Goethe-Medaille

Die Theatermacher Krystyna Meissner, Gerard Mortier und Robert Wilson werden ausgezeichnet

Wie das Goethe-Institut meldet, geht die Goethe-Medaille 2014 an die polnische Intendantin Krystyna Meissner, den kürzlich verstorbenen belgischen Opernintendanten Gerard Mortier und den amerikanischen Künstler Robert Wilson.

Das Goethe-Institut verleiht den offiziellen Orden der Bundesrepublik Deutschland jährlich und ehrt damit Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, übergibt die Auszeichnung am 28. August im Residenzschloss Weimar. Die Laudationes halten die Theaterkritikerin Renate Klett (Krystyna Meissner), die Leiterin des Beethovenfests Bonn Nike Wagner (Gerard Mortier) und der Intendant der Berliner Festspiele Thomas Oberender (Robert Wilson).

Mit der Goethe-Medaille ehrt das Goethe-Institut in diesem Jahr herausragende Persönlichkeiten aus Oper und Theater und stellt damit die Bedeutung der Theaterarbeit für den internationalen Kulturaustausch in den Mittelpunkt. Das Goethe-Institut geht der Frage nach, wie nationale Theaterkulturen und internationale Kooperationen zusammenwirken. Meissner, Wilson und Mortier gaben und geben Antworten, indem sie frische Perspektiven in die deutsche Theater- und Opernwelt einbrachten, deutsche Werke neu interpretierten und Gastspiele zwischen ihren Heimatländern und Deutschland unterstützen und initiierten.

In der Pressemitteilung heißt es weiter: „Theater ist keine individuelle, sondern eine kollektive Kunst, die sich im Zusammenkommen von Schauspielern und Zuschauern konstituiert. Damit ist die Theaterarbeit als interaktive Kunstform besonders geeignet, um das Kennenlernen des jeweils Anderen in der künstlerischen Begegnung und Auseinandersetzung zu fördern. Diesem Grundgedanken entsprechen die künstlerischen Arbeiten der drei Preisträger der Goethe-Medaille 2014.“

Die Medaille wird am 28. August im Residenzschloss in Weimar verliehen.

Quelle: PM Goethe-Institut

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