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Ulrike Stöck wird neue Intendantin des „Jungen Nationaltheaters“ zur Spielzeit 2017/18

Der Kulturausschuss des Gemeinderates der Stadt Mannheim hat Ulrike Stöck in seiner gestrigen Sondersitzung zur neuen Spartenintendantin Schnawwl – Junges Nationaltheater des Nationaltheaters Mannheim berufen. Ulrike Stöck wird zum Beginn der Spielzeit 2017/2018 ihren Dienst und damit die Nachfolge von Andrea Gronemeyer, die zum Theater der Jugend „Schauburg“ nach München wechselt, antreten.

Die Dramaturgin und Regisseurin Ulrike Stöck, 1975 in Halle an der Saale geboren, studierte Germanistik und Jüdische Studien an der Universität Potsdam. Erste Regieerfahrungen sammelte Stöck von 1994 bis 1999 als Regieassistentin am Hans-Otto-Theater Potsdam, wo sie auch erstmals selbst inszenierte. Von 2001 bis 2004 arbeitete Stöck als Regisseurin und Dramaturgin am zu dieser Zeit noch reinen Kinder- und Jungendtheater Senftenberg. Dort zeichnete sie außerdem unter anderem für Spielplangestaltung oder Ausrichtung der Schülertheatertage verantwortlich.

Neben zahlreichen eigenen freien Produktionen führte Stöck zwischen 2004 und 2011 ihre Arbeit als freischaffende Regisseurin und Dramaturgin im Kinder- und Jugendtheater an das Stadttheater Konstanz, die Comedia Köln, das Theater Heidelberg, das Volkstheater Rostock, das Landestheater Linz und das Stadttheater Bremerhaven. 2011 nahm sie am Autorenprojekt Boxenstopp der Werkstatttage des Kinder- und Jugendtheaters in Leipzig teil, mit ihrer Inszenierung von Holger Schobers „Clyde und Bonnie“ war sie 2010 zum Theatertreffen NRW eingeladen und für den Kölner Theaterpreis sowie den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater nominiert. Seit der Spielzeit 2011/2012 leitet sie das Junge Staatstheater Karlsruhe und ist dort ebenfalls als Regisseurin tätig.

Die Ernennung Stöcks zur Intendantin der Sparte Schnawwl – Junges Nationaltheater erfolgt befristet auf fünf Jahre bis zur Beendigung der Spielzeit 2021/22.

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