Auswahl der Autorentheatertage steht fest

Die Stückauswahl für die Uraufführungen anlässlich der Autorentheatertage 2015, die das Deutsche Theater Berlin in Kooperation mit dem Schauspielhaus Zürich und dem Burgtheater Wien vom 13. - 27. Juni 2015 veranstaltet, steht fest.

Nachdem in den Vorjahren auf ein Werkstattformat gesetzt wurde, finden in diesem Jahr vollgültige Inszenierungen statt, die danach an den jeweiligen Theatern weitergespielt werden. Neben den Uraufführungen gibt es ein Gastspielprogramm, in welchem bemerkenswerte Stücke deutschsprachiger Gegenwartsdramatik, die sich mit politisch-gesellschaftlichen Fragestellungen befassen, zu sehen sein werden. Ein Schwerpunkt bildet hier die Beschäftigung mit den NSU-Verbrechen.

Die Jury – bestehend aus der Regisseurin Jorinde Dröse, der Autorin Nino Haratischwili, dem Schauspieler Ulrich Matthes und dem Publizisten Peter Michalzik als Jury-Vorsitzendem – hat die vier folgenden Stücke ausgewählt:

Ferdinand Schmalz: Dosenfleisch. Regie: Carina Riedl. Koproduktion mit dem Burgtheater Wien.

Jan Friedrich: Szenen der Freiheit. Regie: Fabian Gerhardt. Eine Produktion des Deutschen Theaters in Kooperation mit der UdK Berlin.

Sascha Hargesheimer: Archiv der Erschöpfung. Regie: Friederike Heller. Eine Produktion des Deutschen Theaters .

Nolte Decar: Der neue Himmel. Regie: Sebastian Kreyer. Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich.

Im Rahmen des Gastspielprogramms werden zu sehen sein:

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend Oliver Kluck zur gleichnamigen Autobiographie von Andreas Altmann. Regie: Christina Rast. Schauspielhaus Graz.

Das schweigende Mädchen von Elfriede Jelinek. Regie: Johan Simons. Münchner Kammerspiele.

Wir sind keine Barbaren von Philipp Löhle. Regie: Ronny Jakubaschk. Neues Theater Halle.

Mein deutsches deutsches Land von Thomas Freyer. Regie: Tilmann Köhler. Staatsschauspiel Dresden.

Labyrinth. Installative Dokumentation eines Theaterstücks, dessen Protagonisten nicht reisen dürfen von 'We Are Here Cooperative' und Nicolas Stemann. Frascati Theater Amsterdam.

Am Beispiel der Butter von Ferdinand Schmalz. Regie: Alexander Wiegold. Burgtheater Wien.

Die Lücke. Ein Stück Keupstraße. Regie: Nuran David Calis. Schauspiel Köln.

Phosphoros von Nis-Momme Stockmann. Regie: Anne Lenk. Residenztheater München.

Urteile. Ein dokumentarisches Theaterprojekt über die Opfer des NSU in München von Christine Umpfenbach und Azar Mortazavi. Residenztheater München.

Container Paris von David Gieselmann. Regie: Christian Brey. Schauspiel Frankfurt.

Die Schutzbefohlenen von Elfriede Jelinek. Regie: Michael Thalheimer. Burgtheater Wien.

Auch Deutsche unter den Opfern. Ein Rechercheprojekt von Tugsal Mogul . Regie: Tugsal Mogul. Theater Münster.

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