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Mit dem vorliegenden Band sollen einige dieser Lücken seiner Arbeitsbiografie, vor allem natürlich für seine Berliner Zeit, geschlossen werden. Bis auf den Beitrag von Paul Sigel, dessen Text für diese Publikation neu entstand, fußen die Aufsätze auf den Vorträgen der Autorinnen und Autoren vom Februar 2015.
Als besondere Beigabe zu diesem Band wurde von Sylvia Claus das Verzeichnis der von Henselmann zu seinen Lebzeiten veröffentlichten Texte erarbeitet, das durch Hinweise der hier versammelten Autorinnen und Autoren ergänzt und von Sarah Oßwald und mir an den Originalen überprüft wurde. Es soll den Zugang zum publizistischen Werk Henselmanns erleichtern. Als eigenständigen Beitrag zur Erschließung des Werkes von Hermann Henselmann plant unsere Stiftung demnächst die kommentierte Herausgabe seiner feuilletonistischen Beiträge für Das Magazin.
Mein herzlicher Dank gilt dem Baukunstarchiv der Akademie der Künste, Berlin, und dem Stadtarchiv Leipzig für die gute Zusammenarbeit bei der Beschaffung vieler Abbildungen. Schließlich ist auch dieser Band der Reihe „Gegenstand und Raum“ nur durch die finanzielle Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglicht worden.

1 Die dort gehaltenen Beiträge von Wolf R. Eisentraut, Kerk-Oliver Dahm und Olaf Gibbins gingen ein in den von Thomas Flierl herausgegebenen Band List und Schicksal der Ost-Moderne. Hermann Henselmann zum 100. Geburtstag, Berlin 2008.
2 Vgl. Norbert Korrek, „Neubeginn. Die Umgestaltung der Hochschule für Baukunst und bildende Künste Weimar unter ihrem Direktor Hermann Henselmann (1946–1949) und der Neubeginn der Städtebaulehre nach dem Krieg“, in: Christoph Bernhardt/Thomas Flierl/Max Welch Guerra (Hg.), Städtebau-Debatten in der DDR. Verborgene Reformdiskurse, Berlin 2012, S. 19–41.
3 Vgl. Bruno Flierl, „Hermann Henselmann – Bauen in Bildern und Worten“, in: Günter Feist/Eckhart Gillen/Beatrice Vierneisel (Hg.), Kunstdokumentation SBZ/DDR 1945–1990, Köln 1996, S. 386–412. Erneut veröffentlicht in: Bruno Flierl, Gebaute DDR – Über Stadtplaner, Architekten und die Macht, Berlin 1998, S. 172–207.
4 Vgl. Elmar Kossel, Hermann Henselmann und die Moderne. Eine Studie zur Modernerezeption in der Architektur der DDR, Königstein im Taunus 2013. Siehe auch die Mehrfachbesprechung von Anke Blümm, Thomas Flierl und Oliver Sukrow in sehepunkte 15 (2015) 10 (http://www.sehepunkte.de/2015/10/forum/mehrfachbesprechung-elmar-kossel-hermann-henselmann-und-die-moderne-eine-studie-zur-modernerezeption-in-der-architektur-der-ddr-koenigstein-im-taunus-karlrobert-langewiesche-nachfolger-2013-204/).
5 „Die Architekturgeschichte der ehemaligen DDR ist über weite Strecken eine Geschichte ohne Namen. Von dieser Regel gibt es nur eine grosse Ausnahme: Hermann Henselmann (1905–1995). Er war so etwas wie der ‚Stararchitekt‘ der Deutschen Demokratischen Republik.“ (Sonja Hildebrandt, „Architekt zwischen Tradition und Moderne. Zum 100. Geburtstag von Hermann Henselmann“, in: Neue Zürcher Zeitung vom 3. Februar 2005, S. 43)

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