Marcel Kohler erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2016

Die Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2016, die Schauspielerin Maren Eggert, hat nach Besuch der zehn zum 53. Theatertreffen eingeladenen Inszenierungen ihre Entscheidung getroffen. Den mit 5.000 € dotierten Alfred-Kerr-Darstellerpreis für die beste Leistung einer jungen Schauspielerin/eines jungen Schauspielers im Rahmen des Theatertreffens der Berliner Festspiele geht in diesem Jahr an Marcel Kohler für seine Rolle des Studenten Arkadij Nikolajitsch Kirsanow in der Aufführung „Väter und Söhne“ von Brian Friel nach dem Roman von Iwan Turgenjew. Die Produktion aus dem Deutschen Theater Berlin ist eine Inszenierung der Regisseurin Daniela Löffner.

Marcel Kohler wurde 1991 in Mainz geboren. Schauspielausbildung von 2011-2014 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Seit Februar 2015 ist Marcel Kohler festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Dort ist er u.a. in „Wassa Schelesnowa“ von Maxim Gorki und in „Unterwerfung“ nach dem Roman von Michel Houellebecq jeweils in der Regie von Stephan Kimmig sowie in „Romeo und Julia“ in der Regie von Christopher Rüping zu sehen. Marcel Kohler ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2012 gewinnt er für sein Stück „Costa“ den internationalen Wettbewerb für neue Theatertexte „Lingue in Scena“ des Goethe-Instituts und der Buchmesse Turin. Er wurde mit dem Best Acting Prize beim 3. Internationalen Festival der Schauspielschulen in Peking 2013 ausgezeichnet. 2014 erhält er den O.E. Hasse-Preis.

Der Alfred-Kerr-Darstellerpreis wurde 1991 von der Familie Kerr und der Pressestiftung Tagesspiegel sowie den Berliner Festspielen gemeinsam ins Leben gerufen. Mit dem Preis wird die herausragende Leistung eines/r jungen Schauspielers/in ausgezeichnet, der/die in einer der zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierungen mitwirkt.

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