Theaterfestival «After the Fall» beginnt am Samstag in Dresden

Mit einer langen Theaternacht beginnt am Samstag (31. Oktober) das Europäische Theaterfestival «After the Fall - Europa nach 1989» in Dresden. Acht neue Gegenwartsstücke aus acht Ländern werden bis 8. November in Dresden und Mülheim an der Ruhr erstmals in Deutschland aufgeführt, wie die Veranstalter ankündigten.

Der Intendant des Dresdner Staatsschauspiels, Wilfried Schulz, sprach von einer einmaligen Kooperation mit dem Goethe-Institut, dem Theaterbüro Mülheim an der Ruhr sowie der Bundeszentrale für politische Bildung. Eröffnet wird das Festival am Samstag mit einem Vortrag des Schriftstellers Friedrich Dieckmann und dem moldawischen Stück «Gegenmittel» der Autorin Nicoleta Esinencu.

Anschließend folgt mit der Uraufführung von Dirk Lauckes «Für alle reicht es nicht» der Dresdner Eigenbeitrag, der dann ins Spielzeit-Repertoire am Kleinen Haus übernommen wird. Es folgen Stücke aus Polen, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Serbien und Rumänien - jeweils in Originalsprache mit deutschen Übertiteln.

Eine szenische Lesung von zehn weiteren Stücken ergänzt das Programm. Insgesamt hatten 17 Autoren aus 15 Ländern nach Angaben von Projektkurator Martin Berg vom Goethe-Institut den Auftrag erhalten, Stücke zu schreiben. Der Gesamtetat des Festivals betrage rund 300 000 Euro. In Mülheim an der Ruhr wird es parallel sechs Theaterstücke, vier Vorträge und einen Schulworkshop geben.

Die Bundeszentrale für politische Bildung steuert eine Vortragsreihe bei, die neben Dieckmann auch den Hamburger Soziologen Heinz Bude, den Historiker Karl Schlögel und zum Abschluss am 8. November in Dresden Jean Ziegler einlädt. Der Soziologe und Publizist, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, wird über die Auswirkungen des Mauerfalls auf die Lage der Entwicklungsländer sprechen.

ddp
Weitere Informationen: www.after-the-fall.eu

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