Junge Braunschweiger preisgekrönt

Jacobsen und Werner erhalten Förderpreis

Der Förderpreis 2009 für junge Theaterkünstler, den die Gesellschaft der Staatstheaterfreunde in Braunschweig e.V. vergibt, geht in diesem Jahr an zwei Schauspieler aus dem Ensemble des Jungen Staatstheaters: Björn Jacobsen und Marko Werner.

Björn Jacobsen wurde 1979 in Bremerhaven geboren. Nach dem Abitur begann er ein Lehramtsstudium an der Universität Bremen und wechselte nach einem Semester in das Fach Schauspiel an die Folkwang-Schule Bochum.

In Heiner Müllers „Germania Tod in Berlin" war er erstmals am Staatstheater Braunschweig zu sehen. Danach sang und spielte er in „Die Comedian Harmonists" als Gast. Seit der Spielzeit 05/06 ist Björn Jacobsen Ensemblemitglied des Jungen Staatstheaters. Derzeit ist er als Privatdetektiv Muldoon in „Die Wanze" nach Paul Shipton zu sehen, sowie in „Lilly unter den Linden", in „Tarzan", „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein" und „Kick & Rush" von Andri Beyeler.

Marko Werner studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock Schauspiel. Beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielschulen 2001 in Essen wurde er für das Tanzprojekt „Nichtsgenauesweißmannicht" mit dem Ensemble-Sonderpreis und dem Preis der Studierenden ausgezeichnet.

Gastverträge führten ihn an das Volkstheater Rostock und ans Staatstheater Braunschweig, wo er 2003 den Ernst Röbel in Wedekinds „Frühlings Erwachen" spielte. Anschließend gehörte Marko Werner zwei Jahre fest zum Ensemble des Staatstheaters. In den Spielzeiten 05/06 und 06/07 arbeitete er als Gast am Staatstheater Braunschweig u. a. in „Moby Dick" und „Wilhelm Tell". Daneben drehte er für das ZDF das Zukunftsdrama „Die Überflüssigen". Seit der Spielzeit 07/08 gehört Marko Werner wieder zum Ensemble und wirkt u. a. mit in den Stücken: „Lilly unter den Linden", „Die Leiden des jungen Werther", „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein", „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?" und „Kick & Rush".

Preivergabe ist am 4. Juni 2009.

Foto von Björn Jacobsen: Staatstheater Braunschweig

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