Szenenwechsel - Förderung für Kooperationen zwischen Deutschland und Osteuropa sowie Nordafrika

Sie beschäftigen sich mit den Auswirkungen globaler Migration, mit faschistischen und autoritären Entwicklungen und mit der Unterdrückung von Minderheiten: Neun internationale Kooperationsprojekte von freien und festen Theatergruppen aus dem deutschsprachigen Raum und Partnern aus Osteuropa sowie Nordafrika erhalten im Rahmen des Programms „Szenenwechsel“ für die kommenden zwei Jahre eine Förderung in Höhe von jeweils bis zu 15.000 €. Eine Expertenjury hat die Projekte aus rund einhundert Bewerbungen ausgewählt, darunter Kinder- und Jugendtheater, Performance, Straßentheater, Tanz und Zirkus, aber auch Game- und Hörspielformate. Die in die Förderung aufgenommenen Künstler stammen aus Albanien, Bulgarien, dem Kosovo, Polen, Rumänien, Serbien, Slowenien, Ungarn und der Ukraine. In Nordafrika wurden deutsche Kooperationsprojekte mit Algerien und Ägypten ausgewählt. Die Jury sprach sich dafür aus, trotz der schwierigen politischen Bedingungen Projekte mit Partnern aus Nordafrika künftig deutlich auszubauen. Die Theaterlandschaft dieser Region berge ein bemerkenswertes Potential.          

Das Programm „Szenenwechsel“ wird gemeinsam vom deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) und der Robert Bosch Stiftung umgesetzt. Es unterstützt seit 2012 jährlich internationale Kooperationen im Bereich der Darstellenden Künste. Insgesamt wurden in den letzten vier Jahren 29 Projekte aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Performance mit rund 480.000 € unterstützt.

Der Jury 2016 gehörten an: Tilmann Broszat (Festival SPIELART München), Annette Dabs (Figurentheater-Festival FIDENA, Bochum), Anja Dirks (Kunstlerische Leitung Belluard Festival International, Fribourg), Stefan Schmidtke (Wiener Festwochen, Kunstlerische Leitung Schauspiel) und Branko Šimic (Regisseur, Hamburg).

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