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Stelarc

Stelarc ist Performance-Künstler. Der menschliche Körper, seine natürlichen Begrenzungen und moderne Technologie als Mittel, sie zu überschreiten – seit über dreißig Jahren beschäftigen sich Stelarcs Arbeiten mit diesen Themen. Der Künstler inszenierte sich selbst mit einer ‚Dritten Hand‘ („Third Hand“), einer ‚Magen-Skulptur‘ („Stomach Sculpture“) und „Exoskeleton“, einem sechsbeinigen Roboter. In „Fractal Flesh“ ließ er seinen Körper von außen steuern – per Touchscreen und einem elektronischen Muskel-Stimulations-System. In „Ping Body“ und „Parasite“ übernahmen Datenströme aus dem Internet die Kontrolle. Die ‚Kopfprothese‘ („Prosthetic Head“) verkörpert einen Agenten, der seinen Betrachter in ein Gespräch zu verwickeln sucht. Aus dieser Performance entwickelte sich „Thinking Head“, eine Untersuchung über menschliche Denksysteme, die der Künstler auf Betreiben der australischen Behörden ARC (Australian Research Council) und NH & MRC (Australian National Health and Medical Reserach Council) zu einem medizinischen Forschungsprojekt ausbaute – angesiedelt am renommierten MARCS Institut für Bioelektronik und Neurowissenschaften der Universität Western Sydney.

Bei „Ear On Arm“ ließ sich Stelarc eine aus menschlichen Zellen gezüchtete, internetfähige Ohrprothese in den Unterarm implantieren. In Zusammenarbeit mit der School of Engineering and Design der Londoner Brunel Universität erfand Stelarc 2011 „Ambidextrous Arm“. Über den Künstler erschien u. a. die Publikation „Stelarc. The Monograph“, herausgegeben von Marquard Smith mit einem Vorwort von William Gibson (MIT Press, 2005). Von 2007 bis 2011 war Stelarc wissenschaftlicher Mitarbeiter und Artist in Residence am MARCS Institut der Universität Western Sydney. Sieben Jahre arbeitete er als Forschungsbeauftragter der Abteilung Performance Arts an der Londoner Brunel University. Derzeit ist Stelarc Research Fellow an der School of Design and Art der Curtin University in Perth. Der ARC verlieh ihm 2010 ein Förderstipendium. Im selben Jahr erhielt er den Ars-Electronica-Preis der Stadt Linz in der Ka- 132 tegorie ‚Hybrid Arts‘. Die Scott Livesey Galleries, Melbourne, vertreten Stelarc als Künstler. Mit Stelarcs „Exoskeleton“ eröffnete Annette Dabs 1999 ihre erste Fidena.

www.stelarc.org

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