Kay Voges mit dem „Eisernen Reinoldus“ ausgezeichnet

Der Intendant des Theaters Dortmund, Kay Voges, erhält in diesem Jahr den Ehrenpreis des Pressevereins Ruhr.

Seine Inszenierungen und sein Spielplan hätten dafür gesorgt, dass Dortmund wieder bundesweit Beachtung und Anerkennung finde, heißt es in der Begründung. Erst kürzlich wurde seine Aufführung „Borderline Prozession“ zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen. „Selbst unter den höchst schwierigen Bedingungen des Notquartiers Megastore hat Kay Voges mit seinen ungewöhnlichen Inszenierungen für Gesprächsstoff gesorgt,“ würdigte der Presseverein-Vorsitzende Kay Bandermann die Arbeit des Regisseurs. Der 1972 geborene Düsseldorfer ist seit der Spielzeit 2010/11 Intendant des Dortmunder Theaters.

 „Seine Inszenierungen sind mutig, oft ästhetisch radikal und nutzen alle zur Verfügung stehenden Medien. Sein Wollen und Wirken endet dabei nicht im Theaterfoyer: Kay Voges sprengt die klassischen Grenzen von Theater, er sucht nach neuen Erzählformen – und arbeitet dabei auch mit Journalisten zusammen (zuletzt bei „Die Schwarze Flotte); er mischt sich ein und wirkt in die Stadtgesellschaft hinein. Damit hat er nicht nur ein neues, junges Publikum, sondern auch mehrere und internationale Preise gewonnen.“, so der Presseverein.

Die journalistische Auszeichnung wurde 1965 zum ersten Mal an den damaligen NRW-Ministerpräsidenten Franz Meyers vergeben. Zuletzt wurden der Intendant des Dortmunder Konzerthauses, Benedikt Stampa, und die Gründerin von „Africa Positive“, Veye Tatah, mit dem „Eisernen Reinoldus“ ausgezeichnet.

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