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Gianina Cǎrbunariu

geboren 1977 in Bukarest, Regisseurin und Dramatikerin. Sie studierte Schauspielregie an der Universität Bukarest. 2011 verteidigte sie ihre Dissertation zum Thema „Der Regisseur als Dramatiker“. Seit 2014 ist sie Dozentin an der Fakultät für Schauspielregie der Babes Bolyai-Universität Cluj-Napoca. Zu ihren international gefeiertesten Produktionen als Regisseurin und Dramatikerin zählen: Solitaritate, eine Koproduktion des Nationaltheaters „Radu Stanca“ Sibiu mit dem Nationaltheater Brüssel und dem Festival d’Avignon, entstanden im Rahmen des Projekts Cities on Stage/Villes en Scène und 2014 als „In“-Aufführung gezeigt; Zum Verkauf/For Sale, eine Koproduktion des Theaters Odeon Bukarest mit dem Staatstheater Hamburg, entstanden im Rahmen des internationalen Projekts Hunger for Trade (2014); Schrift in Großbuchstaben, eine Koproduktion der Gruppe dramAcum mit dem Festival Divadelná Nitra, entstanden im Rahmen des Projekts „Parallel Lives – das 20. Jahrhundert durch die Augen der Geheimdienste gesehen“ (2013); Michaela, der Tiger unserer Stadt, eine dramAcum-Produktion am Komödientheater Bukarest (2012); Sold Out an den Münchner Kammerspielen (2010); 20/20, eine Koproduktion dramAcum mit dem Studio Yorick Târgu Mures (2009); mady-baby.edu (Kebab), eine Koproduktion dramAcum mit dem Kleinen Theater Bukarest (2005); Stop the Tempo, eine Koproduktion dramAcum, Persona und Theater „Montag bei Green Hours“ Bukarest. Carbunariu ist eine der Autorinnen sowie Koordinatorin der Produktion Rosia Montana – aus physischer und politischer Sicht, eine Koproduktion dramAcum mit dem Ungarischen Staatstheater Cluj-Napoca (2010).
Zahlreiche ihrer Texte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und von anderen Regisseuren inszeniert. Kebab z. B. wurde ins Englische, Französische, Deutsche, Ungarische, Polnische, Tschechische, Italienische, Japanische, Griechische, Türkische, Slowakische, Dänische, Serbische, Russische und Bulgarische übersetzt und erfreute sich weltweit über mehr als zwanzig Inszenierungen, unter anderem am Royal Court Theatre London, an der Schaubühne Berlin und den Münchner Kammerspielen. Zahlreiche Gastspiele auf renommierten Festivals, unter anderem der Biennale Neue Stücke aus Europa Wiesbaden (2004 mit Stop the Tempo und 2006 mit mady-baby. edu), TransAmérique Festival Montréal, Dialog Festival Wroclaw, Divadelná Nitra Slowakei, Lift London, Kontakt Torun, New Drama Budapest und Moskau.
2001 war sie Mitbegründerin des Projekts dramAcum, einer unabhängigen Plattform für die Entwicklung und Produktion zeitgenössischen rumänischen Theaters. Seit 2010 ist sie assoziierte Kuratorin der Biennale Neue Stücke aus Europa Wiesbaden. Sie ist ebenfalls assoziierte Autorin des Theaters Studio Alfortville Paris.
Seit ihrem Debüt Stop the Tempo 2004 liegt ihr Schwerpunkt auf Themen der sozial-politischen Realität der rumänischen Gesellschaft. In ihren jüngsten Produktionen widmet sie sich der nationalen Besessenheit des „europäischen Bildes“ (Michaela, der Tiger unserer Stadt), der Auflösung von Gemeinschaft und Familie (Solitaritate), der Debatte um den Abbau von Schiefergas und Gold, welche die rumänische Gesellschaft entzweite (For Sale und Rosia Montana). Auch wenn sie sich mit dem Thema Vergangenheitsbewältigung auseinandersetzt (z. B. Sold Out, 20/20 oder Schrift in Großbuchstaben), sind ihre Produktionen immer in der Gegenwart verankert.

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