Stefan Wolfram ist neuer Oberspielleiter am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Stefan Wolfram nimmt zu Beginn der neuen Spielzeit als neuer Oberspielleiter Schauspiel seine Arbeit am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen auf. Seine  Inszenierung Die Nervensäge von Francis Veber steht dort seit Oktober 2015 auf dem Spielplan.

Seine erste Premiere in der neuen Position wird Ferdinand von Schirachs Stück Terror am 22. September im Bautzener Gericht sein. Als weitere Arbeiten in dieser Spielzeit stehen Wir sind keine Barbaren von Philipp Löhle am 26. November und Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christoper Boon nach den Roman von Mark Haddon am 17. Februar auf dem Programm.

Einen Artikel zum 9. Sächsischen Theatertreffen im Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen gibt es in der September-Ausgabe von Theater der Zeit.



Stefan Wolfram, Jahrgang 1962 ist Regisseur, Schauspieler, Bühnenbildner und Autor. Während er zunächst als Medizintechniker am Forschungsinstitut für Biomedizin in Leipzig tätig war, begann er sich in dieser Zeit in verschiedenen freien Theatergruppen zu engagieren. So folgte eine Ausbildung zum Puppenspieler und von 1986 bis 1991 ein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch Berlin“, Außenstelle Rostock.
Danach war er mehrere Jahre als Schauspieler, später dann als Hausregisseur am Theater Plauen-Zwickau tätig. Daneben gastierte er als Schauspieler in Rostock und Oldenburg. Seit einigen Jahren arbeitet Stefan Wolfram erfolgreich als freier Regisseur und Bühnenbildner, u. a. an den Theatern in Plauen-Zwickau, Neustrelitz, Rudolstadt, Freiberg, Chemnitz sowie an den Landesbühnen Sachsen und dem Staatstheater Cottbus. Bedeutende Inszenierungen in letzter Zeit waren unter anderem Antigone am Staatstheater Cottbus, Wie im Himmel an den Landesbühnen Sachsen oder Ghetto, Kabale und Liebeund Das Ballhausam Theater Plauen-Zwickau, um nur einige zu nennen. Mit den Uraufführungen von Kafka als Autor und Regisseur am Theater Chemnitz und von Alois Nebel nach der Graphic Novel von Jaroslav Rudiš am Theater Zittau im Frühjahr dieses Jahres sorgte er für überregionale Aufmerksamkeit.

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