Berliner Staatsoper bietet zwei Tage Open-Air-Genuss vor dem Umzug

Mit einem Tschaikowsky-Wochenende unter freiem Himmel verabschiedet sich die Berliner Staatsoper Unter den Linden für mehrere Jahre von ihrem angestammten Platz im Herzen der Hauptstadt.

Klangvolle Namen wie Generalmusikdirektor Daniel Barenboim und die Sängerstars Rolando Villazon und Rene Pape sind am Samstag (5. Juni) in Peter Tschaikowskys Oper «Eugen Onegin» im Opernhaus und in einer Live-Übertragung auch kostenlos auf dem angrenzenden Bebelplatz zu erleben. Am Sonntag ab 16.00 Uhr spielt die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Barenboim Tschaikowskys Sinfonie Nr.4 live unter freiem Himmel. «Solche Veranstaltungen können eine wichtige Rolle spielen, um Menschen mit Musik in Kontakt zu bringen, die sonst nicht kommen würden», sagte Barenboim am Donnerstag.

«Eugen Onegin» in der Inszenierung von Achim Freyer ist die letzte Vorstellung der Staatsoper vor ihrem Umzug in das Schiller-Theater im Stadtteil Charlottenburg. Das prunkvolle historische Gebäude Unter den Linden muss generalsaniert werden und soll nach drei Jahren wieder zur Verfügung stehen.

Der Schauspieler Rufus Beck wird das Publikum am Samstag ab 16.30 Uhr auf dem Bebelplatz durch die Veranstaltung führen und Hintergründe zu Inszenierung, Ensemble und Inhalt des Stücks erläutern. Ein Team von 60 Technikern kümmert sich um die Übertragung der Vorstellung aus dem Opernhaus auf die 80 Quadratmeter große Leinwand. Für das ebenfalls kostenlose Konzert am Sonntag wird extra eine Bühne auf dem Platz errichtet. Neben den Musikveranstaltungen gibt es zudem am gesamten Wochenende Führungen durch das Haus, eine «Kisten-Party» im Magazingebäude, Opern-Air-Kino sowie einen musikalischen Rundgang unter dem Motto «Figaro zieht aus».

Bereits zum vierten Mal lädt das Opernhaus, unterstützt von einem Großsponsor, zu seiner Veranstaltungsreihe «Staatsoper für alle» ein. Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt 53 000 Zuschauer den Bebelplatz.

(staatsoper-berlin.de)

ddp/arh/wsd

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