Anna-Elisabeth Frick ist die Preisträgerin des 13. Körber Studio Junge Regie

Als Preisträger des 13. Körber Studio Junge Regie ist die Inszenierung „Die Unerhörte“ mit Texten von Aischylos, Christa Wolf und Ensemble in der Regie von Anna-Elisabeth Frick ausgezeichnet worden. Die Produktion entstand 2016 als Werkstattinszenierung des 3. Studienjahres an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Robert Borgmann (Regisseur), Georges Delnon (Intendant Staatsoper Hamburg), Mounia Meiborg (freie Journalistin, u.a. Süddeutsche Zeitung, Nachtkritik), Barbara Mundel (Intendantin Theater Freiburg) und Tamina Theiß (Dramaturgin am Theater Oberhausen) entschied einstimmig: „Die Inszenierung geht ein Risiko ein. Sie fragt nach der Tragik des Unerhörten; dabei spielen Genregrenzen keine Rolle. Die Darsteller entäußern sich und berühren mit irrer Komik, großem Ernst und einem faszinierenden Moment der Unberechenbarkeit.“

Anna-Elisabeth Frick, geboren 1989, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Köln, der Ca’Foscari Universitá Venezia und der FU Berlin. Sie assistierte u.a. bei Cordula Däuper (HAU), Frederike Heller (Schaubühne), Studio Braun (Deutsches Theater). Seit 2013 studiert sie Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Zwei ihrer Arbeiten wurden am Schauspiel Stuttgart gezeigt.

Insgesamt dreizehn Nachwuchsregisseure und Regiekollektive aus Hamburg, Essen, München, Zürich,Gießen, Frankfurt/Main, Berlin, Hildesheim, Salzburg, Ludwigsburg und Wien stellten während des ausverkauften, fünftätigen Regieschultreffens im Thalia in der Gaußstraße ihre Inszenierungen vor und wetteiferten um den Nachwuchspreis. Die Körber-Stiftung unterstützt die Gewinner bei ihrer neuen Regiearbeit an einem renommierten Stadt- oder Staatstheater oder alternativ in der Freien Szene durch einen Produktionskostenzuschuss in Höhe von 10.000€.

Der undotierte Publikumspreis geht in diesem Jahr an die Inszenierung „Play Maids“ von Anne Freriks, Robin Kuiper, Mart van Berckel in der Regie von Mart van Berckel von der ArtEZ, University of the Arts in Arnheim, Niederlande.

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