Dr. Otto-Kasten-Preis

Auszeichnung für Daniel Hengst und Olivia Delauré

Der Videokünstler Daniel Hengst und die Sopranistin Olivia Delauré sind am Donnerstag den 12. Juni in Mannheim mit dem Dr. Otto-Kasten-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wird im Zweijahresrhythmus von der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein an junge Theaterschaffende vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die beiden Gewinner.

Olivia Delauré – die beeindruckende und mehrfach talentierte Sopranistin besticht als herausragende Nachwuchskünstlerin als Sängerin, Tänzerin und Darstellerin. Ihre umfassende Ausbildung erhielt sie an der Bayerischen Theaterakademie. Früh glänzte sie als Papagena (Die Zauberflöte) oder Anita (Giuditta). Ihr praktisches Diplom legte sie 2012 anlässlich einer Vorstellung von My Fair Lady, in der sie als Eliza debütierte, an der Staatsoperette Dresden mit ,,sehr gut" ab. Aufgrund ihrer erstaunlichen und bemerkenswerten Entwicklung als Bühnenkünstlerin wurde sie für den Dr. Otto-Kasten-Preis ausgewählt.

Der studierte Medientechniker, Daniel Hengst, arbeitet seit 2008 als Videokünstler und -techniker an verschiedenen Theaterprojekten. Mit seiner unermüdlichen Liebe zum Detail, seiner ungeheuren Kreativität, Experimentierfreude, szenischer Intelligenz und hoher Denkschärfe ist Hengst einer der maßgeblichen Akteure in der Weiterentwicklung der inhaltlichen und visuellen Sprache am Schauspiel Dortmund. Hier debütierte er 2010/11 in der Inszenierung VISITOR Q in der Regie von Martin Laberenz; bereits hier zeigte sich das Besondere von Daniel Hengst’ Arbeit als Videokünstler: Einer, der nicht nur beobachtet, sondern Teil wird. Als ein herausragender junger Theaterkünstler ist er für den Dr. Otto-Kasten-Preis ausgewählt worden.

Quelle: PM Theater Dortmund

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