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Neuer Schauspieldirektor in Krefeld und Mönchengladbach

Der Regisseur Christoph Roos wird ab der Spielzeit 2022/23 der neue Schauspieldirektor des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Die Entscheidung fand in einem besonderen Verfahren statt, da die Schauspielsparte ihren neuen Leiter selbst wählte. Dadurch sollen, laut Generalintendant Michael Grosse, die demokratischen Strukturen am Stadttheater gestärkt und ein klares Zeichen in der Debatte um Machtmissbrauch an Theatern gesetzt werden. Roos inszenierte bereits zahlreiche Stücke in Krefeld und Mönchengladbach und folgt damit dem derzeitigen Schauspieldirektor Matthias Gehrt, der ebenfalls Regie führt. Das Theater setzt auf personelle Kontinuität, sodass das gesamte Schauspielensemble unter der neuen Leitung von Roos bestehen bleibt.

Roos setzte sich gegen 15 Bewerber*innen durch. Die Ensemblesprecher*innen Carolin Schupa und Paul Steinbach sind sich sicher, dass dieser Weg sich gelohnt habe, da das Ensemble viel über Entscheidungsteilhabe gelernt habe und noch mehr zusammengewachsen sei, heißt es in der Pressemitteilung der Theater Krefeld und Mönchengladbach gGmbH.

Roos wurde 1969 in Düsseldorf geboren. Er studierte Theater- und Filmwissenschaft, Germanistik und Religionswissenschaft und schließlich Schauspielregie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Er war unter anderem Regieassistent an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin und arbeitet seit 1996 als freischaffender Regisseur, Übersetzer und Autor, unter anderem auch schon am Theater Krefeld und Mönchengladbach, wo er zum Beispiel Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ oder Molières „Der Menschenfeind“ inszenierte. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Roos Oberspielleiter am Landestheater Tübingen.

Die Programmplanungen für Roos Zeit als Schauspieldirektor am Theater Krefeld und Mönchengladbach mit einer Perspektive bis 2025 sollen bereits in den nächsten Wochen beginnen.

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