Wuppertaler Bühnen

Wuppertal, Germany: Schauspielhaus (drama theatre)
Foto: Photo: Andreas Praefcke, lizensiert unter CC BY 3.0

Die Wuppertaler Bühnen sind der kommunale Stadttheaterbetrieb der Stadt Wuppertal. Sie werden zusammen mit dem Sinfonieorchester Wuppertal als stadteigene GmbH geführt und unterhalten Ensembles für die Sparten Schauspiel und Musiktheater. Außerdem arbeitet die GmbH für das Tanztheater Pina Bausch, das seine Produktionen im Opernhaus herausbringt und aufführt. Zurzeit sind bei den Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester Wuppertal zusammen etwa 260 Personen beschäftigt.

Zu den Wuppertaler Bühnen gehören das Opernhaus im Stadtteil Barmen (1905 erbaut, im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, bis 1956 wieder aufgebaut, Sanierung 2006–2009, Wiedereröffnung am 18. Januar 2009) und das Schauspielhaus im Stadtteil Elberfeld (erbaut 1966, seit 2009 geschlossen). Seit der Spielzeit 2009/10 verfügen die Bühnen durch den Umbau des Schauspielhaus-Foyers zum Kleinen Schauspielhaus über eine zweite, kleine Spielstätte mit 126 Plätzen. Diese kleine Spielstätte wurde zum Ende der Spielzeit 2012/2013 (Ende Juni 2013) endgültig geschlossen. Dafür erhielt das Wuppertaler Schauspiel ab September 2014 auf dem Gelände des Museums für Frühindustrialisierung und des Engels-Hauses („Historisches Zentrum“) unweit des Opernhauses eine neue Spielstätte mit 155 Plätzen, das „Theater am Engelsgarten“. Den dafür nötigen Umbau des ehemaligen Magazins des Museums finanzierte zu einem großen Teil der Verein der „Freunde der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters Wuppertal“.

Außerdem spielten die Wuppertaler Bühnen auch in den Theatern der Nachbarstädte Remscheid und Solingen, an denen von 2003 bis 2013 auch Premieren gefeiert wurden.

Ab der Spielzeit 2014/2015 hat die Theaterwissenschaftlerin und Chefdramaturgin des Volkstheaters Wien Susanne Abbrederis die Nachfolge von Christian von Treskow als Intendantin angetreten. Neuer Intendant der Oper und gleichzeitig auch Generalmusikdirektor ist Toshiyuki Kamioka. Kaufmännischer Geschäftsführer ist Enno Schaarwächter. Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 wird Berthold Schneider die Intendanz der Wuppertaler Oper übernehmen, da Toshiyuki Kamioka auf eigenen Wunsch seinen Vertrag vorzeitig gelöst hat. Berthold Schneider war zuletzt Operndirektor des Staatstheaters Darmstadt, er wurde aus 54 Kandidaten ausgewählt. Die Position des Generalmusikdirektors wird ebenfalls 2016 neu besetzt, dazu finden bis Anfang 2016 zahlreiche Probedirigate statt. Schneider hat angekündigt, wieder mit einem festen Ensemble arbeiten zu wollen, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der die Oper ausschließlich mit Gästen im Stagione-Betrieb geführt hat. Das hatte auch über Wuppertal hinaus für heftige Kontroversen gesorgt.

Das Sinfonieorchester Wuppertal hat als Konzertorchester in der Historischen Stadthalle am Johannisberg sein Domizil.

Text-Beiträge

Spielstätten-News

Premieren

Mittwoch, 24.05.2017

Samuel Beckett: Warten auf Godot

(Regie: Volker Schmalöer)

- Anzeige -

Autorinnen und Autoren des Verlags

A - Z

Bild von Falk Richter

Falk Richter

Bild von Dirk Baecker

Dirk Baecker

Bild von Lutz Hübner

Lutz Hübner

Bild von Kathrin Röggla

Kathrin Röggla

Bild von Sasha Marianna Salzmann

Sasha Marianna Salzmann

Bild von Bernd Stegemann

Bernd Stegemann

Bild von Ralph Hammerthaler

Ralph Hammerthaler

Bild von Nis-Momme Stockmann

Nis-Momme Stockmann

Bild von Etel Adnan

Etel Adnan

Bild von Joachim Fiebach

Joachim Fiebach

Bild von Heiner Goebbels

Heiner Goebbels

Bild von Josef Bierbichler

Josef Bierbichler

Bild von Friedrich Dieckmann

Friedrich Dieckmann

Bild von Milo Rau

Milo Rau

Bild von Wolfgang Engler

Wolfgang Engler

Bild von Michael Schindhelm

Michael Schindhelm

Bild von Hans-Thies Lehmann

Hans-Thies Lehmann

Bild von Gunnar Decker

Gunnar Decker