Mecklenburg-Vorpommern

Modelle für die Weiterentwicklung der Theater und Orchester in den östlichen Landesteilen liegen vor

Am vergangenen Dienstag hat das Münchner Beratungsunternehmen METRUM seine Modelle für eine Weiterentwicklung der Theater- und Orchesterstrukturen in den östlichen Landesteilen Mecklenburg-Vorpommerns vorgestellt. In Schwerin wurden die Träger der Theater und Orchester in den östlichen Landesteilen über die Vorschläge unterrichtet.

Laut METRUM drohen der Theater- und Orchester GmbH (TOG) und der Theater Vorpommern GmbH (TVP) ohne Strukturmaßnahmen bis 2020 Defizite von zusammen 5,8 Mio. Euro. Die Untersuchung hat ergeben, dass das drohende Defizit durch eine Fusion von TOG und TVP verhindert werden könnte. Die Gutachter schlagen vor, dass die Sparten Oper, Musical/Operette, Schauspiel und Konzert ein Programm an je einem Standort produzieren und an allen geeigneten Standorten aufführen.

Außerdem sehen die Modelle des Beratungsunternehmens vor, dass jeder Theaterstandort erhalten bleibt und mindestens eine produzierende Sparte beheimatet. In Stralsund würde Oper mit Opernorchester und in Greifswald würden Schauspiel und Ballett beheimatet sein. Neubrandenburg bleibt der Standort des Konzertorchesters. Das Theater Neustrelitz würde der Produktionsstandort für Musical/Operette werden.

Durch die Spezialisierung ergäben sich laut METRUM an allen Standorten Chancen einer Steigerung der künstlerischen Qualität der Produktionen. Ein gemeinsamer Fundus und Bühnenbildbau in Neustrelitz würden erhebliche Investitionen an anderen Standorten ersparen und eine effizientere und bessere Bühnenbildproduktion ermöglichen. Gleichzeitig bedeutet die Fusion allerdings, dass für beide Theatergesellschaften nur zwei von bisher vier Sparten übrig bleiben und rund 100 Stellen entfallen würden.


Quelle: PM Ministerium für Bildung, Wirtschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

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