Bühnenbildpreis Offenbacher Löwe 2010 wurde verliehen

Am Freitag den 19. Februar 2010 hatte der Lions-Club Offenbach-Lederstadt ins Deutsche Ledermuseum in Offenbach eingeladen, um den "Offenbacher Löwen 2010" zu verleihen.

Dieser Preis ist eine Auszeichnung für besonders kreative Leistungen im Bereich Zeitgenössisches Bühnenbild, dotiert mit 5.000 Euro. Die Ausschreibung richtete sich gezielt an Bühnenbildstudierende und Nachwuchs-Bühnenbildner/innen. Das Thema der diesjährigen Ausschreibung lautete "Integrative Räume und Szenen" und wurde von Frau Prof. rosalie, Künstlerin und Professorin für Bühnenbild und Kostümbild an der HfG Hochschule für Gestaltung Offenbach, kuratiert.

In diesem Jahr bildeten Frau Prof. rosalie, Herr Peter Spuhler, Intendant des Theaters Heidelberg, Herr Oliver Reese, Intendant des Schauspiel Frankfurt, Herr Dr. Christian Janecke, Professor für Kunstgeschichte an der HfG Offenbach, Frau Nina Zoller LfbA Lehrbeauftragte der HfG Offenbach, Frau Berit Mohr, Kostümbildnerin und Lehrbeauftragte der HfG Offenbach und drei Mitglieder des Lions-Clubs Offenbach-Lederstadt - Rechtsanwalt/Notar Olaf Meister, das Vorstandsmitglied der EVO Dr. Kurt Hunsänger, sowie Dr. Christian Rathke, Direktor des DLM Ledermuseums das Auswahlgremium.

Sie wählten aus 60 Bewerbungen das Bühnenbild von Eva-Maria Bauer, München aus. Sie ist nach Abschluss ihres Bühnenbild-Studiums an der University of the Arts, London und der Freien Kunst und Medienkunst an der Akademie der
bildenden Künste, München seit 2007 Bühnen- und Kostümbild Assistentin an den Münchner Kammerspielen. Für dieses Haus entstand 2009 das Bühnen- und Kostümbild "Sicherheitskonferenz" für "Rimini-Protokoll", Regie Stefan Kägi.

Neben dem Hauptpreis "Offenbacher Löwe 2010", der damit an eine bereits arrivierte Künstlerin verliehen wurde, schufen Fachjury und Lions-Club Offenbach-Lederstadt zusätzlich einen mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis.

Er geht 2010 an Frau Wooyoon Chun für den Entwurf "The Comfort Station". Die gebürtige Koreanerin setzte das Trauma der Zwangsprostitution von bis zu 300.000 koreanischen Frauen während der japanischen Besetzung Koreas in ein Modell für ein Bühnenbild um, das die beklemmende Enge der Verschläge jener "Comfort Stations" als ein Mittel zur Visualisierung dieses zutiefst inhumanen Missbrauchs einsetzt. Wooyoon Chun studierte Malerei an der Incheon Art Highschool in Seoul, seitdem an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

Die Verleihung fand am Freitag, den 19. Februar 2010 um 18 Uhr im DLM Deutschen Ledermuseum Offenbach, Frankfurter Str. 86 statt, die Laudatio hielt Herr Peter Spuhler, Intendant des Schauspiels Heidelberg.

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