Deutscher Bühnenverein begrüßt Bettensteuer-Urteil

Das Verwaltungsgericht Köln hat sich für die Kulturförderabgabe für Hotels, die sogenannte „Bettensteuer", entschieden. Die Stadt Köln fordert demnach von den Hotels eine Steuer in Höhe von 5 Prozent des jeweiligen Übernachtungspreises, deren Erlös in die Förderung von kulturellen Projekten gesteckt wird.

Der Deutsche Bühnenverein nahm die Entscheidung des Verwaltungsgerichts mit Erleichterung auf. „Angesichts der schwierigen finanziellen Situation der Kommunen ist das Urteil für uns ein Lichtblick", kommentierte der Direktor des Vereins, Rolf Bolwin, heute in Köln. Den Kommunen stehe aus dem Steueraufkommen nicht das notwendige Geld zur Verfügung, um ihre sozialen und kulturellen Aufgaben zu finanzieren. „Da ist Einfallsreichtum gefragt, die Stadt Köln handelt vorbildlich", erklärte Bolwin. Die Aufregung um die Bettensteuer verstehe er nicht: „Jeder kleine Erholungsort nimmt eine Kurtaxe um seine Kurkapelle zu bezahlen. Da können doch große Städte eine entsprechende Abgabe fordern, wenn sie große Museen, Theater, Orchester und viele andere kulturelle Angebote bereithalten".

Quelle: Deutscher Bühnenverein

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