Zukunft des Impulse Theater Festivals gesichert

Die Zukunft der Impulse ist gesichert. Ab sofort findet das Impulse Theater Festival jährlich statt. Nach Mülheim an der Ruhr in diesem Jahr wird im Juni 2016 dann Düsseldorf mit dem FFT Hauptaustragungsort des Impulse Theater Festivals sein, 2017 folgt Köln mit der studiobühne.

Die Voraussetzung dafür schufen gemeinsam das NRW KULTURsekretariat als Träger der Impulse, die beteiligten Städte sowie das Land NRW durch die Steigerung ihres finanziellen Engagements: In der gleichen Höhe wie das Kultursekretariat mit jetzt 150.000 Euro beteiligen sich die Städte Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr, die damit gesamt ebenfalls 150.000 Euro beisteuern. Das Kulturministerium NRW unterstützt die Impulse mit jährlich 50.000 Euro.

Mitte April 2015 hat Staatsministerin Prof. Monika Grütters die Unterstützung des Bundes zugesagt und damit auch die bundesweite Bedeutung der Impulse gewürdigt. So fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die Festivalausgabe 2016 mit einer Summe in Höhe von 100.000 Euro, mit Aussicht auf eine stetige Förderung. Einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung leistet auch die Kunststiftung NRW, die 2016 mit ebenfalls 100.000 Euro wieder in die Förderung einsteigt.

Impulse Theater Festival 2015:
Vom 11. – 20. Juni 2015 findet die Veranstaltung des NRW KULTURsekretariats am zentralen Spielort Mülheim an der Ruhr sowie in den Partnerstädten Düsseldorf und Köln statt. Unter dem Motto »Gesellschaftsspiele« zeigt sich freies Theater bei Impulse als politisches und soziales Labor der Gegenwärtigkeit, in dem die performativen Künste ihr agonistisches, provokantes Potenzial entfalten können.

Zur aktuellen Festivalausgabe eingeladen sind u. a.: Gob Squad Arts Collective mit »Western Society«, Gintersdorfer/Klaßen mit »Das neue schwarze Denken – Chefferie«, Markus&Markus mit »Ibsen: Gespenster«, Herbordt/Mohren mit »Die Aufführung«, Chris Kondek & Christiane Kühl mit »Anonymous P.«, Rabih Mroué mit »Riding on a Cloud«, andcompany&Co. mit »Sounds like War: Kriegserklärung«, Milo Rau mit »The Civil Wars« und Hendrik Quast & Maika Knoblich mit einer ortsspezifischen Adaption von »Der Ur-Forst«. Drei internationale Produktionen ergänzen die Auswahl von Arbeiten aus dem deutschsprachigen Raum: die von Ahmet Öğüt initiierte »Silent University Ruhr«, »Building Conversation« von Lotte van den Berg und »Our Position Vanishes« von Phil Collins und Studierenden.  

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