Amelie Müller wird mit dem Joachim-Fontheim-Preis ausgezeichnet

Der mit 5.000 € dotierte Joachim-Fontheim-Preis, der alle zwei Jahre durch die Sparkassen-Kulturstiftung an einen Nachwuchskünstler des Theaters Krefeld und Mönchengladbach vergeben wird, geht in diesem Jahr an die Sopranistin Amelie Müller.

Amelie Müller wurde 1986 in Berlin geboren und begann ihre künstlerische Ausbildung auf dem Violoncello, entscheid sich aber bald für ein Gesangstudium, das sie an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Ute Trekel Burkhardt begann und später bei Dagmar Schellenberger abschloss.
Während ihrer Ausbildung besuchte sie die Liedklassen von Eric Schneider und Gerald Klose, sowie zahlreiche (Meister)-Kurse, unter anderem bei John Norris, Wolfgang Katschner, Christine Schäfer und Montserrat Caballé. Während ihres Studiums war sie erstmals als Belinda in Purcells „Dido and Aeneas“ im Tempodrom in Berlin zu hören. Zahlreiche solistische Konzerte sowie regelmäßiger Gast beim Festival „Dorf macht Oper“ in Brandenburg führten sie unter anderem in das Schlosstheater Rheinsberg, das „Teatrul national de Opereta“ Bukarest, die Gedächtniskirche und die Philharmonie Berlin. Die junge Sopranistin war in den vergangenen zwei Spielzeiten Stipendiatin im Opernstudio Niederrhein und überzeugte in zahlreichen Rollen, so u. a. als Oscar in Verdis „Ein Maskenball“ und Olympia in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“.

Der eigens gebildeter Beirat, bestehend aus Frank Meyer (Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Vorsitzender), Gregor Micus (Kulturdezernat der Stadt Krefeld, stv. Vorsitzender), Michael Grosse (Generalintendant der Theater Krefeld und Mönchengladbach gGmbH ), Matthias Frontheim (Intendant, Vertreter der Familie Frontheim) und Mischa Honne-Traum (Tochter des langjährigen Krefelder Kulturdezernat Kurt Honnen, Rechtsanwältin), begründete seine Entscheidung wie folgt: „Amelie Müller überzeugt durch ihre außerordentliche Musikalität und die besondere Qualität ihrer Stimme. Ihr facettenreicher Sopran verfügt über eine große Agilität und Koloraturfähigkeit, der die Sängerin befähigt anspruchsvollste Partien mühelos zu bewältigen. Durch ihre schnelle Auffassungsgabe vermag sie szenische Anweisungen von Regisseuren präzise und in natürlichem Spiel umzusetzen.“

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