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Michael Grosse verlängert Vertrag bis 2025

Der Generalintendant und Geschäftsführer des Theaters Krefeld und Mönchengladbach Michael Grosse bleibt bis zum Jahr 2025. Die Oberbürgermeister beider Städte, Frank Meyer und Hans Wilhelm Reiners, würdigten dessen Arbeit, er sei ein „unermüdlicher Netzwerker und kluger Organisator“ und habe „nicht nur künstlerisch wichtige Akzente gesetzt“.

Grosse, geboren 1961 in Ost-Berlin als Sohn des bekannten Theater- und Filmschauspielers Herwart Grosse und der Schauspielerin Annemarie Hermann, studierte an der Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst und wurde 1991 mit gerade einmal 29 Jahren Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen. Damit war er der jüngste Theaterleiter der Republik. Als Regisseur gehen knapp 100 Inszenierungen auf sein Konto. Grosses Weg führte ihn vom Theater Altzenburg-Gera über das Schleswig-Holsteinische Landestheater an den Niederrhein, wo er 2010 als neuer Intendant des damals noch städtischen Gemeinschaftstheaters vorgestellt wurde. Schon zu Beginn musste er zwei Hürden meistern: die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH sowie eine Umbauspielzeit mit Ausweichspielstätte in Mönchengladbach. Finanzielle Sicherheit gelang Grosse durch die enge Zusammenarbeit beider Städte am Konzept „Theater mit Zukunft“, dessen dritte Auflage im November 2017 beschlossen wurde. Es gewährleistet dem Drei-Sparten-Theater mitsamt den Niederrheinischen Sinfonikern und den 550 Mitarbeitern Planungssicherheit bis zum Ende des Intendantenvertrags.

Mithilfe eines Programms, das sich zwischen Anspruch und Unterhaltung bewegt, hat Grosse die Auslastung seines Theaters im Laufe der Jahre deutlich erhöht. Stücke wie „The Rocky Horror Show“ oder die Fußball-Revue „Wir sind Borussia“ feierten große Publikumserfolge. Darüber hinaus erweitert das Haus sein Repertoire in jeder Spielzeit um die Uraufführung eines außereuropäischen Theaterstücks.

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