Das Theater o.N. bekommt Vertragsverlängerung

Einige Monate gab es Verhandlungen zwischen der Eigentümergemeinschaft aus der Kollwitzstraße, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Theater o.N. über die Zukunft des Theaters. Nun wurde entschieden: Das Theater erhält eine Verlängerung des Mietvertrags von maximal fünf Jahren. 2022 wird es das Theater in der Kollwitzstraße aber endgültig nicht mehr geben. Ab da werden die Gewerberäume anderweitig genutzt.

Das Theater o.N. dankt der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, den Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitikern des Abgeordnetenhauses und dem Bezirk Pankow für ihr eingehendes Engagement für den Erhalt des Spielortes. Sein Dank gilt auch der Eigentümergemeinschaft des Wohnhauses in der Kollwitzstraße, die sich den Bitten von Bezirk, Stadt, Nachbarschaft und Publikum geöffnet und einen Kompromiss mit der Theatergruppe gesucht und gefunden hat. Nicht zuletzt ist das Team des Theater o.N. auch all seinen Freunden und Zuschauer*Innen dankbar, die über die lange Zeit der Unsicherheit an seiner Seite standen. Der nun gefundene Kompromiss ermöglicht dem 15-köpfigen Ensemble die Weiterführung ihrer künstlerischen Arbeit im Kollwitzkiez für weitere fünf Jahre.

Bedingung zur Wiederaufnahme des Proben- und Spielbetriebs ist die Durchführung von baulichen Schallschutzmaßnahmen zur Erreichung gesetzlicher Mindeststandards und die abschließende Prüfung von deren Wirksamkeit. Die Kosten hierfür trägt die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten in der Kollwitzstraße - voraussichtlich im Frühjahr 2018 - gastiert das Theater o.N. weiter in anderen Spielstätten wie der „Schaubude Berlin“, der Brotfabrik und dem „Zentrum danziger50“ in Pankow, dem Fliegenden Theater und dem Theater Expedition Metropolis in Kreuzberg und im Theater Strahl in Schöneberg. Das Ensemble des Theater o.N. schaut sich bereits jetzt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa nach einem neuen und größeren Spielort für die Zeit nach 2022 um.

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