René Pollesch eröffnet Gastspielreigen der Hamburger Autorentage

Hamburg - Zum neunten und letzten Mal lädt das Thalia Theater zu den Hamburger Autorentheatertagen ein. An dem Festival der Gegenwartsdramatik nehmen ab Samstag (25. April) «alte und neue Helden des Autorentheaters» teil, wie das Theater am Dienstag mitteilte.

Den Gastspielreigen eröffnen werde René Pollesch mit seiner Inszenierung «Fantasma» vom Burgtheater Wien. Elfriede Jelinek ist mit ihrem neuesten Stück «Rechnitz» von den Münchner Kammerspielen ebenfalls wieder vertreten.

Erstmals vorgestellt wird bei den diesjährigen Autorentagen der englische Dramatiker Dennis Kelly, dessen deutschsprachige Erstaufführung von «Taking Care of Baby» in einem Gastspiel des Theaters Basel ebenso zu sehen sein wird wie sein Stück «Liebe und Geld» in der Thalia-Inszenierung von Stephan Kimmig.

Seinen Einstand gibt den Angaben zufolge auch der Nachwuchsautor des Jahres, Ewald Palmetshofer, von dem gleich drei Stücke am Thalia Theater gastieren: «faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete» (Schauspielhaus Wien), «wohnen. unter glas» (Volkstheater München) sowie «hamlet ist tot. keine schwerkraft» (Nationaltheater Mannheim).

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Romanbearbeitungen von «Hiob» nach Joseph Roth in der Inszenierung von Johan Simons (Münchner Kammerspiele) sowie «Rummelplatz» von Werner Bräunig, bearbeitet und inszeniert von Armin Petras am Maxim Gorki Theater Berlin.

Am Schnittpunkt von Epik und Dramatik angesiedelt ist den Angaben zufolge «Eos» des Autorenkollektivs Soeren Voima, das zwischen der mythischen Welt der Götter und der Moderne changiert (Schauspiel Stuttgart). Aus Stuttgart kommt ferner die Uraufführung «the kids are alright» der Dramatikerin Juliane Kann, die 2008 auf den Autorentheatertagen entdeckt und mit dem Autorenpreis der Thalia Freunde ausgezeichnet wurde.

Die neunten Hamburger Autorentage schließen am 9./10. Mai mit einer «Langen Nacht der Autoren» und den drei Uraufführungen «Radio Rhapsodie» von Anja Hilling, «Amygdala» von Lukas Bärfuss und «JFK» von René Pollesch.

ddp/jaw/wsd

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