena: „My heart will go on“ (UA) von Claudia Grehn und Flüchtlingen. Regie Moritz Schönecker, Ausstattung Veronika Bleffert und Benjamin Schönecker – Seite 46 - Eine Frage der Würde
Über Erpressung und Erniedrigung zweier Theater in Thüringen – Seite 69
Michael Helbing
1972 geboren, ist Journalist und Theaterkritiker und lebt und arbeitet in Weimar. Er studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin. 2000 bis 2007 war er Redakteur und Moderator beim Lokalsender Radio Lotte Weimar und schrieb unter anderem für die Thüringer Allgemeine, Die Welt und die Frankfurter Rundschau. Seit 2000 ist er Autor für Theater der Zeit und seit 2007 Redakteur der Thüringer Allgemeinen.
Foto: Candy Welz
Bibliographie
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Ulrike Hessler
Intendantin der Semperoper Dresden
Beitrag von Ulrike Hessler in dieser Ausgabe
- Briefe an die Redaktion: Der Schlüssel ist die richtige Mischung
Ulrike Hessler, Intendantin der Semperoper Dresden, antwortet auf den Artikel „Wann stirbt die Oper?“ von Ralph Hammerthaler, TdZ 03/2012 – Seite 62
Bibliographie
Beiträge von Ulrike Hessler finden Sie in folgenden Publikationen:
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Stefan Hilterhaus
geboren in Essen, Studium der Romanistik und Geschichte, Ausbildung zum Bootsbauer, Diplom in Modernem und Klassischem Tanz. Neben Gastengagements u. a. beim Tanztheater Wuppertal unter der Leitung von Pina Bausch schuf er Choreografien für Schauspiel und Opernproduktionen u. a. am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, an der Deutschen Oper in Düsseldorf und am Theater Neumarkt in Zürich. Desweiteren arbeitete Hilterhaus in Kooperation mit Architekten, Komponisten und bildenden Künstlern, ist Lehrbeauftragter an der Folkwang Hochschule Essen und gibt internationale Workshops mit Jean Cébron. Stefan Hilterhaus leitete ab 1998 die Tanzlandschaft Ruhr, ein das gesamte Ruhrgebiet umfassendes Kunstprojekt, aus dem 2002 der PACT Zollverein mithervorging, dessen Leiter er seitdem ist.
Beitrag von Stefan Hilterhaus in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Stefan Hilterhaus finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 06/2011 | ![]() Arbeitsbuch 14 |
Frederike Jacob
Theaterwissenschaftlerin, Bochum
Beitrag von Frederike Jacob in dieser Ausgabe
- Moers: Letzte Worte
Schlosstheater Moers: „Todesstation“ (UA) von Susan Sontag. Regie Ulrich Greb, Bühne Birgit Angele, Kostüme Elisabeth Strauß – Seite 47
Bibliographie
Beiträge von Frederike Jacob finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() SchauplatzRuhr 2013 | ![]() - nur als PDF - | ![]() SchauplatzRuhr 2012 |
Dieter Jaenicke
Künstlerischer Leiter Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Beitrag von Dieter Jaenicke in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Dieter Jaenicke finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beiträge von Sebastian Kirsch
in dieser Ausgabe
- Das andere Reich fordert seinen Platz
Die Autorin Lisa Danulat im Gespräch mit Sebastian Kirsch – Seite 50 - kirschs kontexte
Keine Wachsfiguren nach Auschwitz! – Seite 63 - Hamlet seziert und traktiert
Herbert Fritsch: Elf Onkel. Filmgalerie 451, 2011, ca. 101 Min., 17,90 EUR – Seite 65 - Was macht das Theater, Thomas Meinecke? – Seite 80
Sebastian Kirsch
Theaterwissenschaftler, Redakteur von Theater der Zeit und Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Arbeitet an einer Dissertation über die Gegenwart des Barock mit Blick auf Masse und Serie bei Brecht und Müller. Weitere Arbeitsschwerpunkte: Theorie des Politischen, Genderpolitik zur Zeit der Französischen Revolution, das Verschwinden des 20. Jahrhunderts. Publikationen u. a.: Notizen zum gestischen Schreiben, in: Weimarer Beiträge (2006/1), Müllers barockes Schreiben, in: Heeg, Günther (Hg.): Theatrographie Heiner Müller (2009).
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Sebastian Kirsch finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Das Reale der Perspektive | ![]() Heft 05/2013 | ![]() Heft 04/2013 |
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Beitrag von Renate Klett
in dieser Ausgabe
- Theater der Dämmerung
Das Teatro delle Albe im italienischen Ravenna erkundet in wundersamen Echoräumen die Verzerrungen unserer Zeit – Seite 41
Renate Klett
Theater- und Tanzkritikerin, lebt in Berlin, arbeitete als Dramaturgin (Frankfurt, Tübingen, Köln, Stuttgart, Hamburg), als Programmdirektorin/Künstlerische Leiterin für das Festival Theater der Welt (Köln, Stuttgart, Hamburg, München) und als Theater-Kulturkorrespondentin in London, Paris, Rom und New York.
Bibliographie
Beiträge von Renate Klett finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 02/2013 | ![]() Heft 12/2012 | ![]() Heft 09/2012 |
Christophe Knoch
micamoca project berlin e. V.
Beitrag von Christophe Knoch in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Christophe Knoch finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beiträge von Christoph Leibold
in dieser Ausgabe
- Der Wahrheit zum Verwechseln ähnlich
Regisseur des Hyperrealismus – Alvis Hermanis im Porträt – Seite 32 - München: Die Scherben des schönen Scheins
Residenztheater: „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder. Regie Martin Kušej, Bühne Annette Murschetz, Kostüme Heidi Hackl – Seite 48
Christoph Leibold
Geboren 1969 in München. Studium der Anglistik und Germanistik in München. Journalistisches Volontariat beim Bayerischen Rundfunk. Arbeitet seit 1999 als Kulturjournalist für den Hörfunk des Bayerischen Rundfunks (Bayern 2). Theaterkritiker für Theater der Zeit sowie Deutschlandradio Fazit. Juror bei den Bayerischen Theatertagen (2009, 2010, 2012) sowie aktuelles Jurymitglied des Berliner Theatertreffens und des Bayerischen Kunstförderpreises in der Sparte ‚darstellende Kunst'. Radiomoderator und Autor zahlreicher Featuresendungen im Hörfunk, insbesondere über die bayerische Theater- und Kulturlandschaft.
Bibliographie
Beiträge von Christoph Leibold finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 05/2013 | ![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 03/2013 |
Matthias Lilienthal
geboren 1959, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Hebbel am Ufer, Berlin und war künstlerischer Leiter von Volkspalast 2004. Er studierte Theaterwissenschaft, Geschichte und Germanistik. Regieassistenz bei Achim Freyer am Wiener Burgtheater, anschließend Dramaturg am Theater Basel unter der Direktion Frank Baumbauers, dort u. a. Zusammenarbeit mit Christopf Marthaler, Castorf, Jossi Wieler, Anna Viebrock. Ab 1991 stellvertretender Intendant und Chefdramaturg unter Frank Castorf an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. 2000 Konzeption des Schlingensief-Projekts »Ausländer raus« mit Publikation bei Suhrkamp. 2000 - 2002 Programmdirektor für »Theater der Welt 2002« in Bonn, Düsseldorf, Köln und Duisburg; seit September 2003 künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des Hebbel am Ufer. Er ist Mitherausgeber von »Volkspalast. Zwischen Aktivismus und Kunst«. Lilientahl gönnt sich vor seinem nächsten Mega-Event, dem Festival Theater der Welt 2014 in Mannheim, eine zehnmonatige Auszeit als Dozent in Beirut.
Beitrag von Matthias Lilienthal in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Matthias Lilienthal finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Fünfzig Theatertreffen | ![]() Heft 04/2013 | ![]() Arbeitsbuch 21 |
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Beiträge von Martin Linzer
in dieser Ausgabe
- Zehn Kilo Krug zum Knabbern
MK Bilderbuch. Ein Sammelsurium. Mit Texten von Manfred Krug. Hg. von Krista Maria Schädlich und Oliver Schwarzkopf. Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2012, 344 S., 69,95 EUR. – Seite 65 - Wo ich bin, ist keine Provinz
Das behauptete Christoph Schroth im September 1992, als er die Cottbuser Intendanz übernahm. Nun wird er 75. Ein Glückwunsch – Seite 67
Martin Linzer
geboren am 8. September 1931 in Berlin, aufgewachsen in einem sozialdemokratischen Elternhaus während der Nazi-Zeit. Ein schulischer »Überläufer« vom Nationalsozialismus in die antifaschistisch-demokratische Neuordnung. Einer der ersten Theaterwissenschafts-Studenten der DDR, seit 1954 bei Theater der Zeit, ehemaliger Redaktionssekretär und Chefredakteur.
»Ich möchte nur sagen: Martin Linzer geht seinem Beruf als Theaterkritiker seit Jahrhunderten nach. Er hat sehr of über meine Stücke geschrieben. Und er ist einer der seltenen Kritiker in der DDR, der nie mehr als notwendig gelogen hat, um die Wahrheit zu sagen.« Heiner Müller, Avignon, 1991
Foto: Holger Herschel
Bibliographie
Beiträge von Martin Linzer finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 05/2013 | ![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 03/2013 |
Sascha Löschner
studierte in Berlin und Paris Literatur- und Kulturwissenschaften. Er promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin über Heiner Müllers Interviews. Danach arbeitete er als freiberuflicher Dramaturg, Kunstvermittler und Ghostwriter. Seit Sommer 2009 ist er Chefdramaturg am Theater der Altmark in Stendal, für das er auch Stücke schreibt und Regie führt. Im Sommer 2012 wechselt er in dieser Position an das Theater Vorpommern.
Beitrag von Sascha Löschner in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Sascha Löschner finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Wagen wir die Wildnis | ![]() - nur als PDF - |
Thomas Meinecke
geboren 1955 in Hamburg. Als Gründungsmitglied spielt er seit 1980 in der Band Freiwillige Selbstkontrolle (F.S.K.). Er studierte Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Kommunikationswissenschaft in München. Von 1978 bis 1986 war er Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift Mode und Verzweiflung, in den 80er Jahren schrieb er Kolumnen für die ZEIT. Sein jüngster Roman „ Lookalikes“ erschien 2011.
Beitrag von Thomas Meinecke in dieser Ausgabe
- Was macht das Theater, Thomas Meinecke? – Seite 80
Bibliographie
Beiträge von Thomas Meinecke finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Witold Mrozek
in dieser Ausgabe
- Aus den Korrespondentenbüros
Protest in Polen: Theaterszene solidarisiert sich. Aus dem Polnischen von Iwona Nowacka – Seite 68
Witold Mrozek
geboren 1986 im polnischen Bytom, ist Theaterkritiker und Publizist. Er studierte Interdisziplinären Humanistische Studien an der Jagielloner Universität in Krakau und ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Krytyka Polityczna". Außerdem arbeitet er kontinuierlich mit den Zeitschriften "Dwutygodnik" und "Przekroj" zusammen. Zurzeit arbeitet Witold Mrozek an einem Buch über zeitgenössischen Tanz in Polen.
Bibliographie
Beiträge von Witold Mrozek finden Sie in folgenden Publikationen:
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Ida Müller
arbeitet zusammen mit Vegard Vinge. Sie lernten sich an der Hochschule der Künste in Berlin kennen, wo Müller Bühnenbild studierte. Seit 2004 arbeiten der 1971 geborene Norweger und die Deutsche als Regiekollektiv zusammen. Nach Festivalproduktionen der beiden am Maxim Gorki Theater und am Berliner HAU gingen sie nach Oslo und entwickelten dort ihren Comic-Splatter-Performance-Stil und konzipierten gemeinsam mit dem Komponisten Trond Reinholdtsen eine vierteilige Ibsen-Saga. Ihre Inszenierungen von „Ein Puppenheim“, „Die Wildente“ und „John Gabriel Borkman“ waren mehrfach auch in Deutschland zu sehen, jüngst im Prater der Volksbühne. „Borkman“ ist zum diesjährigen Theatertreffen in Berlin eingeladen.
Beitrag von Ida Müller in dieser Ausgabe
- Künstlerinsert
Bühnenarbeiten von Vegard Vinge und Ida Müller – Seite 6
Bibliographie
Beiträge von Ida Müller finden Sie in folgenden Publikationen:
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Luk Perceval
begann seine Theaterlaufbahn 1979 als Schauspieler am Nationaltheater von Antwerpen. Fünf Jahre später gründete er die freie Truppe Blauwe Maandag Compagnie. Mit der BMCie realisierte er u. a. den Shakespeare-Marathon Ten oorlog. Die deutschsprachige Version unter dem Titel Schlachten! wurde 1999 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt und als beste Inszenierung des Jahres 2000 ausgezeichnet. 1998 ging er als Intendant des Nationaltheaters nach Antwerpen, das er in den 1980er Jahren als Schauspieler verlassen hatte und das er 1998 zum Het Toneelhuis umstrukturierte. In Deutschland erarbeitete er u. a. Traum im Herbst von Jon Fosse (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2002) und Shakespeares Othello in einer Bearbeitung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel und Kleiner Mann – Was nun? (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2010) an den Münchner Kammerspielen. Als Opernregisseur war er an der Staatsoper Stuttgart tätig, an der Staatsoper Hannover und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. 2005 bis 2008 war Luk Perceval Hausregisseur an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Leitender Regisseur am Thalia Theater Hamburg, darüber hinaus Studiengangsleiter für Regie und Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.
Beitrag von Luk Perceval in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Luk Perceval finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Recherchen 81 | ![]() Katrin Brack |
Haiko Pfost
Künstlerischer Leiter brut Wien
Beitrag von Haiko Pfost in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Haiko Pfost finden Sie in folgenden Publikationen:
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Ulrike Rechel
wurde 1972 in Darmstadt geboren und studierte in Frankfurt am Main Theater-, Film- und Medienwissenschaften. In Frankfurt arbeitete sie einige Jahre am Deutschen Filmmuseum, wo sie ein Volontariat absolvierte und an Ausstellungen, Publikationen und Filmreihen mitwirkte. Seit 2001 lebt sie in Berlin und schreibt als freie Autorin über Popmusik und Film, u.a. in der Frankfurter Rundschau, dem Mannheimer Morgen oder dem tip Berlin.
Bibliographie
Beiträge von Ulrike Rechel finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 03/2013 | ![]() Heft 01/2013 | ![]() Heft 11/2012 |
Ralf Schenk
Ralf Schenk, geboren 1956. Von 1975–79 Studium der Journalistik in Leipzig. Filmkritiker und -historiker. Ständiger Mitarbeiter der Berliner Zeitung und der Zeitschrift film-dienst. Gastvorlesungen und -seminare an Universitäten in Deutschland, Kanada, Österreich, Argentinien und den USA. Rund zwanzig Bücher zur Filmgeschichte, u. a. „Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–92“ (1994), „Regie: Frank Beyer“ (1995), „Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946–92“ (1996), „Die Trickfabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–90“ (2003), „Eine kleine Geschichte der DEFA” (2006), „Bilder einer gespaltenen Bild. 50 Jahre Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestival“ (2007). Rekonstruktionen der verbotenen DEFA-Filme „Die Schönste” (1958/2000), „Fräulein Schmetterling” (1965/2005) und „Hände hoch oder ich schieße” (1966/2009). Seit 2004 Mitglied der Auswahlkommissionen des Berlinale-Wettbewerbs. 2011 Ehrendoktorwürde der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Ralf Schenk finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 03/2013 | ![]() Heft 02/2013 |
Carena Schlewitt
1961 in Leipzig geboren, studierte von 1980 bis 1985 an der Humboldt-Universität zu Berlin Theaterwissenschaften. Von 1985 bis 1993 war sie Mitarbeiterin an der Akademie der Künste in Ost-Berlin und anschließend bis 1999 Mitarbeiterin am Podewil in Berlin. Von 1999 bis 2003 wirkte sie als Dramaturgin und stellvertretende künstlerische Leiterin am neu gegründeten Forum Freies Theater in Düsseldorf, bevor sie 2003 als Kuratorin am Hebbel am Ufer zurück nach Berlin kam. Seit 2008 ist Carena Schlewitt künstlerische Leiterin der Kaserne Basel.
Beitrag von Carena Schlewitt in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Carena Schlewitt finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Arbeitsbuch 21 | ![]() - nur als PDF - | ![]() Arbeitsbuch 20 |
André Schmitz
geboren 1957 in Oberhausen, studierte Rechtswissenschaften u. a. in Köln, bevor er persönlicher Referent des Kultursenators Ingo von Münch in Hamburg wurde. 1990 ging Schmitz als Verwaltungsdirektor ans Theater Hildesheim, auch an der Volksbühne Berlin bekleidete er diesen Posten. Fünf Jahre später wurde er Geschäftsführender Direktor der Deutschen Oper Berlin, bis er 2001 in die Senatskanzlei des Landes Berlin wechselte. Er ist Mitglied der SPD und seit 2006 Berliner Staatssekretär für Kultur.
Beitrag von André Schmitz in dieser Ausgabe
- Frisches Geld für die freie Szene
Der Berliner Staatssekretär für Kultur André Schmitz im Gespräch – Seite 28
Bibliographie
Beiträge von André Schmitz finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Alexander Schnackenburg
in dieser Ausgabe
- Bremerhaven: Polarexpedition in die Heimat
Stadttheater Bremerhaven: „Eistau“ (UA) von Natalie Driemeyer und Lorenz Langenegger nach Ilija Trojanow. Regie Till Wyler von Ballmoos, Ausstattung Emanuel Schulze – Seite 45
Alexander Schnackenburg
Kultur- und Sozialwissenschaftler, Jahrgang 1972, lebt als freischaffender Journalist in seiner Geburtsstadt Bremen.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Alexander Schnackenburg finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beiträge von Lena Schneider
in dieser Ausgabe
- Frisches Geld für die freie Szene
Der Berliner Staatssekretär für Kultur André Schmitz im Gespräch – Seite 28 - Berlin: Die Poesie des Drecks
Theater unterm Dach: „Nachtgeschwister“ (UA) nach Natascha Wodin und Wolfgang Hilbig. Regie Anja Schneider, Ausstattung Valerie von Stillfried – Seite 44 - Potsdam: Wer gesund ist, weiß es nur nicht besser
Hans Otto Theater: „Krebsstation“ (UA) von John von Düffel nach Alexander Solschenizyn. Regie Tobias Wellemeyer, Bühne Alexander Wolf, Kostüme Ines Burisch – Seite 49
Lena Schneider
Lena Schneider, geboren 1981 in Ost-Berlin, studierte nach ersten Einblicken in die Theaterpraxis Englische Literatur sowie Neuere und Neueste Geschichte in Edinburgh. Sie schrieb danach zunächst als freie Autorin für verschiedene Medien (u. a. nachtkritik, Berliner Zeitung und RBB-Inforadio) und ist seit 2008 Redakteurin bei Theater der Zeit. Sie beschäftigt sich derzeit vor allem mit neuer Dramatik, der Berliner freien Szene und neuen Tendenzen im Theater Großbritanniens und Ungarns. Sie lebt in Berlin.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Lena Schneider finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 11/2012 | ![]() Heft 10/2012 | ![]() Heft 09/2012 |
Johan Simons
1946 in Heerjansdam/NL geboren, studierte Tanz an der Rotterdamer Tanzakademie und Schauspiel an der Theaterakademie in Maastricht. Nach einem Engagement als Leiter und Schauspieler der Haagsche Comedie war er 1979 einer der Mitbegründer des Wespetheaters und 1982 des Regiotheaters (nach mehreren Fusionen heute ZT Hollandia), das er 1985 bis 2005, später gemeinsam mit Paul Koek, künstlerisch leitete und als Regisseur prägte. Johan Simons führte darüber hinaus an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart und Schauspielhaus Zürich Regie. 2003 wurde ANATOMIE TITUS FALL OF ROME. EIN SHAKESPEAREKOMMENTAR von Heiner Müller an den Münchner Kammerspielen und 2005 ELEMENTARTEILCHEN von Michel Houellebecq am Schauspielhaus Zürich, das 2004 bereits den Nestroy Preis in Wien erhalten hatte, zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2005 bis 2010 war Johan Simons Künstlerischer Leiter des NT Gent. 2009 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Gent verliehen. In der Spielzeit 2010/11 übernahm Johan Simons die Intendanz der Münchner Kammerspiele.
born in 1946 Heerjansdam, the Netherlands, has been artistic director of Munich’s Kammerspiele since 2010. With his theater group Hollandia he directed for 15 years in locations outside of the theatres.
Beitrag von Johan Simons in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Johan Simons finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 03/2013 | ![]() | ![]() - nur als PDF - |

Beitrag von Holger Teschke
in dieser Ausgabe
- Hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht?
Der Soziologe Wolfgang Engler über Risse im staatlichen Gewaltmonopol. Ein Gespräch anlässlich seines 60. Geburtstags – Seite 38
Holger Teschke
geboren 1958 in Bergen auf Rügen, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Theaterstücke. Von 1990-1999 Dramaturg und Autor am Berliner Ensemble. Seit 2000 unterrichtet er am Mt. Holyoke College in Massachusetts und inszeniert in Amerika, Asien und Australien. Kritikerpreis der Berliner Zeitung 1989, Pablo-Neruda-Preis für Lyrik 2004, Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2008. 2009 Stück über Edgar Allan Poe mit der Seebühne Hiddensee. Seit 2010 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Für das Staatstheater Cottbus erarbeitete er eine Stückfassung von Strittmatters „Laden“-Trilogie. Der erste Abend hatte im Juni 2012 Premiere.
Stücke: „Berliner November" (UA 1988), „Die Station" (UA 1990), „Pericles" nach Shakespeare (UA 1993), „Medea" nach Euripides (UA 1997), „Effi Briest" nach Fontane (UA 2000), „Schlemihls Schatten" (2005). „Laden“-Trilogie nach Strittmatter (2012). Außerdem Features zu Adelbert von Chamisso, Georg Forster, W. Somerset Maugham und Graham Greene, Essays über Bertolt Brecht, Heiner Müller und Peter Hacks.
Foto: privat
Bibliographie
Beiträge von Holger Teschke finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 02/2013 | ![]() |
Kathrin Tiedemann
Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin, seit August 2004 künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Forum Freies Theater (FFT) in Düsseldorf, zuvor war sie Dramaturgin auf Kampnagel in Hamburg, Mitbegründerin und Kuratorin des Festivals reich & berühmt in Berlin und arbeitete als Redakteurin und Autorin u. a. für die Wochenzeitung Freitag und Theater der Zeit. Zusammen mit Frank Raddatz Herausgeberin des Bandes: Reality Strikes Back II. Tod der Repräsentation (TdZ - Recherchen 70), 2010.
Beitrag von Kathrin Tiedemann in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Kathrin Tiedemann finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 02/2011 | ![]() Heft 01/2011 |
Folkert Uhde
gemeinsam mit Jochen Sandig Gründer und Leiter des Radialsystem V in Berlin
Beitrag von Folkert Uhde in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Folkert Uhde finden Sie in folgenden Publikationen:
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Annemie Vanackere
Geboren 1966 in Courtrai (Belgien). Philosophie-
Studium in Leuwen. Zunächst Produktions-Managerin beim niederländischen
Klapstuk-Theater, dann künstlerische Leiterin am Nieuwpoorttheater
im belgischen Gent. Seit 1995 im Leitungsteam der Schouwburg
in Rotterdam verantwortlich für die Programmation und Produktion.
Chefin des Produktionshauses an der Schouwburg und des renommierten
Festivals De Internationale Keuze. Seit Sommer 2011 designierte Intendantin
vom HAU in Berlin.
Beitrag von Annemie Vanackere in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Annemie Vanackere finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Recherchen 90 | ![]() Heft 02/2011 |

Beitrag von Hugo Velarde
in dieser Ausgabe
- Aus der Welt des Dazwischen
Marion Brasch: Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2012, 400 S., 19,99 EUR. – Seite 64
Hugo Velarde
Autor, Herausgeber und Übersetzer. 1958 in La Paz-Bolivien geboren. Lebt seit 1977 in Ost-Berlin. 1987 Promotion über Karl Mannheims Wissenssoziologie an der Sektion Philosophie der Humboldt-Universität. 1990 Assistent an der Akademie der Wissenschaften der DDR (Institut für Theorie, Geschichte und Organisation der Wissenschaften). Seit 1992 freier Autor, Mitarbeiter im BasisDruck Verlag, Berlin. Seit 1999 Redakteur der Zeitschrift Gegner. Vom Dezember 2008 bis November 2011 Digitalisierungsarbeiten im Theater der Zeit.
Verschiedene Bücher, Essays, Erzählungen und Gedichte. Publikationen und Übersetzungen u. a. in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Initial, Sklaven, Gegner, Telegraph, Opinión (Bolivien), FAZ, Freitag, WoZ (Zürich), taz, Theater der Zeit, DIE ZEIT, Subtropen, IWK (Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung), Edition Destillery, floppy myriapoda, Wildcat, Antidot (Zürich), Wespennest (Wien).
Beiträge in Büchern, u. a.:
Theater als Sinngebung des Sinnlosen. Die Theatergruppe Ratten 07 im zehnten Jahr. In: Zehn Jahre Volksbühne - Intendanz Frank Castorf, herausgegeben von Thomas Irmer und Harald Müller, Theater der Zeit, Berlin 2003. Provinzen und Welten (über den ostdeutschen Umbruchprozess). In: Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Zumutungen und Leiden im deutschen Alltag, herausgegeben von Franz Schultheis und Kristina Schulz, UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2005. Deutsche Masken und Gesichter. Gespräch mit Wolfgang Engler. In: Wolfgang Engler: Verspielt. Schriften und Gespräche zu Theater und Gesellschaft, Theater der Zeit (Recherchen 95), Berlin 2012.
Herausgeber von Movimiento Teresa Rodríguez: Aus der Fabrik auf die Straße - die Piqueteros in Argentinien, BasisDruck Verlag 2008.
Bibliographie
Beiträge von Hugo Velarde finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Recherchen 95 | ![]() Heft 06/2011 |
Vegard Vinge
arbeitet zusammen mit Ida Müller. Sie lernten sich an der Hochschule der Künste in Berlin kennen, wo Müller Bühnenbild studierte. Seit 2004 arbeiten der 1971 geborene Norweger und die Deutsche als Regiekollektiv zusammen. Nach Festivalproduktionen der beiden am Maxim Gorki Theater und am Berliner HAU gingen sie nach Oslo und entwickelten dort ihren Comic-Splatter-Performance-Stil und konzipierten gemeinsam mit dem Komponisten Trond Reinholdtsen eine vierteilige Ibsen-Saga. Ihre Inszenierungen von „Ein Puppenheim“, „Die Wildente“ und „John Gabriel Borkman“ waren mehrfach auch in Deutschland zu sehen, jüngst im Prater der Volksbühne. „Borkman“ ist zum diesjährigen Theatertreffen in Berlin eingeladen.
Beitrag von Vegard Vinge in dieser Ausgabe
- Künstlerinsert
Bühnenarbeiten von Vegard Vinge und Ida Müller – Seite 6
Bibliographie
Beiträge von Vegard Vinge finden Sie in folgenden Publikationen:
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Franziska Werner
Künstlerische Leiterin Sophiensaele Berlin
Beitrag von Franziska Werner in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Franziska Werner finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - |
Jonas Zipf
Geboren 1981, studierte Psychologie in Berlin sowie Sprechund
Musiktheater-Regie in München. Als freier Dramaturg, Autor und
Regisseur arbeitete er u. a. am Théâtre Alfortville Paris, Kampnagel
Hamburg, Tacheles Berlin und am Schauspielhaus Zürich. Im Rahmen
der Gruppe O-Team (Team Odradek) inszenierte er ortsbezogene Theaterprojekte
in den Stuttgarter Wagenhallen, in der Neuen Balan München
oder im ehemaligen Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung.
Zuletzt führte er am Thalia Theater in Hamburg Regie, wo er zuvor fest
als Regieassistent engagiert war. Ab 2011/12 ist er Dramaturg und Mitglied
der Künstlerischen Leitung des Theaterhauses Jena.
Beitrag von Jonas Zipf in dieser Ausgabe
- Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern
Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Jonas Zipf finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Recherchen 90 |
| Inhaltsinfo | Seite | |
|---|---|---|
| Editorial | ![]() | Seite 1 |
| Protagonisten | ||
| Künstlerinsert Bühnenarbeiten von Vegard Vinge und Ida Müller von Vegard Vinge, Ida Müller | Seite 6 | |
| Im Bewusstseinshaus Über „John Gabriel Borkman“ von Vegard Vinge und Ida Müller von Stefanie Carp | Seite 10 | |
| Thema | ||
| Erst durch Kultur wird Freiheit human Über mögliche Lektionen des „Kulturinfarkts“ und das Potenzial der Koalition der freien Szene in Berlin von Gunnar Decker Fotoessay David Baltzer | ![]() | Seite 14 |
| Das Herz der Kunst lässt sich nicht beziffern Warum der „Kulturinfarkt“ eine Fehldiagnose ist – und die Koalition der freien Szene in Berlin eine längst überfällige Initialzündung. Theatermacher beziehen Stellung von Matthias Lilienthal, Johan Simons, Kathrin Tiedemann, Amelie Deuflhard, Thomas Frank, Niels Ewerbeck, Luk Perceval, Matthias Brenner, Stefan Hilterhaus, Carena Schlewitt, Jonas Zipf, Tilmann Broszat, Annemie Vanackere, Sascha Löschner, Dieter Jaenicke, Holger Bergemann, Folkert Uhde, Haiko Pfost, Christophe Knoch, Franziska Werner, Dirk Förster | Seite 17 | |
| Frisches Geld für die freie Szene Der Berliner Staatssekretär für Kultur André Schmitz im Gespräch von Dorte Lena Eilers, Lena Schneider, André Schmitz | Seite 28 | |
| Kolumne | Seite 31 | |
| Spucke ist kein Argument Leipzig und die Schauspielerin Cordelia Wege von Ralph Hammerthaler | ||
| Protagonisten | Seite 32 | |
| Der Wahrheit zum Verwechseln ähnlich Regisseur des Hyperrealismus – Alvis Hermanis im Porträt von Christoph Leibold | ||
| Look Out | Seite 36 | |
| Durch Pulp und Fiction Die Videokünstlerin Franziska Nyffeler bereichert das Theater um interaktive filmische Dimensionen von Elisabeth Feller | ||
| Protagonisten | Seite 38 | |
| Hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht? Der Soziologe Wolfgang Engler über Risse im staatlichen Gewaltmonopol. Ein Gespräch anlässlich seines 60. Geburtstags von Wolfgang Engler, Holger Teschke Interview mit Wolfgang Engler | ![]() | |
| Ausland | Seite 41 | |
| Theater der Dämmerung Das Teatro delle Albe im italienischen Ravenna erkundet in wundersamen Echoräumen die Verzerrungen unserer Zeit von Renate Klett | ||
| Auftritt | ||
| Berlin: Die Poesie des Drecks Theater unterm Dach: „Nachtgeschwister“ (UA) nach Natascha Wodin und Wolfgang Hilbig. Regie Anja Schneider, Ausstattung Valerie von Stillfried von Lena Schneider | Seite 44 | |
| Bremerhaven: Polarexpedition in die Heimat Stadttheater Bremerhaven: „Eistau“ (UA) von Natalie Driemeyer und Lorenz Langenegger nach Ilija Trojanow. Regie Till Wyler von Ballmoos, Ausstattung Emanuel Schulze von Alexander Schnackenburg | Seite 45 | |
| Jena: Keineswegs willkommen Theaterhaus Jena: „My heart will go on“ (UA) von Claudia Grehn und Flüchtlingen. Regie Moritz Schönecker, Ausstattung Veronika Bleffert und Benjamin Schönecker von Michael Helbing | Seite 46 | |
| Moers: Letzte Worte Schlosstheater Moers: „Todesstation“ (UA) von Susan Sontag. Regie Ulrich Greb, Bühne Birgit Angele, Kostüme Elisabeth Strauß von Frederike Jacob | Seite 47 | |
| München: Die Scherben des schönen Scheins Residenztheater: „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder. Regie Martin Kušej, Bühne Annette Murschetz, Kostüme Heidi Hackl von Christoph Leibold | Seite 48 | |
| Potsdam: Wer gesund ist, weiß es nur nicht besser Hans Otto Theater: „Krebsstation“ (UA) von John von Düffel nach Alexander Solschenizyn. Regie Tobias Wellemeyer, Bühne Alexander Wolf, Kostüme Ines Burisch von Lena Schneider | Seite 49 | |
| Stück | ||
| Das andere Reich fordert seinen Platz Die Autorin Lisa Danulat im Gespräch mit Sebastian Kirsch von Sebastian Kirsch, Lisa Danulat | Seite 50 | |
| Königreich / Kongeriket von Lisa Danulat | Seite 51 | |
| Magazin | ||
| Der Verwandler Dem Schriftsteller Friedrich Dieckmann zum 75. Geburtstag von Gunnar Decker | Seite 60 | |
| Briefe an die Redaktion: Der Schlüssel ist die richtige Mischung Ulrike Hessler, Intendantin der Semperoper Dresden, antwortet auf den Artikel „Wann stirbt die Oper?“ von Ralph Hammerthaler, TdZ 03/2012 von Ulrike Hessler | Seite 62 | |
| kirschs kontexte Keine Wachsfiguren nach Auschwitz! von Sebastian Kirsch | Seite 63 | |
| Bücher | ||
| Aus der Welt des Dazwischen Marion Brasch: Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2012, 400 S., 19,99 EUR. von Hugo Velarde | Seite 64 | |
| Zehn Kilo Krug zum Knabbern MK Bilderbuch. Ein Sammelsurium. Mit Texten von Manfred Krug. Hg. von Krista Maria Schädlich und Oliver Schwarzkopf. Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2012, 344 S., 69,95 EUR. von Martin Linzer | Seite 65 | |
| Hamlet seziert und traktiert Herbert Fritsch: Elf Onkel. Filmgalerie 451, 2011, ca. 101 Min., 17,90 EUR von Sebastian Kirsch | Seite 65 | |
| Linzers Eck | Seite 67 | |
| Wo ich bin, ist keine Provinz Das behauptete Christoph Schroth im September 1992, als er die Cottbuser Intendanz übernahm. Nun wird er 75. Ein Glückwunsch von Martin Linzer | ||
| Aktuell | Seite 68 | |
| Aus den Korrespondentenbüros Schlamassel in Stuttgart: Schauspiel zieht wieder aus von Otto Paul Burkhardt | ||
| Aus den Korrespondentenbüros Protest in Polen: Theaterszene solidarisiert sich. Aus dem Polnischen von Iwona Nowacka von Witold Mrozek | ||
| Kommentar | Seite 69 | |
| Eine Frage der Würde Über Erpressung und Erniedrigung zweier Theater in Thüringen von Michael Helbing | ||
| Aktuell | ||
| Meldungen | Seite 70 | |
| Film: Menschliche Vulkane von Ralf Schenk | Seite 72 | |
| Hörspiel: Vom Lieben und Betrügen von Gerwig Epkes | Seite 72 | |
| In Nachbars Garten | Seite 73 | |
| Kunst: Forget Fear von Bona Facius | ||
| Musik: In Peaches’ orpheischer Unterwelt von Ulrike Rechel | ||
| Premieren | Seite 75 | |
| Autoren | Seite 79 | |
| Impressum | Seite 79 | |
| Vorschau | Seite 79 | |
| Gespräch | Seite 80 | |
| Was macht das Theater, Thomas Meinecke? von Sebastian Kirsch, Thomas Meinecke | ||
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