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"Von Siemens-Plania zu Dong Xuan"

Von Siemens-Plania zu Dong Xuan

von Peter Badel, Holger Herschel, Karl Karau

Broschur mit 160 Seiten
Format: 240 x 210 mm
Preis EUR 15,00

ISBN 978-3-940737-57-1

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"Es gibt Orte, von denen aus kann man Anfang und Ende ganzer Staaten, ganzer Systeme erklären. Und sogar deren Traum. Ein solcher Ort liegt mitten in Berlin. Aber kaum ein Berliner kennt ihn. Kaum einer war da."
Der Tagesspiegel

Von Siemens-Plania zu Dong Xuan

von Peter Badel, Holger Herschel, Karl Karau

Ein spannendes Kapitel deutscher Industrie- und Theaterschichte

 

"Es gibt Orte, von denen aus kann man Anfang und Ende ganzer Staaten, ganzer Systeme erklären. Und sogar deren Traum. Ein solcher Ort liegt mitten in Berlin. Aber kaum ein Berliner kennt ihn. Kaum einer war da."
Der Tagesspiegel

 

 

 

1949/50 vollbrachte der Maurer Hans Garbe bei Siemens-Plania, im späteren VEB Elektrokohle Lichtenberg (EKL), Neuerertaten, die ihn in der DDR zum „Held der Arbeit" machten und Bertolt Brecht zum „Büsching"-Fragment und Heiner Müller zum „Lohndrücker" inspirierten. Heute befindet sich auf dem Gelände das Dong Xuan Center, einer der größten Asiamärkte Deutschlands.

Dieser Katalog zeigt neben Dokumenten aus dem Leben Hans Garbes eindrucksvolle Fotos vom Rückbau der Ringofenanlage. Der Abriss der letzten Industriegebäude wird ebenso dokumentiert wie die Geschäftigkeit im an dieser Stelle errichteten Dong Xuan Center und die Fortsetzung der über hundertjährigen Tradition der Industriekohleproduktion bei PanTrac auf dem ehemaligen EKL-Areal.

Screenshots der 1988er „Lohndrücker"-Inszenierung in der Regie von Heiner Müller und Beiträge von Marianne Streisand, Stephan Bock und Stephan Suschke schlagen den Bogen zur Rezeption des Garbe-Stoffes auf dem Theater.
Mit einem Gespräch zwischen Ute Müller-Tischler und den Ausstellungsmachern Peter Badel, Holger Herschel und Karl Karau, einem Text von Christine Steer zur Industriegeschichte an der Lichtenberger Herzbergstraße und einem Essay von Thomas Flierl, der sich mit Industriekultur und der Zukunft von Arbeit auseinandersetzt.

Den Band beschließt der Wiederabdruck von Käthe Rülickes „Hans Garbe erzählt" aus dem Jahr 1952.

 

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Foto: Holger Herschel  Foto: Holger Herschel  Foto: Holger Herschel