Der 1,5 Mio Euro Sitzplatz

Komische Oper startet mit neuer Bestuhlung und Übersetzungsanlage in die neue Spielzeit

Berlin - In der Komischen Oper in Berlin nehmen die Besucher ab der neuen Spielzeit auf Sesseln mit einer Übersetzungsanlage Platz.

Bei der Premiere von Giuseppe Verdis «Rigoletto» am 20. September können die Gäste im Saal erstmals auf Displays auf den Rücklehnen der Opernsessel vor ihnen den gesungenen Text mitlesen - entweder auf Deutsch oder in der englischen Fassung.

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«Die Anlage ist das Neueste, was es momentan weltweit gibt», sagte Andreas Homoki, Chefregisseur und Intendant der Komischen Oper. Nach seinen Worten war die Umgestaltung des 25 Jahre alten Saals «überfällig». Die alte Bestuhlung sei schon auseinandergefallen und die Samtbespannung an vielen Stellen abgescheuert gewesen.

Wichtig war dem Intendanten, dass die neue Technik von den Besuchern nicht als störend empfunden wird. Im Gegensatz zu den Übersetzungsanlagen in der Wiener Staatsoper und in Barcelona sei die Berliner Anlage diskreter und ästhetischer, sagte Homoki. Künftig sei die Erweiterung des Programms auf bis zu zehn Sprachen möglich, einschließlich chinesischer und japanischer Schriftzeichen.

Insgesamt rund 1,5 Millionen Euro ließ sich das Opernhaus die Umgestaltung kosten - 600 000 für die Bestuhlung und 900 000 für die Übersetzungsanlage. ddp/prf/han


Foto: Hanns Joosten

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