Schauspieldirektor Matthias Gehrt verlässt das Theater Krefeld und Mönchengladbach

Zum Spielzeitende 2021/22 verlässt der Schauspieldirektor Matthias Gehrt das Theater Krefeld und Mönchengladbach, um als freischaffender Regisseur weiterzuarbeiten.

Seitdem Matthias Geert für die Spielzeit 2010/11 an das Gemeinschaftstheater kam, wurden über 25 Inszenierungen auf die Bühne gebracht. In dieser Zeit arbeitete er fast durchweg mit der bildenden Künstlerin und Bühnenbildnerin Gabriele Trinczek zusammen. Nach seinem Weggang wird er die Reihe Außereuropäisches Theater, deren Begründer er ist, weiterhin kuratieren.

Seine eigenen Regiearbeiten waren zuletzt Schillers „Räuber“, Ingmar Bergmans „Szenen einer Ehe“ und aktuell „Endspiel“ von Samuel Beckett. Außerdem waren immer wieder Künstlerinnen und Künstler aus dem nichteuropäischen Ausland an das Theater am Niederrhein eingeladen. Es fanden z.B. Inszenierungen von Maja Zbib, Dedi Baron, Zara Antonyan oder Rafat Alzakout statt. Aber auch der Regisseur selbst begab sich auf Reise, um beispielsweise „Ödipus“ in Ghana, „Draußen vor der Tür“ und „Die Räuber“ in Israel und „Antigone“ in Athen zu inszenieren.  

Matthias Gehrt zu seinem Weggang: „Nach zwölf Jahren in Krefeld möchte ich mein Leben wieder verändern. Man soll doch immer drei Berufe im Laufe seines Lebens ausüben. In meinem Fall sind das zuerst der Einzelhandelskaufmann, dann der Regisseur und drittens hoffentlich der Imker. Eine Wiese in Mecklenburg habe ich schon“.

Eine Neubesetzung der Position  wird  gemeinsam und in enger Abstimmung mit dem Schauspielensemble vorgenommen. Bis Frühsommer 2021 soll eine Nachfolge festgelegt werden.

Quelle: https://www.theaterderzeit.de/blog/meldungen/personalien_strich_kulturpolitik/schauspieldirektor_matthias_gehrt_verl%C3%A4sst_das_theater_krefeld_und_m%C3%B6nchengladbach/komplett/