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Peter Hacks

geboren am 21. März 1928 in Breslau, gestorben am 28. August 2003 in Groß Machnow. Dramatiker. Nach dem Studium der Soziologie, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft mit abschließender Promotion begann Hacks 1951 für Theater, Rundfunk und Kabarett zu arbeiten. 1954 gewann er für sein Stück Eröffnung des indischen Zeitalters den Ersten Preis im Wettbewerb für junge Autoren der Stadt München. Er siedelte 1955 nach Ostberlin über. Dort arbeitete er am Berliner Ensemble und später als Hausautor und Dramaturg am Deutschen Theater. Nach Konflikten mit der SED und sein DDR-kritisches Stück Die Sorgen um die Macht (I. Fassung 1958) verließ Hacks 1963 das Deutsche Theater. Seitdem lebte er als freier Schriftsteller in Berlin. Er erhielt diverse Literaturpreise, 1956 den Lessing-Preis, 1974 und 1977 den Nationalpreis für Kunst und Literatur der DDR, 1981 den Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste. Neben Stücken schrieb Peter Hacks vor allem Gedichte sowie theater- und literaturtheoretische Essays. Weitere wichtige Stücke: Der Frieden nach Aristophanes (1962), Amphitryon (1964), Omphale (1969), Adam und Eva (1972), Einen Löffel Gift, Liebling! (Libretto/Theater der Zeit 3/1972), Ein gespräch im Hause Stein übder den abwesenden Herrn von Goethe (1974), Prexaspes (TdZ 2/1975), Die Fische (1/1978), Senecas Tod (1978), Musen (1979), Armer Ritter (Heft 3/1979, UA in Göttingen, DDR-Erstaufführung am 16. Dezember 1978 in Karl-Marx-Stadt) und Jona (1988). Fafner, die Bisam Maus (1990) wurde im Heft 2/1992, Genofeva (1993) im Heft 4/1994 abgedruckt. Das bisher unaufgeführte Stück Numa (1971) wurde von Hacks neu bearbeitet und zum ersten Mal im Heft 3/2003 veröffentlicht. Es ist enthalten in der Werkausgabe in fünfzehn Bänden, die anlässlich seines 75. Geburtstags im Berliner Eulenspiegel Verlag erschien.

Stand: 2005 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)

Beiträge

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von Peter Hacks

Noch einen Löffel Gift, Liebling?

Komische Kriminaloper nach der Komödie "Risky Marriage" von Soul O'Hara in der Übersetzung von Hans-Joachim Pauli, Musik von Siegfried Matthus

Bibliographie

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