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Theater der Zeit 08/1980

Heft 08/1980

Theater, das der größten Sache dient

Zum IV. Theaterkongreß der DDR

Broschur mit 88 Seiten, Format: 200 x 290 mm
ISSN 0040-5418

Editorial

Unser Theater hat eine weit in die Geschichte reichende revolutionäre Tradition, und wir sind geübt darin, in den Kämpfen der Zeit unseren Beitrag zu leisten an der Seite und zum Nutzen der Arbeiterklasse und unserer Partei. Als wir vor 14 Jahren unseren Verband gründeten, habe ich in meiner damaligen Rede gesagt: »Die Theaterleute unserer Republik sind aus Überzeugung willens, alles für das sozialistische Theater und damit für die Entwicklung und Stärkung des sozialistischen Bewußtseins zu tun, und so zum Aufbau des Sozialismus das Ihre beizutragen.« Ich glaube, sagen zu dürfen, wir haben dieses Versprechen eingelöst, und wir sind bereit es zu erneuern und zu bekräftigen. Dabei war der Weg nicht einfach, es gab manche Probleme zu lösen, manche Schwierigkeiten zu überwinden. Unsere Aufgaben sind komplizierter, und unsere Verantwortung ist größer geworden. Der VIII. und IX. Parteitag haben uns nachdrücklich darauf hingewiesen.
Die Jahre seit unserem letzten Kongreß waren erfolgreiche Jahre im Leben unserer Gesellschaft. Der 30. Jahrestag unserer Republik und der 35. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus haben uns sehr nachdrücklich vor Augen geführt, welche gewaltigen Veränderungen im Leben unseres Volkes vor sich gegangen sind. Besonders seit dem VIII. Parteitag hat sich das Ziel der Politik unserer Partei »Alles zum Wohle des Volkes« in für Jeden greifbare und erlebbare Erfolge niedergeschlagen. Mit berechtigtem Stolz können auch wir auf bedeutende Leistungen unserer Theater verweisen, die den Ruf der sozialistischen deutschen Theaterkunst national und international gefestigt haben. Das DDR-Theater gilt nach wie vor etwas in der Welt, und es gilt auch etwas bei uns im Lande. Die Vertiefung des Verständnisses der großen Geschichtsprozesse, der vergangenen und der gegenwärtigen, die Stärkung des Selbstvertrauens, des Vertrauens in die schöpferischen Kräfte des Menschen, die Bekräftigung der humanistischen Ideale der Arbeiterklasse und die Veredlung des Sinns für Schönheit - das alles gehört zu den Ergebnissen unserer künstlerischen Arbeit. Und dazu gehört auch die Freude, die wir unseren Zuschauern gemacht haben mit unseren Späßen, der Genuß, den wir ermöglichten mit unserem Spiel, das, wenn wir es gut machen, immer ein Hohelied ist auf die Schöpferkraft des Menschen.
Mit unseren besten Aufführungen alter und neuer Stücke waren und sind wir produktiv beteiligt an der großen Diskussion um die Gestaltung neuer Beziehungen zwischen den Menschen, tragen wir bei zur Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft. Unsere vielen erfolgreichen Gastspiele im Ausland von ganzen Ensembles und von einzelnen Künstlern haben ein großes internationales Publikum bekannt gemacht mit dem Reichtum der sozialistischen deutschen Theaterkunst und die Lüge vom »Austrocknen« der DDR-Kultur eindeutig widerlegt. [...].

Aus Wolfgang Heinz: Theater, das der größten Sache dient. Aus dem Referat auf dem IV. Kongreß des Theaterverbands, S. 4 (S. 4-10).

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