Anna Mülter wird ab 2021 Leiterin des Festivals Theaterformen

Im Sommer 2021 findet Anna Mülters erste kuratierte Ausgabe des internationalen Theaterfestivals (mit wechselnder Heimat in Hannover und Braunschweig) in Hannover statt. Sie löst damit Martine Dennewald als Künstlerische Leitung ab, die das Festival seit 2015 kuratiert.
 
Die aus Hannover stammende Literatur- und Theaterwissenschaftlerin Anna Mülter war bis 2012 als Produktionsleitung, kuratorische Assistenz und Dramaturgin unter Matthias Lilienthals Intendanz am Berliner Hebbel am Ufer (HAU) tätig. Seit 2014 leitet sie die Tanztage Berlin und ist mitverantwortlich für das Tanzprogramm und die Themenfestivals der Sophiensæle. Von 2016 bis 2019 war sie zudem Dramaturgin am Tanzhaus NRW.
 
„In meiner kuratorischen Arbeit sind mir Zugänge wichtig: Wie kann experimentelles Theater für ein breites und vielfältiges Publikum geöffnet werden? Dazu gehört der direkte Dialog mit dem Publikum, aber auch die Erweiterung des barrierefreien Angebots. Als internationales Festival müssen sich die Theaterformen auch dem Thema Nachhaltigkeit stellen. Diese Herausforderung möchte ich inhaltlich, aber auch strukturell in meiner ersten Ausgabe 2021 annehmen“, so Anna Mülter.
 
„Mit Frau Mülter wurde ab 2021 eine künstlerische Leiterin gewonnen, die sowohl langjährige Erfahrung als auch innovative Ideen für das international renommierte Festival mitbringt. Wir freuen uns gemeinsam mit unseren niedersächsischen Staatstheatern in Hannover und Braunschweig auf die Weiterentwicklung des Festivals“, so Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.
 
Die Intendantinnen des Schauspiels Hannover und Staatstheaters Braunschweig, Sonja Anders und Dagmar Schlingmann, freuen sich sehr auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Theaterformen unter Anna Mülters Leitung: „Anna Mülter zeichnet sich aus durch eine empathische Bezugnahme auf die Menschen der beiden Städte. Es wird ein spannender Neubeginn für uns alle, denn Kooperation, Solidarität und Öffnung sind Vorhaben, denen beide Staatstheater vorbehaltlos zustimmen und an denen sie gerne teilhaben. Gemeinsam wird es uns gelingen, uns noch besser in die Stadtgesellschaft hinein zu vernetzen.“

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