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Christoph-Schlingensief-Gastprofessur

Rimini Protokoll übernimmt erste Schlingensief-Gastprofessur für Szenische Forschung

Das Theaterkollektiv Rimini Protokoll übernimmt im ersten Jahr, zum Sommersemester 2015, die Schlingensief-Gastprofessur für Szenische Forschung am theaterwissenschaftlichen Institut der Ruhr Universität Bochum.

Das aus Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel bestehende Autoren-Regie-Team Rimini Protokoll realisiert in unterschiedlichen Konstellationen Theater-, Performance- und Hörspiel-Projekte und arbeitet an der Weiterentwicklung der Mittel des Theaters, um ungewöhnliche Sichtweisen auf die Wirklichkeit zu ermöglichen. Die Arbeiten finden auf einer Ebene zwischen Realität und Fiktion statt und haben international Aufmerksamkeit erregt. 2011 wurde das Gesamtwerk von Rimini Protokoll mit dem Silbernen Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet. Seit 2003 haben Rimini Protokoll ihr Produktionsbüro im Hebbel am Ufer in Berlin.

Die Gastprofessur im Masterstudiengang Szenische Forschung wird als neue Initiative der Performing Arts von der Kunststiftung NRW an der Ruhr-Universität Bochum eingerichtet. International renommierte Künstler/-innen und Kollektive werden eingeladen, um mit Studierenden den aktuellen Stand der Performing Arts praxisorientiert zu erforschen und zu diskutieren. Aino Laberenz, Künstlerin, Mitbegründerin des Operndorfes in Burkina Faso und Ehefrau von Christoph Schlingensief, gab ihre Zustimmung, die Professur nach ihrem 2010 verstorbenen Mann zu benennen. Sie trägt damit den Namen eines der vielseitigsten deutschen Künstler der Gegenwart.

Quelle: PM Ruhr Universität Bochum

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