Die Fördermittel 2016 der Kulturverwaltung des Landes Berlin sind vergeben

Die Kulturverwaltung des Landes Berlin wird, unter Vorbehalt des Haushaltsbeschlusses des Abgeordnetenhauses, auch dieses Jahr Fördermittel an privatrechtlich organisierte Theater sowie Theater- und Tanzgruppen in Berlin vergeben. Die Förderung findet im Rahmen der Einzelprojekt-, Einstiegs- und einer einjährigen Spielstättenförderung statt. Für das Förderjahr 2016 hat sich die Jury über 211 Einzelprojektanträge mit einem Volumen von insgesamt rund 6 593 000 Euro, 79 Anträge auf Einstiegsförderung von insgesamt rund 602 000 Euro und 14 Anträgen auf eine einjährige Förderung von Spielstätten von insgesamt rund 632 000 Euro beraten. Daraus hat die Jury 21 Theater- und Tanzgruppen im Rahmen der Einzelprojektförderung, 7 Stipendien im Rahmen der Einstiegsförderung und 4 Spielstättenförderungen vergeben:

Im Bereich Sprechtheater und Performance werden folgende Einzelprojekte gefördert:

-„Schädel X“ von Konradin Kunze mit 23 000 Euro (Flinntheater e.V.)

-„Wir sind freier – ein performistisches Punkkonzert“ von Dorothea Schmans mit 25 000 Euro (Hysterisches Globusgefühl)

-„Pillen“ von Melanie Zemmler mit 35 000 Euro (die lunatiks produktion)

-„Der Prozess 2.0 – Ein Schuldlabyrinth“ nach Kafka von Nina Tecklenburg mit 40 000 Euro (Interrobang)

-„Dame Gothel...it hurts to be beautiful” von Anna Natt mit 32 000 Euro (Anna Natt)

-„Playmobil – die Rückkehr der Gastarbeiter“ von Wagner Pereira de Carvalho mit 35 000 Euro (Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gGmbH)

-„CLAP.“ von Christoph Wirth mit 12 000 Euro (objective spectacle – Pohl & Wirth GbR)

-„Nagelneu“ von Hendrik Quast mit 35 000 Euro (Quast & Knoblich GbR)

-„Magical. Acts. Matter“ von Stefanie Wenner mit 35 000 Euro (apparatus GbR)

Im Bereich Sprechtheater und Performance werden folgende Spielstätten gefördert:

- die Vierte Welt von Annett Hardegen mit 25 000 Euro

- die Glashaus e.V. und Brotfabrik Bühne von Jörg Fügmann mit 26 000 Euro

Mit der Einstiegsförderung werden folgende Produktionen im Bereich Performance und Sprechtheater bedacht:

-„Todesfalle In the long run, we are all dead” von Ibrahim El-Akramy mit 8 000 Euro

-„Waking” von Katrin Memmer 8 000 Euro

-„Moments of Fear“ von Helen Schröder mit 8 000 Euro

-„How to do things with(out) Wurst” von Olivia Stutz mit 8 000 Euro

Zu der Jury zählen Stephan Balzer (Unternehmer), Natalie Driemeyer (freie Dramaturgin), Prof. Sandra Umathum (Dramaturgin, Theaterwissenschaftlerin), Kirsten Hess (Dramaturgin, Grips Theater), Prof. Markus Joss (Regisseur, Leiter der Abteilung Puppenspielkunst an der Hochschule Ernst Busch), Anna Pilipenko (Kulturmanagerin) und Frank Schmid (freier Journalist, Moderator, Kritiker und Autor)

Die vollständige Verteilung der Fördermittel, dazu gehört noch die Verteilung der Fördergelder in den Bereichen Kinder- und Jugendtheater, Puppen- und Figurentheater sowie Tanz, ist hier zu finden.

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