Librettist Händl Klaus erhält den Preis der Autoren 2017

Der Österreicher Händl Klaus erhält für seine Opernlibretti den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Autoren 2017.

„Die Jury der Autorenstiftung Frankfurt am Main würdigt mit ihrer Entscheidung eine herausragende Autorenleistung in einer versteckten und oft verkannten literarischen Gattung. In gleichberechtigter Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten, wie z.B. Georg Friedrich Haas, erfindet Händl Klaus eigene Welten zu existentiellen Themen. Seine konzentrierten Geschichten und die klangliche und bildliche Intensität seiner Sprache, die sich in den Kompositionen spiegeln, zeigen, wie faszinierend, kraftvoll und lebendig Gegenwartsoper sein kann.“

Händl Klaus wurde 1969 in Rum, Tirol geboren. Nach der Schauspielausbildung in Wien war er zunächst am dortigen Schauspielhaus engagiert. Für den Erzählband (Legenden) erhielt er den Rauriser Literaturpreis und den Robert-Walser-Preis. Er war Stipendiat des des Literarischen Colloquiums Berlin sowie 2004 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im DBI in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen. Klaus erhielt zahlreiche Preise, wie u. a. den Großen Literaturpreis des Landes Tirol, die Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg sowie den Welti-Dramatikerpreis der Stadt Bern. Er verfasste u. a. Libretti für die Opern „Häftling von Mab“ (Komposition Eduard Demetz), „Wüstenbuch“ (Komposition Beat Furrer), „Buch Asche“ (Komposition Klaus Lang) und „Der Einfluss des Menschen auf den Mond“ (Komposition Klaus Lang), „Bluthaus“ (Komposition Georg Friedrich Haas), „Thomas“ (Komposition Georg Friedrich Haas) und „Wilde“ (Komposition Hèctor Parra).

Der „Preis der Autoren“ wird am 17. Juni 2017 auf der Gesellschafterversammlung des Frankfurter Bühnen- und Medienverlags Verlag der Autoren verliehen.

Die Jury der Stiftung besteht neben Annette Reschke, Vorsitzende der Autorenstiftung Frankfurt am Main aus den drei Theater Theater- bzw. Drehbuchautoren des Frankfurter Verlags der Autoren Khyana el Bitar, Ulrich Hub und Claudius Lünstedt.

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