Heft 06/2012
Puppen entern das Schauspiel
Nicolas Stemann und Florian Loycke / Das Helmi
Broschur mit 112 Seiten
Format: 215 x 285 mm
ISSN 0040-5418
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Puppen entern das Schauspiel
Nicolas Stemann und Florian Loycke / Das Helmi
Regelmäßig ergreift unsere Korrespondentin und couragierte Zeitgenossin Etel Adnan in Theater der Zeit das Wort. Jetzt freuen wir uns mit ihr, dass ihr visuelles Werk auf der diesjährigen Documenta in Kassel ausgestellt wird. Wir gratulieren mit einem Künstlerinsert, dass diesmal keine Objekte oder Plastiken für den performativen Gebrauch zeigt, sondern Bilder und Farbflächen von Etel Adnan. Bona Facius porträtiert die Dichterin und Malerin. [weiter]
Inhalt (Auszug)
| Inhaltsinfo | Seite | |
|---|---|---|
| Thema | ||
| Die Verkörperung des Unidealen Der Regisseur Nicolas Stemann und Florian Loycke vom Puppentheater Das Helmi über ihre gemeinsame Arbeit „Faust I + II“ und Puppen, die beim Spielen zerfallen wie Gedanken von Gunnar Decker, Lena Schneider, Nicolas Stemann, Florian Loycke | Seite 12 | |
| Die Beleberin Wie Suse Wächter mit ihrer Puppenwelt die deutsche Schauspiellandschaft aufmischt von Sabine Leucht | Seite 17 | |
| Zeigt, dass ihr zeigt! Wiederbegegnung oder Ankunft? Über das Wechselspiel zwischen Puppen und Menschen auf der Schauspielbühne von Jörg Lehmann | Seite 20 | |
| Im Bannkreis der Sprechpuppe Oder: Gibt es ein Puppentheater jenseits des Puppentheaters? von Sebastian Kirsch | Seite 22 | |
| Imagination statt Animation Ivana Müllers Choreografie „While We Were Holding It Together“ beim Festival FIDENA von Gerrit Münster | Seite 23 | |
| Die Albträume eines kleinen Diktators Wie die syrische Puppentheaterkompanie Masasit Mati im Internet gegen das Assad-Regime protestiert. Ein Gespräch von Dorte Lena Eilers, Masasit Mati (Syrische Theaterkompagnie) | Seite 24 | |
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Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe
und Etel Adnan, Otto Paul Burkhardt, Dominic Eichler, Bona Facius, Beatrice Fleischlin, Myrta Köhler, Hartmut Krug, Jörg Lehmann, Fabian Lettow, Sabine Leucht, Lukas Linder, Florian Loycke, Josef Mackert, Masasit Mati (Syrische Theaterkompagnie), Steffen Mensching, Gerrit Münster, Ivan Nagel, Verena Rossbacher, Nicolas Stemann
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Regelmäßig ergreift unsere Korrespondentin und couragierte Zeitgenossin Etel Adnan in Theater der Zeit das Wort. Jetzt freuen wir uns mit ihr, dass ihr visuelles Werk auf der diesjährigen Documenta in Kassel ausgestellt wird. Wir gratulieren mit einem Künstlerinsert, dass diesmal keine Objekte oder Plastiken für den performativen Gebrauch zeigt, sondern Bilder und Farbflächen von Etel Adnan. Bona Facius porträtiert die Dichterin und Malerin.
Schwerpunkt dieses Heftes ist die Puppe. Lena Schneider und Gunnar Decker befragten Regisseur Nicolas Stemann und Puppenperformer Florian Loycke (Das Helmi) zu ihrer gemeinsamen Arbeit. „Die Realitätsebene soll sich verändern“, bringt Loycke sein Credo auf den Punkt und unterstreicht das Irritations- und Verfremdungspotenzial, das seinem Spiel durch die „Verkörperung des Unidealen“ innewohnt. Dass die Puppe auf dem Vormarsch ist, bestätigt Sabine Leucht, die sich mit der Arbeit Suse Wächters auseinandersetzt, deren Kunst „da einsetzt, wo die Schauspielkunst an ihre Grenzen gelangt“. „Die Puppe ist auf der großen Bühne angekommen“, bestätigt auch Jörg Lehmann und widmet sich ihrer Begegnung mit dem „Schauspieler“ genannten Wesen. Das Protestpotenzial der Puppe ruft aktuell die syrische Theaterkompanie Masasit Mati ab, die, befragt von Dorte Lena Eilers, auf eine Demokratisierung im Nahen Osten hofft. Philosophisch versiert rundet Sebastian Kirsch den Komplex ab, indem er fragt, ob es auch ein Puppentheater jenseits des Puppentheaters gibt, wo jene „Marionetten mit himmelblauen Nasen und affektiertem Pathos“ zum Einsatz kommen, die nach einem Wort Georg Büchners in der idealistischen Ästhetik das Sagen haben.
Ob Rudolstadt in Thüringen ein Puppenheim sei, klärt Steffen Mensching, der Leiter des Landestheaters vor Ort, im Gespräch mit Frank Raddatz, der wissen will, wie man in Kleinstädten Theater macht, ohne sich anzubiedern. Wie das gehen kann, zeigt Michael Helbing, der sich in Rudolstadt an zwei Stücken zum Thema des „Fremden“ erfreute. Ganz und gar nicht amused war indes Renate Klett darüber, wie Robert Lepage seinen „Ring“ an der New Yorker Metropolitan Opera versenkte. Ihr zähneknirschendes Resümee: „Alle sind enttäuscht!“
Das wiederum lässt sich über Volker Löschs Arbeit in Montevideo nicht behaupten, in dessen Inszenierung „Antigone Oriental“ Opfer der Militärdiktatur in Uruguay zu Wort kommen. Hartmut Krug sprach mit Irma Leites, einer berühmten Aktivistin der Menschenrechtsbewegung: „In verschiedenen Momenten erzählen wir mal individuell, mal chorisch. Aus unseren Erzählungen sind dramaturgisch bearbeitete Texte entstanden. Manchmal sprechen wir eine eigene Geschichte, aber in den meisten Fällen erzählen wir Geschichten von anderen.“ Ihre Kollegin Ana Demarco ergänzt: „Wenn man anfängt zu erzählen, erweckt man ein inneres Monster, und wir umarmen uns, geben uns Halt und unterstützen uns gegenseitig.“
Am 10. April verstarb Ivan Nagel, ein Dreh- und Angelpunkt der bundesrepublikanischen Theaterkultur. Seiner gedenkend, drucken wir statt eines Nachrufs seine Laudatio zum Friedenspreis für Susan Sontag ab, die im Juli in seiner Essaysammlung „Schriften zur Politik“ bei Suhrkamp erscheinen wird.
Die Redaktion wünscht allen eine erholsame Sommerpause
Etel Adnan
Autorin und Malerin syrisch-griechischer Abstammung. Lebt in Sausalito/Kalifornien und Paris, mit regelmäßigen längeren Aufenthalten in Beirut. Sie wurde 1925 in Beirut, Libanon, geboren und besuchte die französische Schule in Beirut und nahm 1949 ein Studium der Philosophie in Paris auf. 1955 setzte sie ihr Studium in den USA fort. Von 1958 bis 1972 unterrichtete sie Geisteswissenschaften und Philosophie am Dominican College in San Rafael, Kalifornien. 1972 kehrte sie nach Beirut zurück und arbeitete als Feuilletonredakteurin der Zeitung Al-Safa. Zwei Jahre nach Ausbruch des Bürgerkriegs zog sie nach Paris, 1979 kehrte sie nach Kalifornien zurück.
In Deutschland erschien u. a. ihr Essay Im Herzen des Herzens eines anderen Landes (2004), zuletzt ihre Erzählung: Der Herr der Finsternis (2009). Zuletzt erschienen: „Arabische Apokalypse“ (Suhrkamp, Berlin 2012). Ihre bildnerischen Arbeiten sind ab dem 9. Juni 2012 auf der documenta (13) in Kassel zu sehen.
Beitrag von Etel Adnan in dieser Ausgabe
- Künstlerinsert
Malereien – Seite 4
Bibliographie
Beiträge von Etel Adnan finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Margarete Affenzeller
in dieser Ausgabe
- Gefährlich bleiben
Der Schauspieler Daniel Sträßer füllt mit seinem Charisma problemlos auch das Burgtheater – Seite 35
Margarete Affenzeller
Margarete Affenzeller, geboren 1971 in Freistadt/Oberösterreich, lebt in Wien. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft arbeitet sie seit 1997 im Kulturressort der Tageszeitung der Standard, davon seit 2008 als Redakteurin.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Margarete Affenzeller finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Michael Bartsch
in dieser Ausgabe
- Chemnitz: Ausgangspunkt Sehnsucht
Die Theater Chemnitz: „Herr mit Sonnenbrille“ (DSE) von Gerhild Steinbuch. Regie Mirja Biel und Joerg Zboralski; „Die Handgriffe der Evakuierung“ (UA) von Susanna Mewe. Regie Alexandra Wilke – Seite 40
Michael Bartsch
Freier Journalist und Autor, geboren 1953 in Meiningen, aufgewachsen in Erfurt. Studium der Informationstechnik an der TU Dresden, danach mit vierjähriger Elternzeit-Unterbrechung Leiter Wartung in einem Rechenzentrum. Nebenbei Musiker.
Anfang 1990 mit der Wende Wechsel zu einer Bürgerbewegungszeitung, Landeskorrespondent der Leipziger Volkszeitung in Dresden, ab 1993 freiberuflich tätig für verschiedenste Printmedien und den Hörfunk. Schwerpunkte Landespolitik und Kultur. Seit 2001 taz-Korrrespondent für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zahlreiche Broschüren, Bücher und Zeitschriftenbeiträge.
freier Journalist und Autor, Dresden
Bibliographie
Beiträge von Michael Bartsch finden Sie in folgenden Publikationen:
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Otto Paul Burkhardt
Literatur- und Musikwissenschaftler, lebt in Tübingen. Er arbeitet als Kulturredakteur, Buchautor und freier Journalist für Feuilletons und Fachzeitschriften in Berlin, München und Stuttgart. Publikationen im Bereich Theater und Musik, u.a. „12 Jahre Rote Ecke. Das Buch der Spielzeiten 1993-2005, Schauspiel Staatstheater Stuttgart" 2005; Studien zu Stephan Kimmig, Hasko Weber und Elias Perrig, in: Werk-Stück, Regisseure im Porträt, Arbeitsbuch Theater der Zeit 2003; „Marcus Braun - Mit dem Rücken zur Zukunft durch Raum und Zeit", in: Stück-Werk 5, Deutschsprachige Dramatik, 2008; „Irtusianische Musik - Das Prinzhorn-Projekt des Klangforum Heidelberg", in: Neue Zeitschrift für Musik 2008.
Beiträge von Otto Paul Burkhardt in dieser Ausgabe
- Danke, dass ich noch weiter wachsen darf
Zweitaufführungen und Jugendstücke: Der Heidelberger Stückemarkt 2012 setzt neue Akzente – Seite 90 - Musik: Butter, Fische, Elektropreußen – Seite 103
- Was macht das Theater, Hasko Weber? – Seite 108
Bibliographie
Beiträge von Otto Paul Burkhardt finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beiträge von Gunnar Decker
in dieser Ausgabe
- Die Verkörperung des Unidealen
Der Regisseur Nicolas Stemann und Florian Loycke vom Puppentheater Das Helmi über ihre gemeinsame Arbeit „Faust I + II“ und Puppen, die beim Spielen zerfallen wie Gedanken – Seite 12 - Urschrei eines Neugeborenen
Sibylle Dahrendorf zeigt in dem Film „Knistern der Zeit“, was aus Christoph Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso wurde – Seite 93 - Beobachter der Stille
Josef Bierbichler liest Mittelreich. 727 Min. auf 10 CDs, Deutscher Audio Verlag, Berlin 2011, 39,99 EUR. – Seite 95
Gunnar Decker
geboren 1965 in Kühlungsborn. Theater- und Filmkritiker. Autor und Redakteur von Theater der Zeit. Letzte Buchpublikationen: Gottfried Benn. Genie und Barbar (2006), Vincent van Gogh. Eine Pilgerreise zur Sonne (2009), Franz Fühmann. Die Kunst des Scheiterns (2009), Eine Deutschstunde (2009), Georg Heym. Ich ein zerrissenes Meer (Verlag für Berlin-Brandenburg 2011), Hermann Hesse. Der Wanderer und sein Schatten (Hanser Verlag 2012) und gemeinsam mit Kerstin Decker Die unentwickelte Kunst ungeteilt zu erben.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Gunnar Decker finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Heike Dürscheid
in dieser Ausgabe
- Und danach Berlin! Tokio! New York!
Die Autoren Beatrice Fleischlin, Lukas Linder und Verena Rossbacher im Gespräch mit Heike Dürscheid, der Leiterin von Stück Labor Basel – Seite 46
Heike Dürscheid
Wurde 1972 in Freiburg im Breisgau geboren. Studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg und Heidelberg. Es folgten Engagements als Dramaturgin für Schauspiel am Nationaltheater in Mannheim und am Theater Heidelberg. Seit 2001 wirkte sie an der Konzeption und Organisation des Heidelberger Stückemarktes mit, dessen Künstlerische Leitung sie in der Spielzeit 2002/03 übernahm. Von 2004 bis 2009 arbeitete sie als Dramaturgin für Schauspiel am Luzerner Theater. Seit 2009 lebt Heike Dürscheid in Basel, arbeitet als freie Dramaturgin und leitet seit 2011 das Förderprogramm für Schweizer Gegenwartsdramatik, Stück Labor Basel.
Bibliographie
Beiträge von Heike Dürscheid finden Sie in folgenden Publikationen:
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Dominic Eichler
Dominic Eichler (geb. 1966 in Ballarat, Australien) lebt als freier Kritiker, Künstler und Musiker in Berlin. Er studierte von 1984 bis 1989 englische Literatur und anschließend Jura (B.A./L.L.B.) an der Monash University in Melbourne, Australien, und hat zahlreiche Beiträge für die Zeitschrift Frieze-Contemporary Art and Culture sowie umfangreiche Katalogbeiträge und Essays verfasst.
Beitrag von Dominic Eichler in dieser Ausgabe
- Kunst: Düsteres Amerika – Seite 103
Bibliographie
Beiträge von Dominic Eichler finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Dorte Lena Eilers
in dieser Ausgabe
- Die Albträume eines kleinen Diktators
Wie die syrische Puppentheaterkompanie Masasit Mati im Internet gegen das Assad-Regime protestiert. Ein Gespräch – Seite 24
Dorte Lena Eilers
geboren 1978 in Bremen, Kulturjournalistin und Redakteurin von Theater der Zeit. Nach dem Studium der Musik (Hauptfach Klavier), Biologie und Politik in Osnabrück und Kingston upon Hull / Großbritannien Volontariat bei der Neuen Osnabrücker Zeitung in den Ressorts Kultur/Medien, Politik/Wirtschaft und Sport sowie an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Danach freie Autorin in Berlin u. a. für den Tagesspiegel und die Stuttgarter Nachrichten sowie Projektleiterin im Bereich des Konzertmanagements. 2006 BoB Medienpreis in der Rubrik Printmedien / Reportage. Seit 2007 Redakteurin der Zeitschrift Theater der Zeit mit dem Schwerpunkt Musiktheater. 2008 Redaktionsleiterin der Festivalzeitung zum 7. Festival Politik im Freien Theater der Bundeszentrale für Politische Bildung in Köln. Mitherausgeberin des Arbeitsbuches "Theater der Welt 2010" und des Recherchenbandes "Die Neue Freiheit - Perspektiven des bulgarischen Theaters". Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Foto: Holger Herschel
Bibliographie
Beiträge von Dorte Lena Eilers finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Gerwig Epkes
in dieser Ausgabe
- Hörspiel: Produktivitätssteigerung und Parteidisziplin – Seite 102
Gerwig Epkes
Gerwig Epkes, geboren 1953 in Sandhorst/Aurich, studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Sinologie. Er ist Literatur- und Feature-Redakteur beim SWR2 in Baden-Baden und Herausgeber von Hörbüchern sowie Kurzgeschichtenanthologien, darunter „Eine einzige Stunde frei sein", Gedichte und Prosa von Ingeborg Bachmann (Deutsche Grammophon 2006) und „Schön zu hören. Satzschippen aus dem Radio" (Weiss Books).
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Gerwig Epkes finden Sie in folgenden Publikationen:
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Bona Facius
Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin, Berlin
Beitrag von Bona Facius in dieser Ausgabe
- Herrin der Finsternis
Die libanesisch-amerikanische Schriftstellerin und TdZ-Kolumnistin Etel Adnan wird auf der documenta (13) in Kassel nun endlich auch als Malerin gefeiert. Ein Porträt – Seite 8
Bibliographie
Beiträge von Bona Facius finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beatrice Fleischlin
Geburt, Kindheit und Schulzeit im Schweizerischen Sempach. Dann: Studium an der Hochschule für Musik und Theater Zürich. 2002 bis 2007 entwickelte sie unter dem Label GASTSTUBE mit Nicolas Galeazzi und Andreas Liebmann Projekte an der Schnittstelle von Theater, Installation und Interaktion. Seit 2007 spielt sie unter anderem bei Thom Luz, Boris Nikitin, Andreas Liebmann und realisiert eigene Arbeiten mit Fokus auf Fragen von Identität und Existenz. Ihr neuester Text „triptychon eines seltsamen gefühls“ wird am 2. Juni 2012 in der Regie von Elias Perrig und Antje Schupp am Theater Basel uraufgeführt.
Beiträge von Beatrice Fleischlin in dieser Ausgabe
- Und danach Berlin! Tokio! New York!
Die Autoren Beatrice Fleischlin, Lukas Linder und Verena Rossbacher im Gespräch mit Heike Dürscheid, der Leiterin von Stück Labor Basel – Seite 46 - triptychon eines seltsamen gefühls*
* dieses eine bombastische. Stück für 7 Darsteller_innen oder mehr – Seite 75
Bibliographie
Beiträge von Beatrice Fleischlin finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Thomas Flierl
in dieser Ausgabe
- Schauspiel macht Politik
Thomas Flierl über den teilerfolggekrönten Protest der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“ – Seite 99
Thomas Flierl
Dr. phil.
geboren 1957 in Berlin, 2002-2006
Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin,
Philosophiestudium an der Humboldt-Universität Berlin, danach
wissenschaftlicher Assistent, 1985 "Delegierung in die kulturpolitische
Praxis", d.h. erzwungener Abbruch der Tätigkeit an der Universität
wegen öffentlicher Kritik am Abriss der denkmalgeschützten Gasometer in
Prenzlauer Berg, 1985/86 Zentrum für Kunstausstellungen, 1985 Promotion
zum Dr. phil. im Fachbereich Ästhetik der Huboldt-Universität, 1987 bis
1990 Mitarbeiter im Kulturministerium, 1990 - 1996 Leiter des
Kulturamtes Prenzlauer Berg, 1991-1998 parteilos, 1995-1998 Mitglied
des Abgeordnetenhauses für die Fraktion der PDS, kulturpolitischer
Sprecher, 1998-2000 Bezirksstadtrat für ökologische Stadtentwicklung,
Bauen und Wohnen im Berliner Bezirk Mitte, 1998 Mitglied der PDS, 2001
freier Mitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Kulturpolitik.seit 2007 Vorsitzender der Hermann-Henselmann-Stiftung. Seit 2012 Angehöriger des
Bauhaus-Instituts für Theorie und Geschichte der Architektur und der Planung. mail@thomasflierl.de
(c) Foto: A. Mattescheck
Bibliographie
Beiträge von Thomas Flierl finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Ralph Hammerthaler
in dieser Ausgabe
- Der Sofortist
Wie Professor Rainald Goetz im Hörsaal 1 b loslabert – Seite 39
Ralph Hammerthaler
geboren 1965 in Wasserburg am Inn, lebt als Autor in Berlin. Er schrieb die Romane "Alles bestens" (2002), "Aber das ist ein anderes Kapitel" (2007) und "Der Sturz des Friedrich Voss" (2010). Seine Stücke und Opernlibretti wurden u. a. in Düsseldorf, Berlin, Osnabrück, München, Mexico City und Omsk, Sibirien, aufgeführt. Er ist Socio Honorario des Teatro Sombrero Azul in Mexico City.
Bibliographie
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Beitrag von Michael Helbing
in dieser Ausgabe
- Übungen im Fremdeln
Mit „Othello“ und „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ sucht das Thüringer Landestheater Rudolstadt die Auseinandersetzung mit dem Anderen – Seite 32
Michael Helbing
1972 geboren, ist Journalist und Theaterkritiker und lebt und arbeitet in Weimar. Er studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin. 2000 bis 2007 war er Redakteur und Moderator beim Lokalsender Radio Lotte Weimar und schrieb unter anderem für die Thüringer Allgemeine, Die Welt und die Frankfurter Rundschau. Seit 2000 ist er Autor für Theater der Zeit und seit 2007 Redakteur der Thüringer Allgemeinen.
Foto: Candy Welz
Bibliographie
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Beiträge von Sebastian Kirsch
in dieser Ausgabe
- Im Bannkreis der Sprechpuppe
Oder: Gibt es ein Puppentheater jenseits des Puppentheaters? – Seite 22 - Schneller als ein Sonnenwagen
Das Performancekollektiv Mobile Albania hat sich dem Nomadentum verschrieben – Seite 34 - kirschs kontexte
Schatzsucher, Piraten, Kulis – Seite 91
Sebastian Kirsch
Theaterwissenschaftler, Redakteur von Theater der Zeit und Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Arbeitet an einer Dissertation über die Gegenwart des Barock mit Blick auf Masse und Serie bei Brecht und Müller. Weitere Arbeitsschwerpunkte: Theorie des Politischen, Genderpolitik zur Zeit der Französischen Revolution, das Verschwinden des 20. Jahrhunderts. Publikationen u. a.: Notizen zum gestischen Schreiben, in: Weimarer Beiträge (2006/1), Müllers barockes Schreiben, in: Heeg, Günther (Hg.): Theatrographie Heiner Müller (2009).
Foto: Privat
Bibliographie
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Beitrag von Renate Klett
in dieser Ausgabe
- Im Meer der Mittelmäßigkeit
Robert Lepage treibt in seinem „Ring“ an der New Yorker Metropolitan Opera Wagner jeglichen Zauber aus – Seite 28
Renate Klett
Theater- und Tanzkritikerin, lebt in Berlin, arbeitete als Dramaturgin (Frankfurt, Tübingen, Köln, Stuttgart, Hamburg), als Programmdirektorin/Künstlerische Leiterin für das Festival Theater der Welt (Köln, Stuttgart, Hamburg, München) und als Theater-Kulturkorrespondentin in London, Paris, Rom und New York.
Bibliographie
Beiträge von Renate Klett finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 02/2013 | ![]() Heft 12/2012 | ![]() Heft 09/2012 |
Myrta Köhler
freie Journalistin, Berlin
Beitrag von Myrta Köhler in dieser Ausgabe
- Aus den Korrespondentenbüros
ASSITEJ, die internationale Vereinigung der Kinder- und Jugendtheater, formiert sich neu – Seite 98
Bibliographie
Beiträge von Myrta Köhler finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 01/2010 |
Hartmut Krug
Theaterkritiker, Berlin
Beitrag von Hartmut Krug in dieser Ausgabe
- Wir fühlen uns nicht als Opfer
Volker Lösch inszeniert in Montevideo „Antigona Oriental“ – Seite 36
Bibliographie
Beiträge von Hartmut Krug finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 09/2010 | ![]() Heft 05/2010 |
Jörg Lehmann
Jörg Lehmann wurde 1966 in Dresden geboren. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften und Geschichte von 1989 bis 1996 in Leipzig und Berlin. 1998 bis 2001 tätig am Schlossplatztheater Berlin. Danach freischaffender Dramaturg und Regisseur im Schauspiel als auch im Puppen- und Figurentheater in Erfurt, Dresden, Eltville und Berlin. Rezensionen und Essays zum Puppen- und Figurentheater, seit 2004 Lehraufträge (Ausbildung in den Theoriefächern, Szenenstudien) an der Theaterakademie Berlin, Berliner Schule für Schauspiel, HFF „Konrad Wolf" Potsdam. Öffentlichkeitsarbeit und theaterpädagogische Tätigkeit am Theater an der Parkaue Berlin 2007 bis 2009. Einladung der Regiearbeit „Ente, Tod und Tulpe" nach Wolf Erlbruch zum Kinder- und Jugendtheaterfestival „Augenblick Mal!" 2009 und Auszeichnung der Inszenierung mit dem Berliner Theaterpreis IKARUS im selben Jahr. Seit 2009 Dozent für Theatergeschichte und Dramaturgie in den Abteilungen Schauspiel und Puppenspielkunst.
Beitrag von Jörg Lehmann in dieser Ausgabe
- Zeigt, dass ihr zeigt!
Wiederbegegnung oder Ankunft? Über das Wechselspiel zwischen Puppen und Menschen auf der Schauspielbühne – Seite 20
Bibliographie
Beiträge von Jörg Lehmann finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Christoph Leibold
in dieser Ausgabe
- Mainz: Mindestens Verachtung
Staatstheater: „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams. Regie Sarantos Zervoulakos, Bühne Raimund O. Voigt, Kostüme Geraldine Arnold – Seite 44
Christoph Leibold
Geboren 1969 in München. Studium der Anglistik und Germanistik in München. Journalistisches Volontariat beim Bayerischen Rundfunk. Arbeitet seit 1999 als Kulturjournalist für den Hörfunk des Bayerischen Rundfunks (Bayern 2). Theaterkritiker für Theater der Zeit sowie Deutschlandradio Fazit. Juror bei den Bayerischen Theatertagen (2009, 2010, 2012) sowie aktuelles Jurymitglied des Berliner Theatertreffens und des Bayerischen Kunstförderpreises in der Sparte ‚darstellende Kunst'. Radiomoderator und Autor zahlreicher Featuresendungen im Hörfunk, insbesondere über die bayerische Theater- und Kulturlandschaft.
Bibliographie
Beiträge von Christoph Leibold finden Sie in folgenden Publikationen:
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Fabian Lettow
Theaterwissenschaftler, Dramaturg, Moers
Beitrag von Fabian Lettow in dieser Ausgabe
- Die Geschichte stirbt nicht – Seite 94
Bibliographie
Beiträge von Fabian Lettow finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 02/2011 | ![]() SchauplatzRuhr 2008 |
Sabine Leucht
Journalistin und Theaterkritikerin, München
Beitrag von Sabine Leucht in dieser Ausgabe
- Die Beleberin
Wie Suse Wächter mit ihrer Puppenwelt die deutsche Schauspiellandschaft aufmischt – Seite 17
Bibliographie
Beiträge von Sabine Leucht finden Sie in folgenden Publikationen:
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Lukas Linder
aufgewachsen im Schweizerischen Uhwiesen. Von 2004 bis 2011 studierte er Germanistik und Philosophie an der Universität Basel. 2008 nahm er am Autorenlabor des Düsseldorfer Schauspielhauses teil, wo er mit seinem Stück „Die Trägheit“ den Jury- und Publikumspreis gewann. 2010 folgte die UA am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2010 gewann er mit „Ich war nie da“ den Preis der stückfürstück-Autorenwerkstatt des Wiener Schauspielhauses. Lukas Linders „Der Mann in der Badewanne oder Wie man ein Held wird“ wurde am 10. Mai 2012 in der Regie von Katharina Rupp am Theater Biel Solothurn uraufgeführt.
Beiträge von Lukas Linder in dieser Ausgabe
- Und danach Berlin! Tokio! New York!
Die Autoren Beatrice Fleischlin, Lukas Linder und Verena Rossbacher im Gespräch mit Heike Dürscheid, der Leiterin von Stück Labor Basel – Seite 46 - Der Mann in der Badewanne oder Wie man ein Held wird
Ein Lehrstück – Seite 48
Bibliographie
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Beitrag von Martin Linzer
in dieser Ausgabe
- Nachhaltiger, weniger schnappatmig!
Die Berliner Spielzeit 2011/12 geht ihrem Ende entgegen. Was davon bleibt (eventuell) im Gedächtnis? – Seite 97
Martin Linzer
geboren am 8. September 1931 in Berlin, aufgewachsen in einem sozialdemokratischen Elternhaus während der Nazi-Zeit. Ein schulischer »Überläufer« vom Nationalsozialismus in die antifaschistisch-demokratische Neuordnung. Einer der ersten Theaterwissenschafts-Studenten der DDR, seit 1954 bei Theater der Zeit, ehemaliger Redaktionssekretär und Chefredakteur.
»Ich möchte nur sagen: Martin Linzer geht seinem Beruf als Theaterkritiker seit Jahrhunderten nach. Er hat sehr of über meine Stücke geschrieben. Und er ist einer der seltenen Kritiker in der DDR, der nie mehr als notwendig gelogen hat, um die Wahrheit zu sagen.« Heiner Müller, Avignon, 1991
Foto: Holger Herschel
Bibliographie
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Florian Loycke
Gründer, Mastermind, Puppenbastler, Regisseur, Texter, Komponist etc. der seit 2002 bestehenden Theaterperformancegruppe Das Helmi. Angefangen in einem Klohäuschen am Berliner Helmholtzplatz, produziert die Gruppe, zu der neben Florian Loycke Brian Morrow, Emir Tebatebai, Felix Loycke und Nina Batschke gehören, seit einigen Jahren im Berliner Ballhaus-Ost. Mit ihren berüchtigten Schaumstoffpuppen und ihrer anarchischen Spielweise polarisieren sie seitdem die deutsche Puppenspielszene und kooperieren u. a. mit den Sophiensaelen, dem Hebbel am Ufer, dem Maxim Gorki Theater Berlin und dem Thalia Theater Hamburg.
Beitrag von Florian Loycke in dieser Ausgabe
- Die Verkörperung des Unidealen
Der Regisseur Nicolas Stemann und Florian Loycke vom Puppentheater Das Helmi über ihre gemeinsame Arbeit „Faust I + II“ und Puppen, die beim Spielen zerfallen wie Gedanken – Seite 12
Bibliographie
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Josef Mackert
1958 in Karlsruhe geboren. Chefdramaturg am Theater Freiburg. Er studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Geschichte in Freiburg, Paris und Berlin und arbeitete als Übersetzer und Mitherausgeber von Büchern und Katalogen. Neben seiner Tätigkeit als Dramaturg nimmt er regelmäßig Lehraufträge am Philologischen Institut und am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg wahr. Er schrieb zahlreiche Beiträge für Theater heute, Die Deutsche Bühne und die Arbeitsbücher „Stück-Werk“ von Theater der Zeit. Im Mai 2011 erschien das von ihm mitherausgegebene Buch „Das Gehirn als Projekt. Wissenschaftler, Künstler und Schüler erkunden unsere neurotechnische Zukunft“. 2009 war Josef Mackert künstlerischer Leiter der Baden-Württembergischen Theatertage und 2010 Mitglied der Preisjury bei den Mülheimer Theatertagen.
Beitrag von Josef Mackert in dieser Ausgabe
- Dem Entstehen wohnt das Verschwinden inne
Zum Tod des raumlabor-Architekten Matthias Rick – Seite 92
Bibliographie
Beiträge von Josef Mackert finden Sie in folgenden Publikationen:
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Masasit Mati (Syrische Theaterkompagnie)
syrische Puppentheaterkompanie, die mit ihrer Serie „Top Goon – Die Tagebücher eines kleinen Diktators“ im Stil der Black Comedy die Gewalt in Syrien kritisiert. Die Gruppe arbeitet weitgehend im Untergrund. Ihre Arbeiten sind auf YouTube zu sehen, ihr Aufenthaltsort und die vollen Namen der Künstler sind unbekannt. Das obige Interview fand via Skype statt zwischen Berlin und einem nicht benannten Ort außerhalb Syriens, an dem sich der künstlerische Leiter der Gruppe derzeit (2012) aufhält. Nach „Top Goon“, Folge 1 bis 13, produziert Masasit Mati derzeit eine neue Staffel. Zu sehen sind ihre Arbeiten auf www.youtube.com/MasasitMati
Beitrag von Masasit Mati (Syrische Theaterkompagnie) in dieser Ausgabe
- Die Albträume eines kleinen Diktators
Wie die syrische Puppentheaterkompanie Masasit Mati im Internet gegen das Assad-Regime protestiert. Ein Gespräch – Seite 24
Bibliographie
Beiträge von Masasit Mati (Syrische Theaterkompagnie) finden Sie in folgenden Publikationen:
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Steffen Mensching
geb. 1958, Autor, Clown, Schauspieler und Regisseur. Er studierte Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Autor und Akteur gehörte er zum Liedertheater Karls Enkel, das in seinen Programmen das Grau-in-Grau der DDR von links, romantisch-anarchistisch kritisierte. Er veröffentlichte Gedichtbände und Romane (u. a. „Jacobs Leiter“, 2003) und trat als Clown auf. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Steffen Mensching Intendant und Geschäftsführer am Theater Rudolstadt.
Beitrag von Steffen Mensching in dieser Ausgabe
- Bloß kein bloßer Kulturbringer
Der Intendant des Theaters Rudolstadt Steffen Mensching über sein Theater, das mehr sein will als ein Selbstverwirklichungsprojekt – Seite 30
Bibliographie
Beiträge von Steffen Mensching finden Sie in folgenden Publikationen:
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Gerrit Münster
Theaterwissenschaftler, Karlsruhe
Beitrag von Gerrit Münster in dieser Ausgabe
- Imagination statt Animation
Ivana Müllers Choreografie „While We Were Holding It Together“ beim Festival FIDENA – Seite 23
Bibliographie
Beiträge von Gerrit Münster finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() double 26 | ![]() Heft 10/2012 | ![]() - nur als PDF - |
Ivan Nagel
geboren 1931 in Budapest. Studium in Paris, Heidelberg, Durham, Zürich, ab 1952 Philosophie und Soziologie in Frankfurt/M. bei Adorno. Nagel war 1962-1988 Chefdramaturg der Münchner Kammerspiele, Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg sowie des Schauspiels Stuttgart. 1979 gründete er das Festival Theater der Welt, das er bis 1985 leitete. Nagel war 1969-1983 Theater- und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung und Korrespondent der FAZ in New York. 1983 und 1988 war er Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, dann Professor für Geschichte und Ästhetik der darstellenden Künste an der UdK Berlin (1989-96), seit 2000 ist er Professor an der Central European University Budapest. Publikationen über Musik, Kunst, Theater, Politik (Auswahl): "Autonomie und Gnade. Über Mozarts Opern", München 1985; "Gedankengänge als Lebensläufe. Versuche über das 18. Jahrhundert", München 1987; "Kortner. Zadek. Stein.", München 1989; "Streitschriften. Politik, Kulturpolitik, Theaterpolitik 19572001", Berlin 2001; "Das Falschwörterbuch. Krieg und Lüge am Jahrhundertbeginn", Berlin 2004.
Beitrag von Ivan Nagel in dieser Ausgabe
- Töten ist konkret
Anstelle eines Nachrufs – Laudatio zum Friedenspreis für Susan Sontag. Vorabdruck aus Ivan Nagels Buch „Schriften zur Politik“ – Seite 26
Bibliographie
Beiträge von Ivan Nagel finden Sie in folgenden Publikationen:
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Beitrag von Frank Raddatz
in dieser Ausgabe
- Bloß kein bloßer Kulturbringer
Der Intendant des Theaters Rudolstadt Steffen Mensching über sein Theater, das mehr sein will als ein Selbstverwirklichungsprojekt – Seite 30
Frank Raddatz
in Hannover geboren, promovierte über Heiner Müller. Arbeit als Dramaturg am Schauspiel Köln, Staatstheater Hannover, Staatstheater Stuttgart, Düsseldorfer Schauspielhaus u. a. mit Dimiter Gotscheff, Einar Schleef, Theodoros Terzopoulos, Valery Fokin und Tadashi Suzuki. Künstlerischer Leiter des Antikenprojekts »Mania Thebaia« (Raum: Janis Kounellis). Im Rahmen der Theaterolympiade 2002 eingeladen nach Epidaurus, Griechenland. Lehrtätigkeiten an der Universität Hannover, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität zu Köln. Mitglied der Redaktionsleitung von Theater der Zeit, des Internationalen Theaterinstituts. Langjährige Tätigkeit als Publizist; Herausgeber von Reise mit Dionysos. Das Theater des Theodoros Terzopoulos; letzte Buchveröffentlichungen: Botschafter der Sphinx. Über das Verhältnis von Ästhetik und Politik am Theater an der Ruhr und Brecht frißt Brecht sowie Reality strikes back. Tage vor dem Bildersturm (Hrsg. zusammen mit Kathrin Tiedemann). Eigene Regiearbeiten: Außer diesem Stern ..., Achill in Modern Wars und Hysteria oder Brechts LAB, und mit Georg Rootering: Von Helden und Tränen.
Letzte Publikationen: Der Demetriusplan oder wie sich Heiner Müller den Brechtthron erschlich (2010 in TdZ); zusammen mit Kathrin Tiedemann Herausgeber des Bandes: Reality Strikes Back II. Tod der Repräsentation (TdZ - Recherchen 70), 2010.
(c) Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Frank Raddatz finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 05/2013 | ![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 03/2013 |
Verena Rossbacher
aufgewachsen in Österreich und in der Schweiz, studierte sie Philosophie und Theologie in Zürich und anschließend am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2002 nahm sie am Dramenprozessor am Theater Winkelwiese in Zürich teil. Für ihre Werke wurde sie bereits mit diversen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet sie regelmäßig am Literaturinstitut in Biel. Szenen aus ihrem Theatertext „Halali!” wurden am 4. Mai 2012 am Luzerner Theater in der Inszenierung des isländischen Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson erstmals auf die Bühne gebracht.
Beiträge von Verena Rossbacher in dieser Ausgabe
- Und danach Berlin! Tokio! New York!
Die Autoren Beatrice Fleischlin, Lukas Linder und Verena Rossbacher im Gespräch mit Heike Dürscheid, der Leiterin von Stück Labor Basel – Seite 46 - Halali! – Seite 61
Bibliographie
Beiträge von Verena Rossbacher finden Sie in folgenden Publikationen:
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Ralf Schenk
Ralf Schenk, geboren 1956. Von 1975–79 Studium der Journalistik in Leipzig. Filmkritiker und -historiker. Ständiger Mitarbeiter der Berliner Zeitung und der Zeitschrift film-dienst. Gastvorlesungen und -seminare an Universitäten in Deutschland, Kanada, Österreich, Argentinien und den USA. Rund zwanzig Bücher zur Filmgeschichte, u. a. „Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946–92“ (1994), „Regie: Frank Beyer“ (1995), „Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946–92“ (1996), „Die Trickfabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–90“ (2003), „Eine kleine Geschichte der DEFA” (2006), „Bilder einer gespaltenen Bild. 50 Jahre Leipziger Dokumentar- und Animationsfilmfestival“ (2007). Rekonstruktionen der verbotenen DEFA-Filme „Die Schönste” (1958/2000), „Fräulein Schmetterling” (1965/2005) und „Hände hoch oder ich schieße” (1966/2009). Seit 2004 Mitglied der Auswahlkommissionen des Berlinale-Wettbewerbs. 2011 Ehrendoktorwürde der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Ralf Schenk finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 03/2013 | ![]() Heft 02/2013 |

Beitrag von Lena Schneider
in dieser Ausgabe
- Die Verkörperung des Unidealen
Der Regisseur Nicolas Stemann und Florian Loycke vom Puppentheater Das Helmi über ihre gemeinsame Arbeit „Faust I + II“ und Puppen, die beim Spielen zerfallen wie Gedanken – Seite 12
Lena Schneider
Lena Schneider, geboren 1981 in Ost-Berlin, studierte nach ersten Einblicken in die Theaterpraxis Englische Literatur sowie Neuere und Neueste Geschichte in Edinburgh. Sie schrieb danach zunächst als freie Autorin für verschiedene Medien (u. a. nachtkritik, Berliner Zeitung und RBB-Inforadio) und ist seit 2008 Redakteurin bei Theater der Zeit. Sie beschäftigt sich derzeit vor allem mit neuer Dramatik, der Berliner freien Szene und neuen Tendenzen im Theater Großbritanniens und Ungarns. Sie lebt in Berlin.
Foto: Privat
Bibliographie
Beiträge von Lena Schneider finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 11/2012 | ![]() Heft 10/2012 | ![]() Heft 09/2012 |

Beitrag von Paula Schneider
in dieser Ausgabe
- Wunderwetter im Karpatenknick
Wie die kleine rumänische Stadt Sfântu Gheorghe nach der Theaterwelt greift – Seite 88
Paula Schneider
geboren 1976, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, arbeitet seit 2004 als freie Autorin. Seit 2007 schreibt sie vorrangig für den Rundfunk (Radiofeature, Hörspiel), zuletzt u. a. „Rainer aus der Märchensiedlung. Die drei Leben eines Beamten" (NDR/DLF 2012), „Krüppel mit Flügeln. Wie Matthias Vernaldi zehn Leben stemmt" (DLF 2011) und „Dewotschka und toter Mann. Ein friesischer Seebestatter und seine sowjetische Seele" (DLF 2010). Paula Schneider lebt in Berlin.
Foto: privat
Bibliographie
Beiträge von Paula Schneider finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 10/2011 |

Beitrag von Shirin Sojitrawalla
in dieser Ausgabe
- Frankfurt am Main: Es gilt das gesprochene Wort
„Der Freund krank“ (UA) von Nis-Momme Stockmann. Regie Martin Schulze; „Medea“ von Euripides. Regie Michael Thalheimer – Seite 42
Shirin Sojitrawalla
Theaterkritikerin, Wiesbaden, wurde im Sommer 1968 in Freiburg im Breisgau als Tochter eines indischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren und lebt heute in Wiesbaden. Sie studierte Germanistik, Komparatistik und Politikwissenschaften. Danach absolvierte sie ein Volontariat bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit dem Jahr 2000 schreibt und denkt sie frei für Die Zeit, die taz, den Deutschlandfunk, nachtkritik.de und andere. Wenn sie das nicht macht, moderiert sie Lesungen, führt Gespräche und organisiert Festivals.
Foto: Johannes M. Knauf
Bibliographie
Beiträge von Shirin Sojitrawalla finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 05/2013 | ![]() Heft 03/2013 | ![]() Heft 12/2012 |
Alle Publikationen von und mit Shirin Sojitrawalla anzeigen »
Nicolas Stemann
geboren 1968 in Hamburg, studierte Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Institut für Theater, Musiktheater und Film Hamburg. Seit 1999 Inszenierungen an großen Stadt- und Staatstheatern. Am Theater Basel entstanden u.a. "Die Schmutzigen Hände" (2000) und "Dantons Tod" (2002). Am Staatstheaterhannover entstand "Hamlet" (2001), der zu zahlreichen Festivals im In- und Ausland eingeladen wurde. Weitere Arbeiten Stemanns am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am TAT Frankfurt, am Deutschen Theater Berlin ("Käthchen von Heilbronn", 2004). Neben seinen Klassiker-Inszenierungen immer wiedereigene Projekte mit meist politischer Thematik, u.a. "Ich und Politik", 2000, am Frankfurter TAT, "German Roots" (Thalia Theater/Ruhrfestspiele, 2004). Von 2003 bis 2005 Hausregisseur am Burgtheater Wien: In dieser Zeit inszenierte er u.a. die Uraufführungen von "Das Werk" (2003) und "Babel" (2005). Am Thalia Theater in Hamburg wird Stemann im Oktober 2006 Jelineks "Ulrike Maria Stuart" uraufführen. Gleichzeitig ist Stemann auch als Musiker und Performer in seiner Reihe "Gefahr-Bar" aktiv.
Beitrag von Nicolas Stemann in dieser Ausgabe
- Die Verkörperung des Unidealen
Der Regisseur Nicolas Stemann und Florian Loycke vom Puppentheater Das Helmi über ihre gemeinsame Arbeit „Faust I + II“ und Puppen, die beim Spielen zerfallen wie Gedanken – Seite 12
Bibliographie
Beiträge von Nicolas Stemann finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Arbeitsbuch 15 | ![]() Heft 05/2001 |

Beitrag von Holger Teschke
in dieser Ausgabe
- Ausnahmsweise altersweise
Herlinde Koelbl, Gerhard Polt: Gerhard Polt und auch sonst. Kein & Aber, Zürich 2012, 208 S., 19,90 EUR. – Seite 95
Holger Teschke
geboren 1958 in Bergen auf Rügen, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Theaterstücke. Von 1990-1999 Dramaturg und Autor am Berliner Ensemble. Seit 2000 unterrichtet er am Mt. Holyoke College in Massachusetts und inszeniert in Amerika, Asien und Australien. Kritikerpreis der Berliner Zeitung 1989, Pablo-Neruda-Preis für Lyrik 2004, Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2008. 2009 Stück über Edgar Allan Poe mit der Seebühne Hiddensee. Seit 2010 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Für das Staatstheater Cottbus erarbeitete er eine Stückfassung von Strittmatters „Laden“-Trilogie. Der erste Abend hatte im Juni 2012 Premiere.
Stücke: „Berliner November" (UA 1988), „Die Station" (UA 1990), „Pericles" nach Shakespeare (UA 1993), „Medea" nach Euripides (UA 1997), „Effi Briest" nach Fontane (UA 2000), „Schlemihls Schatten" (2005). „Laden“-Trilogie nach Strittmatter (2012). Außerdem Features zu Adelbert von Chamisso, Georg Forster, W. Somerset Maugham und Graham Greene, Essays über Bertolt Brecht, Heiner Müller und Peter Hacks.
Foto: privat
Bibliographie
Beiträge von Holger Teschke finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Heft 04/2013 | ![]() Heft 02/2013 | ![]() |
Hasko Weber
Hasko Weber ist Intendant des Schauspiel Stuttgart.
Foto: David von Becker
Bibliographie
Beiträge von Hasko Weber finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() Im Zeichen der Faust | ![]() | ![]() - nur als PDF - |
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Beitrag von Gerd Zahner
in dieser Ausgabe
- Saarbrücken: Wo Flucht und Erstarrung eins sind
Saarländisches Staatstheater: „Thatcher“ (UA) von Markus Bauer. Regie Markus Bauer, Ausstattung Gregor Wickert – Seite 45
Gerd Zahner
Gerd Zahner arbeitet als Rechtsanwalt und Autor, seine Kanzlei ist in Konstanz. Als Theaterkritiker schreibt er für "Theater der Zeit", "Nachtkritik" und "Qlt Konstanz". Er hat zwei Bücher "Orte: Gütterli himmelwärts" und "Die Tür zur Schwelle" sowie verschiedene Theaterstücke veröffentlicht, darunter "Boger, der Teufel von Auschwitz", "Flüsterstadt" und "Garni".
Bibliographie
Beiträge von Gerd Zahner finden Sie in folgenden Publikationen:
![]() - nur als PDF - | ![]() Heft 01/2010 | ![]() Heft 02/2009 |
| Inhaltsinfo | Seite | |
|---|---|---|
| Editorial | ![]() | Seite 1 |
| Protagonisten | ||
| Künstlerinsert Malereien von Etel Adnan | Seite 4 | |
| Herrin der Finsternis Die libanesisch-amerikanische Schriftstellerin und TdZ-Kolumnistin Etel Adnan wird auf der documenta (13) in Kassel nun endlich auch als Malerin gefeiert. Ein Porträt von Bona Facius | Seite 8 | |
| Thema | ||
| Die Verkörperung des Unidealen Der Regisseur Nicolas Stemann und Florian Loycke vom Puppentheater Das Helmi über ihre gemeinsame Arbeit „Faust I + II“ und Puppen, die beim Spielen zerfallen wie Gedanken von Gunnar Decker, Lena Schneider, Nicolas Stemann, Florian Loycke | Seite 12 | |
| Die Beleberin Wie Suse Wächter mit ihrer Puppenwelt die deutsche Schauspiellandschaft aufmischt von Sabine Leucht | Seite 17 | |
| Zeigt, dass ihr zeigt! Wiederbegegnung oder Ankunft? Über das Wechselspiel zwischen Puppen und Menschen auf der Schauspielbühne von Jörg Lehmann | Seite 20 | |
| Im Bannkreis der Sprechpuppe Oder: Gibt es ein Puppentheater jenseits des Puppentheaters? von Sebastian Kirsch | Seite 22 | |
| Imagination statt Animation Ivana Müllers Choreografie „While We Were Holding It Together“ beim Festival FIDENA von Gerrit Münster | Seite 23 | |
| Die Albträume eines kleinen Diktators Wie die syrische Puppentheaterkompanie Masasit Mati im Internet gegen das Assad-Regime protestiert. Ein Gespräch von Dorte Lena Eilers, Masasit Mati (Syrische Theaterkompagnie) | Seite 24 | |
| Abschied | Seite 26 | |
| Töten ist konkret Anstelle eines Nachrufs – Laudatio zum Friedenspreis für Susan Sontag. Vorabdruck aus Ivan Nagels Buch „Schriften zur Politik“ von Ivan Nagel | ||
| Aktuelle Inszenierung | Seite 28 | |
| Im Meer der Mittelmäßigkeit Robert Lepage treibt in seinem „Ring“ an der New Yorker Metropolitan Opera Wagner jeglichen Zauber aus von Renate Klett | ||
| Protagonisten | ||
| Bloß kein bloßer Kulturbringer Der Intendant des Theaters Rudolstadt Steffen Mensching über sein Theater, das mehr sein will als ein Selbstverwirklichungsprojekt von Frank Raddatz, Steffen Mensching | Seite 30 | |
| Übungen im Fremdeln Mit „Othello“ und „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ sucht das Thüringer Landestheater Rudolstadt die Auseinandersetzung mit dem Anderen von Michael Helbing | Seite 32 | |
| Look Out | ||
| Schneller als ein Sonnenwagen Das Performancekollektiv Mobile Albania hat sich dem Nomadentum verschrieben von Sebastian Kirsch | Seite 34 | |
| Gefährlich bleiben Der Schauspieler Daniel Sträßer füllt mit seinem Charisma problemlos auch das Burgtheater von Margarete Affenzeller | Seite 35 | |
| Ausland | Seite 36 | |
| Wir fühlen uns nicht als Opfer Volker Lösch inszeniert in Montevideo „Antigona Oriental“ von Hartmut Krug | ||
| Kolumne | Seite 39 | |
| Der Sofortist Wie Professor Rainald Goetz im Hörsaal 1 b loslabert von Ralph Hammerthaler | ||
| Auftritt | ||
| Chemnitz: Ausgangspunkt Sehnsucht Die Theater Chemnitz: „Herr mit Sonnenbrille“ (DSE) von Gerhild Steinbuch. Regie Mirja Biel und Joerg Zboralski; „Die Handgriffe der Evakuierung“ (UA) von Susanna Mewe. Regie Alexandra Wilke von Michael Bartsch | Seite 40 | |
| Frankfurt am Main: Es gilt das gesprochene Wort „Der Freund krank“ (UA) von Nis-Momme Stockmann. Regie Martin Schulze; „Medea“ von Euripides. Regie Michael Thalheimer von Shirin Sojitrawalla | Seite 42 | |
| Mainz: Mindestens Verachtung Staatstheater: „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams. Regie Sarantos Zervoulakos, Bühne Raimund O. Voigt, Kostüme Geraldine Arnold von Christoph Leibold | Seite 44 | |
| Saarbrücken: Wo Flucht und Erstarrung eins sind Saarländisches Staatstheater: „Thatcher“ (UA) von Markus Bauer. Regie Markus Bauer, Ausstattung Gregor Wickert von Gerd Zahner | Seite 45 | |
| Stück | ||
| Und danach Berlin! Tokio! New York! Die Autoren Beatrice Fleischlin, Lukas Linder und Verena Rossbacher im Gespräch mit Heike Dürscheid, der Leiterin von Stück Labor Basel von Lukas Linder, Beatrice Fleischlin, Heike Dürscheid, Verena Rossbacher | Seite 46 | |
| Der Mann in der Badewanne oder Wie man ein Held wird Ein Lehrstück von Lukas Linder | Seite 48 | |
| Halali! von Verena Rossbacher | Seite 61 | |
| triptychon eines seltsamen gefühls* * dieses eine bombastische. Stück für 7 Darsteller_innen oder mehr von Beatrice Fleischlin | Seite 75 | |
| Magazin | ||
| Wunderwetter im Karpatenknick Wie die kleine rumänische Stadt Sfântu Gheorghe nach der Theaterwelt greift von Paula Schneider | Seite 88 | |
| Danke, dass ich noch weiter wachsen darf Zweitaufführungen und Jugendstücke: Der Heidelberger Stückemarkt 2012 setzt neue Akzente von Otto Paul Burkhardt | Seite 90 | |
| kirschs kontexte Schatzsucher, Piraten, Kulis von Sebastian Kirsch | Seite 91 | |
| Dem Entstehen wohnt das Verschwinden inne Zum Tod des raumlabor-Architekten Matthias Rick von Josef Mackert | Seite 92 | |
| Urschrei eines Neugeborenen Sibylle Dahrendorf zeigt in dem Film „Knistern der Zeit“, was aus Christoph Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso wurde von Gunnar Decker | Seite 93 | |
| Die Geschichte stirbt nicht von Fabian Lettow | Seite 94 | |
| Bücher | Seite 95 | |
| Beobachter der Stille Josef Bierbichler liest Mittelreich. 727 Min. auf 10 CDs, Deutscher Audio Verlag, Berlin 2011, 39,99 EUR. von Gunnar Decker | ||
| Ausnahmsweise altersweise Herlinde Koelbl, Gerhard Polt: Gerhard Polt und auch sonst. Kein & Aber, Zürich 2012, 208 S., 19,90 EUR. von Holger Teschke | ||
| In eigener Sache | Seite 96 | |
| Linzers Eck | Seite 97 | |
| Nachhaltiger, weniger schnappatmig! Die Berliner Spielzeit 2011/12 geht ihrem Ende entgegen. Was davon bleibt (eventuell) im Gedächtnis? von Martin Linzer | ||
| Aktuell | Seite 98 | |
| Aus den Korrespondentenbüros ASSITEJ, die internationale Vereinigung der Kinder- und Jugendtheater, formiert sich neu von Myrta Köhler | ||
| Kommentar | Seite 99 | |
| Schauspiel macht Politik Thomas Flierl über den teilerfolggekrönten Protest der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“ von Thomas Flierl | ||
| Aktuell | Seite 100 | |
| Meldungen | Seite 101 | |
| Aktuell | Seite 102 | |
| Film: Drei Tausendsassas von Ralf Schenk | ||
| Hörspiel: Produktivitätssteigerung und Parteidisziplin von Gerwig Epkes | ||
| In Nachbars Garten | Seite 103 | |
| Kunst: Düsteres Amerika von Dominic Eichler | ||
| Musik: Butter, Fische, Elektropreußen von Otto Paul Burkhardt | ||
| Premieren | Seite 104 | |
| Juni 2012 | ||
| Autoren | Seite 107 | |
| Impressum | Seite 107 | |
| Vorschau | Seite 107 | |
| Arbeitsbuch 2012: Import Export Arbeitsbuch zum HAU Berlin. Herausgegeben von Kirsten Hehmeyer und Matthias Pees | ||
| Gespräch | Seite 108 | |
| Was macht das Theater, Hasko Weber? von Otto Paul Burkhardt, Hasko Weber | ||




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