Korrekturen! Die Geschichte ist nicht zu Ende

Ein Theaterspektakel des Maxim Gorki Theaters Berlin

In diesem "Jubiläumsjahr" werden unzählige Bücher über die deutsch-deutsche Geschichte erscheinen, die uns - mehr oder weniger plausibel - erklären, "wie's wirklich war". Hat bei soviel Wahrheit die Dichtung einen Platz?

Unter der Überschrift "Korrekturen! - Die Geschichte ist nicht zu Ende" wird das Maxim Gorki Theater versuchen, mit den Mitteln des Theaters historische Texte, Bilder und Dokumente anders und neu zu lesen. Der Zentralperspektive politischer Historiographie stellt das Theater den subjektiven und verstörenden Blick der Literatur an die Seite, das breite Spektrum der Genres und sich widersprechenden Bilder als "Korrektur" zu schnell erklärter Wahrheiten. Für das Theaterspektakel werden die Regisseure Frank Abt, Felicitas Brucker, Dominic Friedel, Matthias Huhn, Ronny Jakubaschk, Tilmann Köhler, Hans-Werner Kroesinger, Philipp Löhle, Armin Petras, Niklas Ritter, Nora Schlocker, Mikaël Serre und Robert Thalheim den verschiedenen Spuren der deutschen Geschichte nachgehen.

Exklusiv für die thematische Reihe "Korrekturen" entstanden die folgenden Produktionen: Walter Kempowski - Echolot | Thomas Brasch - Vor den Vätern sterben die Söhne | Uwe Johnson - Zwei Ansichten | Thomas Freyer - Korrekturen 09 | Arno Schmidt, Rainer Werner Fassbinder u.a. - Leviathan BRD | Horst Freund - Wir sind Hartz IV | Auf der Sonnenseite - Ein Abend mit Liedern von Manfred Krug | Ulrich Plenzdorf - kein runter kein fern | Sieben Brüder - Ein Projekt von Frank Abt | Matthias BAADER Holst - All die toten Albaner auf meinem Surfbrett | Albert Camus - Der Fremde | Herta Müller - Herztier | Bernward Vesper - Die Reise | Christa Wolf - Kindheitsmuster

Außerdem präsentiert das Maxim Gorki Theater Produktionen des Repertoires, die sich thematisch auf das Geschichtsforum beziehen: Werner Bräunig - Rummelplatz | Heiner und Inge Müller - Die Korrektur | Fritz Kater - Heaven (zu tristan) | Heinrich von Kleist - Prinz Friedrich von Homburg

Für die Produktionen des Theaterspektakels sind Eintrittskarten zu erwerben.

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