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Negativ-Auszeichnung Goldene Stechpalme verliehen

Die Goldene Stechpalme 2014 geht an Miga Entertainment und seinen verantwortlichen Geschäftsführer Michael Thinnes. Der Negativpreis wird für das „traurigste und unverschämteste Vorkommnis in der Darstellenden Kunst und Musik des Jahres“ vergeben.

Abgestimmt wurde per Online-Voting auf der Internetseite des Vereins „art but fair“, der die Auszeichnung vergibt. 43% der Stimmen gingen an Miga Entertainement. Die Produktionsfirma unter dem Geschäftsführer Michael Thinnes brach 2014 wie schon im Jahr zuvor seine Musical-Tour „3-Musketiere“ ab. Künstler und Kartenkäufer blieben auf ihren Kosten sitzen. Die Zweit- und Drittplatzierten sind in der Stadttheaterlandschaft zu finden: Die Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH (verantwortlich: Toshiyuki Kamioka) sowie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern (verantwortlich: Mathias Brodkorb). Die Wuppertaler Oper wandelte sich in der laufenden Spielzeit 2014/15 vom klassischen Ensemblebetrieb mit längerfristigen Festverträgen in ein Haus, das vorwiegend Blockaufführungen mit Gastsängern beherbergt. Der Intendant der Wuppertaler Bühnen habe, so die Begründung von „art but fair“, „das deutsche Ensembletheatersystem in seinem Kern angegriffen.“ Weiter heißt es: „Er muss sich den Vorwurf gefallen lassen, gegen seine KollegInnen agiert und Honorardumping auf eine neue, unwürdige Ebene gebracht zu haben.“ Mathias Brodkorb indes wird bei der Theaterreform ein „ konzeptloses Vorgehen in der Kulturpolitik Mecklenburg-Vorpommerns“ vorgeworfen.

Insgesamt beteiligten sich 1.969 Teilnehmer an der Online-Abstimmung und vergaben 2.343 Stimmen.

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