Das Analoge sträubt sich gegen das Digitale?
Materialitäten des deutschen Theaters in einer Welt des Virtuellen
Herausgegeben von David Barnett, Karen Jürs-Munby, Moray McGowan
Broschur mit 160 Seiten
Format: 140 x 240 mm
Preis EUR 12,00
ISBN 978-3-93434481-5
KEIN PORTO innerhalb Deutschlands
VERFÜGBARKEIT: Versandfertig innerhalb von 1-3 Werktagen
Das Analoge sträubt sich gegen das Digitale?
Materialitäten des deutschen Theaters in einer Welt des Virtuellen
Herausgegeben von David Barnett, Karen Jürs-Munby, Moray McGowan
»Das Petroleum sträubt sich gegen die fünf Akte«: Brecht reichte die Theaterästhetik des 19. Jahrhunderts nicht mehr aus, den materiellen und technischen Realitäten des 20. Jahrhunderts beizukommen. Daher seine Suche nach einem Theater des Materiellen, ja des wissenschaftlichen Zeitalters. Wie steht es in der heutigen Welt, in der das Digitale und das Virtuelle immer beharrlicher das Analoge und das Materielle an den Rand zu drängen scheinen? Ist Brechts Theater, ja das Theater überhaupt, ästhetisch überholt und entbehrlich geworden? Oder wurde es zur Rückgewinnung seines Potenzials provoziert? Laut Heiner Müller ist das Theater »Steinzeit«, seine Anachronizität sein Vorteil und seine Überlebenschance: Sträubt sich also das Analoge gegen das Digitale?
Dieser Frage nähern sich in einem breiten Spektrum von Werken und Inszenierungen des deutschsprachigen Gegenwartstheaters die in diesem Band versammelten Essays.




