Cultures of Modernity

Theaterwissenschaftler aus aller Welt treffen sich in München

Unter dem Motto "Cultures of Modernity" kommen rund 500 Theaterwissenschaftler, Theatermacher und Studierende aus aller Welt zusammen, um aus einer internationalen und interkulturellen Perspektive die Frage zu stellen, wie die Prämissen und Utopien der Moderne umgesetzt wurden und wie sie sich noch heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, auswirken.

Die Theaterwissenschaft München organisiert den diesjährigen Weltkongress der International Federation for Theatre Research (IFTR), der vom 25. bis zum 31. Juli 2010 an der LMU (Ludwig-Maximilians-Universität) stattfindet.


Den thematischen Rahmen der Tagung stecken die Begriffe „modernism", „modernity" und „modernization" ab. Unter „modernism" fassen die Organisatoren die künstlerischen Bewegungen der Moderne, die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert konstituierten und bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ausstrahlten. „Modernity" bezeichnet die intellektuellen, technologischen und ökonomischen Umwälzungen, die im Europa des ausgehenden 18. Jahrhunderts ihren Ausgangspunkt hatten und aus denen die führende Rolle Europas und Nordamerikas innerhalb der Weltgemeinschaft begründet wurde. „Modernization" schließlich bezieht sich auf eine postkoloniale Ideologie, die ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wirksam war: Gemäß dieser Ideologie sollten politische und wirtschaftliche Veränderungen den sogenannten unterentwickelten Ländern den Weg in das Industriezeitalter ebnen. Der Kongress thematisiert die Wechselwirkungen dieser drei Aspekte von „Moderne" mit Blick auf ihre Implikationen für das Theater und die Theaterwissenschaft.


Weitere Informationen unter
http://www.iftr2010.theaterwissenschaft.uni-muenchen.de/index.html

Veranstaltungsorte
Hauptgebäude der LMU
Geschwister Scholl Platz 1
D-80539 München

Department Kunstwissenschaften
Leopoldstr. 13
D-80799 München (nur So + Mo)

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