Preisträger des Rolf-Mares-Preis 2009 benannt

Am 12. Oktober wird im Rahmen der Hamburger Theaternacht der Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater verliehen. Der Preis wird jährlich ausgelobt und soll einen Spot auf außergewöhnliche künstlerische Leistungen auf Hamburgs Bühnen innerhalb einer Spielzeit werfen.

Die Preisträger sind in diesem Jahr:

In der Kategorie Außergewöhnliche Aufführung werden Angela Richter für „Der Fall Esra" (Kampnagel Hamburg), Nicolas Stemann für „Die Räuber" (Thalia Theater) und Roger Vontobel für „Das Käthchen von Heilbronn" (Deutsches Schauspielhaus) ausgezeichnet.

Außergewöhnliche Leistungen als Darstellerinnen brachten laut der Jury Evi Kehrstephan und Nina Aens
in „Minna von Barnhelm" (Ernst Deutsch Theater), Marion Martienzen in „Nachttankstelle" (St. Pauli Theater) sowie Herma Koehn in „Misery" (Ohnsorg-Theater).

In der Kategorie Außergewöhnliche Leistungen Darsteller werden geehrt: Norman Hacker
für „Der Reigen" und „Vor Sonnenaufgang" (Thalia Theater), Stefan Haschke
für „Herr Lehmann" und „Maß der Dinge" (Hamburger Kammerspiele und Altonaer Theater) und Michael Schade in „Death in Venice" (Hamburgische Staatsoper).

Die Bühnenbilder, die die ausdrucksstärksten Bilder entworfen haben sind: Eva Humburg
für „Leas Tag" (Kontraste | Komödie Winterhuder Fährhaus), Claudia Weinhart für „Die Perlenfischer" (Opernloft) und Doris Dziersk für „Ein Volksfeind" (Deutsches Schauspielhaus).

Den Sonderpreis für langjährige außergewöhnliche Leistungen im Rahmen des Hamburger Theaterlebens erhält Corny Littmann.

Der Jury gehören an:
Dr. Inge Volk (Vorsitzende, Cultur Consortium)
Christian Hanke (freiberuflicher Journalist)
Gunter Mieruch (Behörde für Schule und Berufsbildung)
Maike Schäfer (Autorin)
Hans-Jürgen Simmersbach (Geschäftsführer Hamburger Volksbühne)
Dr. Josef Steinky (Geschäftsführer Theatergemeinde Hamburg)
Klaus Witzeling (Hamburger Abendblatt)
Elke Westphal (Kulturbehörde Hamburg, beratend)

Die Verleihung findet im Ernst-Deutsch-Theater statt.

Für die Finanzierung des „Rolf-Mares-Preises der Hamburger Theater" haben die Theater der Hansestadt sich zu einer gemeinsamen Maßnahme entschlossen. Von jeder verkauften Eintrittskarte zur „Hamburger Theaternacht" fließt ein Euro in den Preistopf.

Der Namensgeber dieses Theaterpreises ist der 2002 verstorbene Professor Rolf Mares, der zuletzt Vorsitzender des Kulturausschusses der Bürgerschaft war und davor in vier verschiedenen Theatern auf Direktionsebene (Thalia Theater, Deutsches Schauspielhaus, Hamburgische Staatsoper, Komödie Winterhuder Fährhaus) wirkte. Er war bekannt für seine erfolgreiche, unabhängige, überparteiliche und theaterverbindende Arbeit im Sinne einer starken Kulturszene. Der Preis, der nun seinen Namen trägt, soll die Kraft, die Bedeutung und die Vielfalt der Hamburger Theater nachhaltig in Szene setzen - und Lust machen auf noch mehr Kultur!

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