Varianz als Prinzip

Festival sucht originären Regie-Blick für gleiches Material

Das Internationale Festival für Theaterregie "versionale" startet die Anmeldephase. Das Theaterfestival findet in sechs deutschen Städten statt und lädt pro Stadt zwölf Regisseure dazu ein, ein und dasselbe Stück zu inszenieren.

Und nicht nur das. Zusätzlich dürfen alle Stücke nur maximal 18 Minuten lang sein. Dadurch kommt das Festival zu seinem Namen. Es lebt von den vielen Versionen, die ein einziges Stück ermöglichen kann.

"versionale" ist ein Wettbewerb. Die so entstehenden Stücke werden daher im Herbst nicht nur vor Publikum gezeigt, sondern auch vor einer Fachjury, die aus allen Stücken einen Gewinner auswählt. Neben kleineren und größeren Preisgeldern wartet beim internationalen Finale in Genua für den Gewinner ein Regieauftrag.

Seit dem 1. Mai können sich interessierte Regisseure über die Website des Festivals für die Teilnahme bewerben. Doch erst Anfang August wird das zu inszenierende Stück bekannt gegeben. Nur bis Ende Juli ist die Anmeldung möglich. Die Festivals selbst finden dann im Herbst in Leipzig, Dresden, Berlin, Hamburg, Essen und Trier statt.

Angesprochen sind sowohl Profis wie auch angehende Regisseure, Frauen wie Männer, Tanz, Musical, Oper, Performance, Puppentheater, Schauspiel - alle Genres sind erlaubt. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum Festival befinden sich auf der Website www.versionale.de.

Im letzten Jahr gewann der Berliner Poyraz Türkay mit seiner Version von Euripides "Die Bakchen" das internationale Finale. Er setzte gegen achtzehn Inszenierungen aus Italien, Spanien, England und Deutschland durch. Insgesamt gab es im letzten Jahr allein in Deutschland 30 Versionen des Stückes zu sehen. In diesem Jahr werden 72 Versionen in Deutschland und mehr als 400 in Europa erwartet.

Pressemitteilung der versiale

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